Bulgarischer Nationalbund: Warum wir am Antikriegstag teilnehmen werden

Am 06. September findet in Dortmund der 4. nationale Antikriegstag statt. Wir, nationale und soziale Aktivisten aus Bulgarien, fühlen, dass es unsere Pflicht ist nach Dortmund zu fahren und gemeinsam mit anderen Freiheitskämpfer aus ganz Deutschland und Europa gegen Imperialismus, Krieg, und Fremdbestimmung in unseren Laendern zu demonstrieren. Dafür haben wir genügend Gründe.

46 Jahre lang war Bulgarien im sogenannten Ostblock von Russland abhängig. Genau wie Mitteldeutschland während des DDR-Regime. Wir wollen hier keine Diskussion starten über die Vorteile (das soziale System, keine Multi-Kulti Propaganda wie heute usw.) und die Nachteile dieser Zeit, die schwer zu beurteilen ist. Wir alle wissen, aber etwas ganz genau – wir wollen, dass unsere Heimat unabhängig von fremden Interessen ist und nicht wie damals. Wir glauben daran fest, dass das auch für alle Voelker Europas gilt. Bis Ende der 80er war das nicht der Fall. Anfang der 90er war die Hoffnung hier sehr gross, dass wir jetzt wirklich frei werden. Na ja, das klappte nicht. Natuerlich war der Volkswille dazu da, aber alles wurde wahrscheinlich vorprogrammiert. Die alte Politik, die für die Interessen Russlands kämpfte und die bulgarische Bevölkerung als eine billige Arbeitskraft sah wurde über einer Nacht mit einer proamerikanische Politik gewechselt. Damit wurde die imperialistische Ausbeutung unseres Landes fortgesezt. Das passierte überall im alten Ostblock. Von jetzt an heisst die Devise – ”Stars und stripes” statt “Roter Stern”, aber wir werden auch jetzt noch ausgebeutet. Und das ist so bis zum heutigen Tag. Die Wirtschaft ist in einer schweren Krise, es herscht Massenarbeitslosigkeit und ein grosser Teil der Bevölkerung steht ohne Prespektive für ein besseres Leben. Es ist nicht selten, das Leute mit 50-100 Euro pro Monat auskommen müssen, während dessen die antibulgarische Regierung hier, die nichts anders ist, als eine amerikanische Vassalenregierung, mehr als 900 Millionen Euro im Jahr gibt für Militaereinsaetze in Afganistan und Irak. Wo natürlich wieder die Kinder von Bulgarien, von Deutschland, von Frankreich usw. verrecken und nicht die Kinder der “one world” Protagonisten. Das ist die grausame Situation nicht nur in Europa, sonderen überall. Jetzt kommt das n#chste Spiel für die glaubende Masse. Der kalte Krieg nummer 2. Immer wieder spricht man davon in den letzten Tagen. Bitte nicht vergessen, Moskau/Russland und Washington/USA sind keine Staaten mit eigenen Regierungen, die etwas entscheiden. Sie sind Marionetten einer Weltregierung, die noch im Schatten steht und versucht auf globaler Ebene, ganze Staaten dem westlichen Diktat zu unterwerfen. Lokale Führungen und nationale Regierungen verwalten in immer höherem Ausmaß nur noch westliche Interessen. Es zeigt sich also, dass der Freiheitskampf sowohl im Westen als auch in der anderen Welt stark mit der Frage von nationaler Souveränität verbunden ist.

Auf nach Dortmund zum Antikriegstag! Setzt ein Zeichen nicht nur gegen imperialistische Kriegstreiberei, sondern auch ein Zeichen für Zukunft ohne Ausbeutung und Unrecht. Diese Zukunft gehört uns!


Demonstration

Wann? 04. September 2010!
Wo? Dortmund!
Uhrzeit? 12:00 Uhr!

Aufruf zur Demo

2001 begann in Afghanistan Amerikas Krieg gegen den „internationalen Terrorismus“.
[Den ganzen Aufruf lesen]

Direkter Draht

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Aktionen

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[Aktionen zur Demo]

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