
Das Jahr 2009 zählt nur noch wenige Tage.
An dieser Stelle wollen wir nun versuchen eine kurze Zusammenfassung über unsere Aktivitäten 2009 zu geben und einen Strich unter das vergangene Kampfjahr zu setzen.
Angefangen hatte es für uns, als sich im Frühjahr 2009 eine handvoll Aktivisten zusammenfand, die sich das Ziel gestellt hatte, in der Region eine aktive Alternative darzustellen und zu zeigen, dass Nationaler Widerstand mehr ist, als Bier zu trinken und zusammen Rechtsrock zu hören. Wir lehnen keinen der beiden genannten Punkte ab, jedoch zeigte sich in der Vergangenheit, dass sich für einige Personen und Gruppierungen in der Region ihr vermeintlicher Widerstand genau darauf beschränkt. Jedoch dazu mehr im Bereich Selbstverständnis.

Die Findungsphase war von kreativen und kleinen Aktionen geprägt, auf die man nicht näher eingehen muss, da sie sich in Form und Art wohl kaum von denen anderer Aktionsgruppen unterscheiden dürften. Hervorzuheben wäre hier das Aufhängen verschiedener Transparente zum 8. Mai diesen Jahres in der Stand und auf dem Land.
Den ersten öffentlichen Auftritt als Unterstützer der nationalen Demonstration am 4. April gegen den NATO-Gipfel ist bedauerlicherweise dem Bundesparteitag der NPD zum Opfer gefallen, da die JN-Führung sich ausser Standes sah die Demonstration dennoch durchzuführen und es vorzog diesem beizuwohnen. Stattdessen ging es an diesem Tag dann nach Stolberg, wo man in einem Trauer- und Protestmarsch unserem Kameraden Kevin gedachte, der der Mordlust mehrerer “Kulturbereicherer” zum Opfer gefallen war. Weitere Vernetzung und Koordninationsbemühungen bestimmten die Folgemonate ebenso wie die Besuche von zahlreichen Veranstaltungen und Demonstrationen, wie zum Beispiel dem Arbeiterkampftag im sächsischen Freiberg am 1. Mai, einer Demonstration zum 17. Juni in Halle (Saale), dem Thüringentag in Arnstadt,
“Rock für Deutschland” in Gera, dem Fest der Völker oder dem Trauermarsch in Bad Nenndorf bei Hannover.
Den Höhepunkt unserer Aktivitäten stellte die Unterstützung des Antikriegstags in Dortmund dar. Hierzu entsandten auch wir Aktivisten ins Ruhrgebiet um an den Mobilisierungs- und Aktionswochen für dieses Großereignis teilzunehmen. Durch Verbots- und Repressionstaktik seitens der Behörden und der Polizei und trotz erfolgreichen Rechtskampfes gegen das lange aufrecht erhaltenen Verbots der Demonstration konnte jedoch bedauerlicherweise nur eine stationäre Kundgebung durchgeführt werden.
Abgeschottet von jeglicher Öffentlichkeit und auf engstem Raum. Eine Taktik die ihre Perfektion am 17. Oktober in Leipzig zur Demonstration “Recht auf Zukunft” fand, als 1.400 Teilnehmer eingekesselt und zu unüberlegten Handlungen provoziert wurden. Der “Kessel von Leipzig” stellte auch gleichzeitig den Höhepunkt staatlicher Repression dar. Mit diversen Verteilaktionen und dem Besuch der Demonstrationen “Meinungsfreiheit auch für Nationale Deutsche” in Friedberg und “Recht auf Zukunft” in Recklinghausen schlossen wir das Kampfjahr, das mit der Wintersonnenwendfeier am 21.12. ein Ende nahm, ab.
Es waren 12 Monate die wir als Nationale Sozialisten und Aktivisten mit gemischten Gefühlen erlebt haben.
Da waren der alljährliche Trauermarsch in Dresden mit an die 10.000 Teilnehmern aus ganz Europa, musikalische Veranstaltungen wie “Rock für Deutschland” mit mehr als 6.000 Teilnehmern, oder erfolgreichen Demonstrationen wie zuletzt in Recklinghausen; aber auch staatliche Repressionen allererster Güte, wie die willkürliche Festnahme unserer Leute am Weimarer Bahnhof, nachdem wir am 1. Mai aus Freiberg wieder kamen, im kleinen- oder den Demonstrationsverhinderungen von Hannover, Dortmund und Leipzig im großen Stil.
Wir gehen nicht davon aus, dass 2010 auch nur ansatzweise leichter wird, jedoch sind wir als aktive Aktionsgruppe selbst gefragt unsere Situation zu verbessern, was wir auch mit gemeinsamen Kräften angehen werden. Wir blicken voraus auf unsere regionale Kampagne “Recht auf Zukunft”, sowie die stattfindenden Trauermärsche in Magdeburg und Dresden, sowie einen heissen Start in ein kaltes erstes Quartal 2010.

Autonome Nationalisten Weimar

0 Antworten zu “Jahresbericht 2009”