Britische Haushalte haben durchschnittlich mehr als 47.000 Euro verloren
Nicht nur die Superreichen hat es erwischt. Die US-Amerikaner sollen 2008 durchschnittlich um 18 Prozent aufgrund der sinkenden Immobilien- und Aktienwerte ärmer geworden sein. Die Kredit- und Finanzkrise, die sich zu einer schweren Wirtschaftskrise gemausert hat, soll den Amerikanern 11,2 Billionen US-Dollar gekostet haben, zumindest denen, die Immobilien und Wertpapiere besitzen.
In Großbritannien sollen die Menschen ähnlich viel Geld verloren haben.
Nach Berechnungen des britischen Chefwissenschaftlers der Citigroup, einer Bank, der man sicherlich nicht mehr grenzenloses Vertrauen entgegenbringt, sollen die Briten letztes Jahr 17 Prozent ihres Vermögens (Immobilien, Geldanlagen, Wertpapiere, Rentenfonds) verloren haben. Im Durchschnitt ist jeder Haushalt dadurch um 45.000 Pfund (48.700 Euro) ärmer, jeder Brite um 20.000 Pfund. Durchschnitt heißt natürlich wieder, dass Manche viel mehr und viele kaum etwas direkt verloren haben, weil sie weder Finanzvermögen noch Immobilien ihr Eigen nennen. In den letzten 20 Jahren hatte sich das Haushaltsvermögen allerdings verdoppelt, so dass die Verluste bislang noch nicht alle Zugewinne weggefressen haben.



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