Die Vertreter der NPD hatten für den Tag eine Demonstration in Bautzen angemeldet.
Unter diesem Motto fanden sich etwa 3000 Menschen in Bautzen ein um ihre Meinung gegen die extreme Rechte zu äußern. 600 antifaschistisch eingestellte Menschen kamen zum Bautzener Bahnhof, um den rechten Ver(w)irrten lautstark in unmittelbarer Nähe, zu zeigen, dass sie in Bautzen wie anderswo nicht willkommen sind.
Etwa 250 – 300 Rechte aus den Reihen der NPD und deren Dunstkreis waren angereist um diesen Tag für ihre Zwecke unter dem Motto: „Wir arbeiten – Brüssel kassiert. Raus aus dem Euro“ zu missbrauchen.
Bereits zu Beginn der Veranstaltung am Bahnhof zeigte der Staatsschutz wieder einmal wessen Geistes Kind er ist, indem er ein antifaschistisches Transparent beschlagnahmte, auf dem die Beamten einen „Aufruf zu Straftaten“ zu erkennen glaubten.
Einzig dem Engagement der Antifaschisten, die am Bahnhof versammelt waren, ist es zu verdanken, dass die Faschisten ihre Route nicht wie geplant marschieren konnten. Durch Sitzblockaden und lautstarke Proteste in unmittelbarer Nähe, musste die Route verkürzt werden, eine geplante Zwischenkundgebung der NPD fand nicht statt.
In einer Pressemitteilung von Oberbürgermeister Christian Schramm (CDU) wurde verlautbart, dass es gut ist zu wissen, dass „die Bürgerinnen und Bürger antidemokratischem Gedankengut in Bautzen und in der Lausitz keinen Platz einräumen“. Leider waren viele der 3000 Bürgerinnen und Bürger weit ab vom Treiben der Rechten bei Bier, Bratwurst und Musik versammelt, anstatt in
Hör – und Sichtweite den Vertretern der extremen Rechten deutlichen Protest zu zeigen und so zu helfen, den Aufmarsch der rechten Ver(w)irrten zu be- und im besten Fall zu verhindern. Aber das kann ja beim nächsten Mal besser gemacht werden.
Ramona Gehring
AG Jugend / Antifa der LINKEN. Görlitz
www.dielinke-goerlitz.de
MenschIn, Ramona. Du und dein militanter ArmInnen der Internationale habt es schon nicht einfach.
Warum habt ihr euch nicht einfach dem Oberbürgermeister gefügt und seid, seinen Worten folgend, nach Hause gefahren. Zumindest zeigte sich doch der Normalbürger eher abgeneigt, eurer antidemokratischen Hetze beizuwohnen.
[...]um diesen Tag für ihre Zwecke unter dem Motto: „Wir arbeiten – Brüssel kassiert. Raus aus dem Euro“ zu missbrauchen.
Amüsant!
Was Demokratie ist, entscheidet gerade ihr? Sicher nicht!
Mit n-sozialistischem Gruße




