„Bautzen l(i)ebt bunt“ – 1. Mai 2012 in Bautzen

Die Vertreter der NPD hatten für den Tag eine Demonstration in Bautzen angemeldet.

Unter diesem Motto fanden sich etwa 3000 Menschen in Bautzen ein um ihre Meinung gegen die extreme Rechte zu äußern. 600 antifaschistisch eingestellte Menschen kamen zum Bautzener Bahnhof, um den rechten Ver(w)irrten lautstark in unmittelbarer Nähe, zu zeigen, dass sie in Bautzen wie anderswo nicht willkommen sind.
Etwa 250 – 300 Rechte aus den Reihen der NPD und deren Dunstkreis waren angereist um diesen Tag für ihre Zwecke unter dem Motto: „Wir arbeiten – Brüssel kassiert. Raus aus dem Euro“ zu missbrauchen.

Bereits zu Beginn der Veranstaltung am Bahnhof zeigte der Staatsschutz wieder einmal wessen Geistes Kind er ist, indem er ein antifaschistisches Transparent beschlagnahmte, auf dem die Beamten einen „Aufruf zu Straftaten“ zu erkennen glaubten.
Einzig dem Engagement der Antifaschisten, die am Bahnhof versammelt waren, ist es zu verdanken, dass die Faschisten ihre Route nicht wie geplant marschieren konnten. Durch Sitzblockaden und lautstarke Proteste in unmittelbarer Nähe, musste die Route verkürzt werden, eine geplante Zwischenkundgebung der NPD fand nicht statt.

In einer Pressemitteilung von Oberbürgermeister Christian Schramm (CDU) wurde verlautbart, dass es gut ist zu wissen, dass „die Bürgerinnen und Bürger antidemokratischem Gedankengut in Bautzen und in der Lausitz keinen Platz einräumen“. Leider waren viele der 3000 Bürgerinnen und Bürger weit ab vom Treiben der Rechten bei Bier, Bratwurst und Musik versammelt, anstatt in
Hör – und Sichtweite den Vertretern der extremen Rechten deutlichen Protest zu zeigen und so zu helfen, den Aufmarsch der rechten Ver(w)irrten zu be- und im besten Fall zu verhindern. Aber das kann ja beim nächsten Mal besser gemacht werden.

Ramona Gehring
AG Jugend / Antifa der LINKEN. Görlitz

www.dielinke-goerlitz.de

MenschIn, Ramona. Du und dein militanter ArmInnen der Internationale habt es schon nicht einfach.
Warum habt ihr euch nicht einfach dem Oberbürgermeister gefügt und seid, seinen Worten folgend, nach Hause gefahren. Zumindest zeigte sich doch der Normalbürger eher abgeneigt, eurer antidemokratischen Hetze beizuwohnen.

[...]um diesen Tag für ihre Zwecke unter dem Motto: „Wir arbeiten – Brüssel kassiert. Raus aus dem Euro“ zu missbrauchen.

Amüsant!

Was Demokratie ist, entscheidet gerade ihr? Sicher nicht!

Mit n-sozialistischem Gruße

Zurück an Absender

Am 8. Mai beginnen bekanntlich die Bußfeierlichkeiten zum Tag der sogenannten Befreiung vom Nationalsozialismus in der BRD. Da fiel uns doch die Tatsache auf, dass in Rothenburg in der Oberlausitz noch ein T-34 vergessen wurde.

Der ehrenhafte Deutsche ist natürlich auch ein ehrlicher Finder, denn nur ein Besatzer würde eine derartig brutale Kriegswaffe auf einen Sockel stellen und schon zur Stadteinfahrt bedrohlich grüßen lassen.

So bemühten wir uns, den rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen, ihn zu informieren und seinen Besitz bestmöglich zu schützen, indem wir den Panzer schon einmal verpackten. Natürlich benachrichtigten wir auch die Rothenburger durch zahlreiche Aushänge in ihrer schönen Stadt, um Diebstahlgerüchten vorzubeugen, da wir mit einer zeitnahen Abholung rechnen müssen.

 

In den letzten Kriegswochen, der Neißeüberquerung durch sowjetische und polnische Verbände und dessen harten Kämpfen unter hohen Verlusten, konnte es schon passieren, dass ein Panzer keine Beachtung mehr fand. Umso mehr spüren wir jetzt schon die russische Freude über dieses gute Stück! Eine mögliche Eingliederung in die Bundeswehr ließen wir aus völkerfreundschaftlichen Gründen außer acht.

 

 





Der 1. Mai in Hof

Die wenigen Biere des Hexenfeuerabends aus dem Gesicht geschlagen und ab nach Hof!

