Türken-Sippe randaliert im Krankenhaus

Weil eine Angehörige verstorben ist, randalierten in der Nacht zum Sonntag Türken im Bethanien-Krankenhaus in Iserlohn. Die 56-jährige Patientin war mit einem Notarztwagen eingeliefert worden. Die Ärzte der Intensivmedizin konnten der Türkin nicht mehr helfen – sie starb an Herzversagen.

Zwölf Familienangehörige, die sich nicht so recht mit dem „Versagen“ der Ärzte abfinden wollten, begannen anschließend auf der Intensivstation des Krankenhauses zu randalieren. Stühle und Behandlungstische wurden umgeworfen. Medizinisches Gerät wurde aber nicht zerstört.

Die eintreffende Polizei wurde von der „Trauergemeinde“ ebenfalls angegriffen. Um der Situation Herr zu werden forderten nicht nur die Beamten Verstärkung sondern auch die Türken, so dass sich 18 Polizisten anschließend noch einer Auseinandersetzung mit etwa 40 weiteren „Trauernden“ gegenübersahen. Erst nach Einsatz von Pfefferspray, hat sich die Türkenband vom Krankenhausgelände zurückgezogen.

Klinik-Chef Klaus Hennig will sich nun mit dem Integrationsrat der Stadt in Verbindung setzen und darüber beraten, wie man künftig mit türkischen Trauernden umgehen soll. Möglicherweise sagen die ihm aber nur, was die Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer vor einiger Zeit über die in Deutschland lebenden Türken gesagt hat: „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle“.

WAZ 18.05.08

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