Unsere, die deutsche, Kultur hat uns gelehrt den Krieg als “letzte Weisheit” (ultima ratio) in der Außenpolitik zu sehen und zu bewerten. Darüber hinaus darf ein Krieg nur geführt werden, wenn es um überlebensnotwendige Bedürfnisse des Volksganzen geht. In der deutschen Geschichte gibt es aus der frühen Neuzeit leider genug Beispiele, wo private Interessen und Wünsche einzelner Kleinherrscher und Kleinklüngel zu Lasten des Volkes gingen und von Letzerem mit furchtbaren Blutzoll bezahlt werden mussten.
Wir haben daraus schmerzhaft unsere Lehren gezogen.
Durch fanatisiertes Umerziehen des Deutschen Volkes wurde unserem Volke das Erlernte wieder genommen und aberzogen, so daß wir heute vor einer Situation stehen, die unbefriedigender und bekämpfenswerter nicht sein kann. Eine sich “deutsch” nennende Regierung, in Wahrheit aber in liberalkapitalistische globale Netze eingewoben, schickt unsere Soldaten weltweit für nichtdeutsche Interessen in den Tod. Es ist deutsche Verantwortung, sich gegen Konzern- und Bankkriege zu stellen.
Nicht nur, daß wir sonst den Blutzoll zu bezahlen haben, verlören wir sonst die Reputation, die wir in vielen aufstrebenden Staaten der nichtwestlichen Welt noch haben. Entweder wir machen Geschichte für unser Volk, oder wir gehen in fremdgeführten Kriegen an Fronten fern der Heimat zugrunde.
Daher: “Nein zu Kriegen des internationalen Kapitalismus!”
Gottfried Küssel
