Flugblattverteiler angegriffen und Antifa-Spontandemo

Zur Vorbereitung der Demonstration am kommenden Samstag, haben heute 15 Aktivisten in der Dortmunder Innenstadt Flugblätter verteilt. Als sich die Kameraden gerade auf den Rückweg machten, versuchten ca. 30 Antifaschisten einzelne Aktivisten zu attackieren, wobei eine Kameradin durch Pfefferspray im Gesicht verletzt und eine weitere mehrfach getreten wurde. Innerhalb kürzester Zeit wurden weitere 20 Aktivisten in die Innenstadt mobilisiert. Leider waren die meisten Antifaschisten zu diesem Zeitpunkt entweder in Polizeigewahrsam, oder haben sich bereits zurückgezogen.

Am heutigen Abend kam es dann zu einer Spontandemonstration von ca. 50 Antifaschisten. Der Polizeibericht ließt sich so:

POL-DO: Auseinandersetzung zwischen “Rechten und Linken” an U-Bahn Haltestelle

Dortmund, Kampstraße (ots) - Lfd. Nr.:1297

Am 03.09.2008, 19.11 Uhr, soll es in der Dortmunder Innenstadt an der U-Bahn Haltestelle Kampstraße, im oberirdischen Bereich zu einer Auseinandersetzung zwischen Angehörigen des linken und rechten politischen Spektrums gekommen sein.

Nach Zeugenaussagen verteilte eine Gruppe des rechten politischen Spektrums im oberirdischen Bereich der Haltestelle Flugblätter. Wenig später erschienen vor Ort mehrere Personen des linken Spektrums, in dessen Folge es dann Auseinandersetzungen gegeben habe. Als die Beamten an der Haltestelle Kampstraße eintrafen, hatten sich die Gruppierungen bereits entfernt. Eine 25-Jährige hatte sich ,nach eigenen Aussagen, bei den Auseinandersetzungen an der U-Bahn Haltestelle durch Reizgas leicht verletzt. Gegen 22.00 Uhr demonstrierten mehrere Angehörige “links” spontan gegen die Flugblattverteilaktion der “Rechten”.

Die Veranstaltung verlief störungsfrei.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Da wir bereits frühzeitig über die Spontandemonstration informiert wurden, machten sich 10 Kameraden auf den Weg in die Innenstadt um sich das Spektakel genauer anzuschauen. Nach wenigen Minuten rannten die ersten Antifaschisten bereits durch die Kampstraße und machten akustisch auf die Ankunft der 10 Kameraden aufmerksam. Auch die Zivilpolizisten bemerkten die Ankunft selbstverständlich und setzten sich mit einem PKW und etwas Abstand hinter die 10 Kameraden. Obwohl bis auf ein Zivilfahrzeug keine Polizei zwischen den Gruppen war, kam es zu keinen Auseinandersetzungen. Was Mittags bei einem 15 jährigen Mädchen möglich war, war abends eben nicht mehr möglich und so beschränkten sich die 50 Antifaschisten darauf, in ca. 2 Meter Abstand vor der 10er Gruppe stehen zu bleiben (natürlich vermummt und mit erhobenen Fahnenstöcken). Zu einem Übergriff - trotz 5facher Überzahl - waren sie schlicht und ergreifend zu feige.

Die Polizei, die mit ca. 35 Beamten vor Ort war, schritt nach wenigen Minuten ein und trennte die beiden Gruppen voneinander. Nach einer 10 minütigen Einsatzbesprechung konnten die 10 Kameraden dann ihren Heimweg antreten.

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Demonstration

Wann? 05. September 2009!
Wo? Dortmund Stadthaus (S)!
Uhrzeit? 12:00 Uhr!

Aufruf

2001 begann in Afghanistan Amerikas Krieg gegen den „internationalen Terrorismus“.
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