Erinnerung verpflichtet

67 Jahre ist es nun her, daß die einstige Industriemetropole Chemnitz angloamerikanischen und britischen Bombern zum Opfer fiel. Fast 5000 Chemnitzer mußten dabei ihr Leben lassen. Erschlagen. Verbrannt. Zerfetzt. Die einst schöne, stolze Stadt, die rührige Metropole, das Tor zum Erzgebirge, ein weiterer verkohlter, toter Schutthaufen im zerstörten und besetzten deutschen Land.

Selbst schuld oder gar ein Akt der Befreiung?

Eine weitere „tote Stadt“. Zufrieden setzt der britische Bomber-Commander Harris einen weiteren Haken auf seiner Liste der deutschen Städte. Er ist williger Erfüller alliierter Kriegsdoktrin. „Germany must perish“. Deutschland muß vernichtet werden. Um Frieden, Freiheit oder Demokratie ging es denen dabei wenig. Sie hätten auch kaum eine gute Entschuldigung für die zahl- und namenlosen Verbrechen an unserem Volk abgegeben. “Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“ hatte Churchill, britischer Premierminister, schon früh und unbekümmert verkündet. Später forderte er von seinen Kommandeuren Vorschläge, wie er deutsche Flüchtlinge braten könne.

Dresden hatte ihm Lust auf mehr gemacht.

Kennen Sie diese Wahrheiten über unsere „Befreier“ und späteren „Freunde“? Unwahrscheinlich. Mittlerweile hat die Kriegspropaganda der Sieger Einzug in die Geschichtsbücher der Besiegten gehalten. Nach einem namhaften
amerikanischen Publizisten ein untrügliches Zeichen für eine gelungene Umerziehung. Heute spricht eine Barbara Ludwig vom Krieg, an dem wir selbst schuld gewesen wären. Und bereitet damit den Boden für die, die fordern „Bomber-Harris, do it again“.

Wenn jedoch auch Sie der Meinung sind, daß auch deutsche Opfer Opfer sind und ohne Verrenkung vor dem antideutschen Zeitgeist den Toten unserer Volkes, der Zerstörung unserer Stadt gedenken wollen, sind Sie herzlich
eingeladen an der Gedenkveranstaltung der Interessengemeinschaft Chemnitzer Stadtgeschichte teilzunehmen. Allen Widerständen zum Trotz werden wir auch dieses Mal den Chemnitzern ein würdiges Erinnern ermöglichen.

Wir treffen uns um 18 Uhr am Chemnitzer Südbahnhof!

Leihen auch Sie der Wahrheit Ihre Stimme:
DIE OPFER WAREN UNSERE FAMILIEN!

Jingle 2012

Hier könnt Ihr Euch den Jingle herunterladen.

Wir danken dem Musikprojekt SZU für die Unterstützung.

Gedenken 2012

Auch am 05.03.2012 wird wieder ein Gedenken in Chemnitz stattfinden.

Weitere Informationen erhaltet ihr in den nächsten Wochen auf dieser Seite, facebook.com/5maerz und twitter.com/gedenken_5maerz

Bitte fügt das Gedenken Chemnitz in euren Terminlisten hinzu.

IG Chemnitzer Stadtgeschichte

Vergiss nie!

Bomber tauchen am Himmel auf,
Sirenen heulen – die Flak leuchtet auf.
Nicht Zehn – nicht Hundert – es reicht nicht aus,
sie kommen in der Nacht – wie Mörder vorm eigenen Haus.

… weiterlesen

Aktionsvideo “Chemnitzer Augenblicke”

Wenige Tage nach dem 5. März präsentieren wir Euch an dieser Stelle ein Video über die Aktionen, welche vor dem Gedenken stattfanden. Kreativ machten Aktivisten auf die schrecklichen Ereignisse am 5. März 1945 in der gesamten Stadt aufmerksam. Unser Herz und unser Verstand wird uns auch in den kommenden Jahren immer wieder auf die Straße treiben, denn das Schicksal der Erlebnisgeneration ist nie vergessen. Dessen zu erinnern ist unsere Verpflichtung, unser innerer Drang nach der Wahrheit.

Eindrücke aus Chemnitz

… weiterlesen

Die Opfer waren unsere Familien. Trauermarsch in Chemnitz erfolgreich durchgeführt!

Am gestrigen 05. März wurde in Chemnitz der jährliche Trauermarsch nahezu störungsfrei abgeschlossen. Etwa 570 Nationalisten und Patrioten aus den verschiedenen Zusammenhängen der politischen Rechten in Sachsen, aber auch zahlreiche Bürger der Stadt Chemnitz fanden sich am frühen Nachmittag in der Innenstadt ein, um der beinahe 5000 unschuldigen Opfer des alliierten Bombenterrors vom 05. März 1945 zu gedenken. … weiterlesen

Letzte Informationen zum heutigen Gedenken

Die Infonummer des heutigen Tages ist die 0151/51430388 – falls Ihr Fragen zur Anreise etc. habt.

Weitere Informationen, welche über den gesamten Tag aktualisiert werden, entnehmt Ihr bitte unserem Twitterkanal www.twitter.com/gedenken_5maerz

“Aber um Gottes Willen, das sind doch Menschen!”

In den Vormittagsstunden des 2. März 1945 erfolgte ein schwerer Luftangriff mit Sprengbomben auf Chemnitz und auf das völlig schutzlose Dorf Adelsberg. Frau Gerda Arnold erzählt mir, dass sie sich noch gut daran erinnern kann, dass eine ihr bekannte Frau völlig aufgelöst zur Familie Reißig gelaufen kam und laut rief, dass man schnell zur Schmiede von Johannes Ludwig kommen solle. Diese haben einen Volltreffer erhalten, den vermutlich keiner überlebt habe. … weiterlesen

Die Banalität des Guten

…eine weitere Etappe auf dem Weg zur Befreiung

12. Mai 1944 zwischen 13.30 und 14.30 Uhr
an 5 Gebäuden große Schäden, 1 Wohnhaus in Rabenstein zerstört, 1 Kind tot

29.Juni 1944 zwischen 8.55 und 10 Uhr
10 Häuser total zerstört bzw. schwer beschädigt (3 in Chemnitz, 7 in Rabenstein), 21 Tote … weiterlesen

Nächste Seite »


ANHÖREN, HERUNTERLADEN, VERBREITEN Gedenken am 5.März 2012 in Chemnitz

"Schon oft betrat ich diesen Ort
und immer zieh´n die Gedanken fort zu jenem Tag,
da wir sie legten hier in dieses Grab.

Und immer seh´ ich sie in Reih und Glied
und Jeden auf dem vorgeseh´nen Fleck,
Mit Reisig dann und "Heimaterde" zugedeckt.
Und der Geruch des Todes steigt empor.

Der Toten gilt es zu Gedenken!
Lasst uns die Blicke tief zur Erde senken
und laßt uns niederknien.
Verdammt sei´n all die jenen,
die stets in das Vergessen flieh´n."

Aus "Chemnitzer Erinnerungen 1945"