Frisch, Sozial und National in die Autos gehoppt und Plauen angesteuert. Durch tiefgreifende Gespräche verflog die Zeit auch wie im Fluge und so konnten wir, bei brühender Hitze, den Bahnhof Plauen in Richtung Hof verlassen.

In Hof erwartete uns eine gesittete Polizei und vereinzelte Personenkontrollen. Auch die Marschordnung konnte zügig eingenommen werden.

Benannte Marschordnung verflüchtigte sich jedoch rasch, als Seitenbanner erlaubt wurden und wurde auch nimmermehr gefunden. Man stolperte also, nach Verlesung der Auflagen und Eröffnungskundgebung, in weniger gelungenen Reihen durch die Stadt. Der Ruf der Ordner zur Disziplinierung blieb aus.

Nach unseren persönlichen Informationen, wurden diese von der Polizei um drei vermindert. Das kann man wohl dem fehlenden Benehmen gegenüber den sehr nahe stehenden Gegendemonstranten zuschreiben und spiegelte scheinbar die Arbeitsauffassung der eingeteilten Personen wieder.

Nach anderen verbalen Entgleisungen, welche schon als unterirdisch zu bezeichnen sind (vielen hier etwa alle Ordner aus?) und wir uns schon nach guten 20 Minuten verabschieden wollten, erreichten wir mit 500 Mann die Zwischenkundgebung. Guter Beitrag der tschechischen Gastrednerin bzw. von Herrn Schwab. Leider unter Kippendampf und akutem Schlafbefall an der Gebäudemauer.

Weiter also, auf der doch recht gut gewählten Route, zur Abschlusskundgebung und ab nach Hause.

 

Wir meinen…trauriger 1.Mai

Wos isn do los?

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Da ist man mal am 18. Februar nicht in Dresden und schon ist alles außer Rand und Band.

Nach einem friedlichen Trauermarsch und einer fast friedlichen Gegendemonstration, entschied sich der Chaotenhaufen des Gutmenschentum zur lustigen Zusammenkunft.

 

Am Bahnhof versammelte sich der Mob und verteilte Informationsmaterial, wie Aufkleber oder Broschüren der extremistischen Linken, der Roten Hilfe z.B.

 

Interessanter Wahlspruch dieser „Volksbereicherer“ an diesem Tage war unter anderem folgender:

„Wir haben euch ‘was mitgebracht- Hass, Hass, Hass!“

Naja, plump und klar, gibt es ja nix zu meckern. Weiß man gleich woran man ist!

Von merkwürdigen Zigarettendampf umgeben und von, großzügig aufgerundeten, 6000 Teilnehmern umringt, machte sich langsam Volksfeststimmung breit. Der erwünschte Effekt, wie mir schien. Trotz ausgegebenen Alkoholverbot gab es ordentlich Suff und vorhandene Papierkörbe wurden rebellisch ignoriert oder deren Benutzung war einfach unbekannt.

12 Uhr und der Spaziergang ging los. Also, neues Bier auf und ab geht’s! Unter der Aufsicht von nur 1600 Polizeibeamten skandierte man bekannte Parolen. Im Frontblock flogen Böller in Richtung der imaginären Neonazis. Alles kein Problem bei fehlenden Kontrollen. Ein bizarres Schauspiel lieferte man sich auch in dem lose laufendem Haufen der Nichtmilitanten.

Tanzend und ausgelassen spinnend zog man so durch die Straßen.

Transparentsprüche waren hierbei etwa:

„Sie wollten den Totalen Krieg, wir haben ihnen gegeben, worum sie gebeten haben“

Dieser zynische Nonsens stammt von dem englischen Kriegsverbrecher (Bomber-)Harris. Er bezieht sich hierbei auf die Rede von Herrn Dr. Goebbels, welche allerdings eine Reaktion auf den skandierten „Total War“ der Briten war. Alltagsdummheit, is’ ja nich’ so wild, wa’!

Hauptsache dabei und das Hirn blockieren, mehr kam nicht dabei heraus. Auch wenn es ein Bodo Ramelow für den schönsten Tag seines Lebens hielt.

Vielleicht sollte man im nächsten Jahr wieder anreisen, um so das entstehende Vakuum am 18. Februar nicht in entsprechende Köpfe entweichen zu lassen, sondern auch diesen Tag mit Inhalt zu füllen! Andererseits war es doch ein lustiger Straßenumzug, der so halbherzig veranstaltet wurde, dass sich das Thema eh bald erledigen dürfte. Letztendlich setzte man ein Zeichen, welches sich medial und geistig, bis zur nächsten Frauentauschsendung bestand. Trotzdem mal ein Danke und bis zur nächsten „Antifa-dämonstration“…

Bildserie und Kleinstfilme

Verordnetes Gedenken

Verwundert stellte ich heute Trauerbeflaggung im Stadtbild fest und wähnte mich obschon die BRD zu beerdigen. Den tatsächlichen Grund lieferte mir allerdings das deutsche Staatsfernsehen der europäischen Union. Hier sollte also in einem „Festakt“ den Opfern der rechten Morde gedacht werden, die dem (sogenannten) „Zwickauer Trio“ zugesprochen werden.

