Vor einer Demonstration findet üblicherweise ein Kooperationsgespräch mit der Polizei statt. Dieses Gespräch soll dazu genutzt werden, um Fragen bzgl. der Demonstration zwischen Polizei und Versammlungsleitung zu klären. Das erste Kooperationsgespräch für den 4. Antikriegstag fand heute statt.
Der Nationale Widerstand marschiert am 6. September in Dortmund. Unklar ist nur, wo genau und unter welchen Gegebenheiten. Nach fast drei Stunden verabschiedeten sich alle Teilnehmer, ohne auch nur einen Grundkonsens getroffen zu haben. Wie üblich lehnte die Polizei die angemeldete Strecke, wie auch alle Alternativstrecken ab. Da die Angebote der Polizei für uns nicht befriedigend waren, lehnten wir ebenfalls alle Angebote ab. Neben der Strecke wurde noch über einige Auflagen diskutiert. Auch hier ohne Erfolg. Die Polizei werde unsere Einwände prüfen, sich aber nicht weiter dazu äußern. Ohne Ergebnis musste ein weiterer Termin für ein Kooperationsgespräch vereinbart werden.
Uns was nun?
Das Verhalten der Dortmunder Polizei ist nicht unüblich. Bereits vor dem 1. Mai 2007 endete ein Kooperationsgespräch mit der Polizei ähnlich. Großes Unbehagen machte der Polizei die erwartete Teilnehmerzahl. Von der Versammlungsleitung wurden ursprünglich 300 Teilnehmer angemeldet. Diese Zahl sollte heute auf 600 bis 700 erweitert werden. Die Polizei hingegen äußerte, dass sie mit etwa 1.000 Teilnehmern rechnen und sich auf diese Teilnehmerzahl vorbereiten wird. Gerade die Teilnahme ausländischer Aktivisten macht der Polizei sorgen, da es nicht überall verboten ist den Hitlergruß zu machen, oder Hakenkreuze öffentlich zu zeigen. Die Polizei hat darum gebeten, dass die Teilnehmer auf diesen Umstand hingewiesen werden, damit sie mit ihren fremden Sitten in unserem Land bloß nicht anecken. Integration mal anders.
Hinweis:
Das Zeigen von Hakenkreuzen, bzw.
des sog. Hitlergrußes ist in Deutschland verboten!
Die Meinungsfreiheit ist hier eingeschränkt!
Wir werden uns auf dem nächsten Kooperationsgespräch einfach von der Polizei überraschen lassen. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen!
Der politische Gegner
Wie uns mitgeteilt wurde, haben Antifaschisten bereits Gegenveranstaltungen angemeldet. Zwar wurde intern bereits nach Dortmund mobilisiert, eine öffentliche Mobilisierung unserer Gegner gab es bisher jedoch noch nicht. Informationen zu den Gegenveranstaltungen können über die bekannten Kanäle erfragt werden.
Die Herausforderung nehmen wir an!
Unabhängig von dem Kooperationsgespräch werden momentan weitere Aktionen geplant. Aktivistengruppen die uns bei der Vorarbeit unterstützen möchten, können sich bei den üblichen Verdächtigen melden. Ebenfalls gesucht sind Kameraden die auf der Demonstration gerne als Ordner mitarbeiten möchten. Wendet euch bei Interesse bitte persönlich an die Versammlungsleitung.
Jeder Druck von oben stärkt den Widerstand von unten! Lasst euch nicht verunsichern, sondern nehmt die Herausforderung des Staates an! Beteiligt euch an den Vorbereitungen und unterstützt die Aktivisten vor Ort! Gemeinsam werden wir am 6. September ein deutliches Zeichen gegen die imperialistischen Kriege der USA und Israels setzen!