Es ist festzustellen, dass es der Politik vorrangig an einer Büßerzeremonie gelegen war, sie es geschickt lenkend zu einer „Nazihatz“ aufbauschte. Vorbetergleich predigte man den Willen zur lückenlosen Aufklärung der Fälle. Wichtig wäre wohl das Versagen des Machtapparates der BRD zu untersuchen, mit Sicherheit werden diese Lücken nie geschlossen, wie so oft, selbst wenn man es könnte fehlt der Wille!

Ich bin so frei, nicht von Terrorzellen zu sprechen. Obwohl der Begriff des Terror nicht klar gesetzlich definiert ist, bin ich mir nicht sicher, ob das in dieser Bananenrepublik nicht schon zu einer Strafverfolgung führen könnte.

Diese Mordserie also, in einem längeren Zeitraum eine überschaubare Opferzahl von 3 Tätern getötet, ist der Regierung also ein Staatsakt wert. Interessant!

Offenbar fehlt es allerdings an gleicher Einsicht und klaren Worten gegenüber weitaus höheren Opferzahlen unter der eigenen Bevölkerung, meinetwegen aller Opfer von Gewalterbrechen. Das nennt man positive Diskriminierung, die ordentlich nach hinten losgehen kann und muss, wie uns z.B. die Vereinigten Staaten Amerikas lehrten.

Halten wir doch einfach fest, dass so eine Veranstaltung polarisieren soll und muss, wenn man 3 immer noch (!) mutmaßliche Täter zum eigenem politischen Vorteil ausweidet. Den zukünftigen Nutzen bedarf keiner weiteren Erläuterung, beispielsweise spricht man von einer gleichbedeutenden Veranstaltung mit der Einweihung des Holocaustmahnmals in Berlin (Kulturzeit/3sat).

Inwieweit diese Veranstaltung einer Frau Simsek, Tochter des mutmaßlichen Drogenhändlers und Blumenverkäufers und erstes Opfer der Mordserie, hilft erschließt sich mir nicht. Auch andere Hinterbliebene schließen sich durch diese Sonderbehandlung weiter aus und setzen ein falsches Zeichen.

Natürlich sind diese Morde keinesfalls zu billigen und zu verherrlichen, sondern als feige und grausam zu verurteilen. Es gilt auch nicht, eine würdige Feier in einem angebrachten Rahmen in Abrede zu stellen. Doch was ist mit deutschen Opfern krimineller Ausländer? Welche Lobby haben sie noch in diesem Land?

Noch ein paar kleine Denkanstöße:

MDR.de Chat:

Carlos123: Um Punkt zwölf war von einer Schweigeminute in der Kantine des Sächsischen Landtages nichts zu spüren. Auch Mitarbeiter der Landtagsverwaltung und der Fraktionen von CDU, FDP und Linken – einschließlich einer Linken-Abgeordneten – plauderten und schlemmten bei Königsberger Klopsen.

HBNistHIER: Rund 190 Tote durch angebliche rechte Gewalt seit der Wiedervereinigung. Was ist eigentlich mit den 7500 Deutschen Opfern die seit der Wiedervereinigung durch Migrantengewalt getötet worden sind. Wann gibts für die eine Gedenkminute ??

Melissa So Lala: Hallo,heute um 12 hat unser Direktor eine Durchsage gemacht…wir mussten alle aufstehen und eine Schweigeminute machen.

Urlaubsgast: Ich bin ja mal gespannt wie lange das Gejammere über dieses Thema noch geht!? Für die Konsequenzen der Ereignisse müssten andere ihre Arbeit machen. Das muss nicht täglich breitgetreten werden, weil es nur noch nervt…

Carlos123: Warum bekommen die Opferfamilien eigentlich je 10.000 Euro? Wird dies bei anderen Gewalttaten auch so großzügig gehandhabt?

Thomas: Typisch unsere Politiker und die Medien machen munter mit. Da wird schon wieder der 2te vor dem 1ten Schritt gemacht. Man sollte wenigstens das Urteil bzw. erst einmal die Ermittlungergebnisse zur Mordserie abwarten. Ist die BRD wirklich ein Rechtstaat?

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