Wir, einige Aktivisten aus dem Hannoveraner Raum, haben uns Gedanken über den Sinn und Unsinn von Demonstrationen, der letzten Zeit, gemacht. Die Meinungen gingen hierbei weit auseinander: Sie reichten von der Überzeugung, dass angemeldete Demos zu einer nutzlosen Kraftverschwendung geworden seien, bis zu dem Standpunkt, dass Demos durch einige Veränderungen, zu einem effektiveren Werkzeug in unserem Arsenal werden könnten.
Einig war man sich darin, dass unsere Demonstrationen in der derzeitigen Form ineffektiv und sogar kontraproduktiv sind. Einige Kritikpunkte waren:
- Aufgrund der Abschirmung durch die Polizei, werden Volksgenossen kaum erreicht. Transparente sind auf große Entfernungen für die Bürger kaum lesbar. Unsere Inhalte erreichen den Volksgenossen also nicht, während er den Lügen der Systemmedien rund um die Uhr und fast überall ausgesetzt ist.
- Der Zwang, sich an die irrwitzigsten Auflagen halten zu müssen, schränkt extrem ein. Da die Systemorgane unsere Demos meistens nicht juristisch verbieten können, nutzen sie die Auflagen, um unseren Protest so weit wie möglich unhör- und sehbar zu machen. Wer kennt das nicht: Die Demoroute führt statt durch die Einkaufsmeile und Wohngebiete, plötzlich nur noch durch ein ödes, menschenleeres Industriegebiet. Statt Bürgeraufklärung, bleibt nur ein Fotoshooting mit Antifa und Presse, die uns dem Bürger natürlich nur von unserer unattraktivsten Seite präsentieren. Oder: Statt in feierlich-ernstem Schwarz, dürfen wir unseren Trauermarsch nur in zu großen weißen T-Hemden durchführen. Zusammengefasst heißt das: Wer uns sieht, wird sich auch in Zukunft von uns fernhalten. Selbst wenn er eigentlich unsere Standpunkte vertritt.
- Die monatelange Arbeit (Rechtskampf, Vor- und Nachbereitung, Hexenjagd durch die Medien etc.) für drei Stunden Demozeit, fernab der Aufzuklärenden, erscheint uns als in keinem Verhältnis stehend. Mal ganz abgesehen von den Hunderten und zum Teil sogar tausenden Euros, welche die Rechtskämpfe, um eine Demo herum, verschlingen. Sollten sie nicht lieber für gut gemachtes Infomaterial und Flugblätter ausgegeben werden, die man dem Volksgenossen direkt aushändigt? Und sollte die verwandte Zeit nicht lieber für bürgernahe Aktionen genutzt werden?
- Die mangelhafte Informiertheit vieler Kameraden, über Thema und Zielsetzung der Demonstration, lassen auf mangelndes politisches Bewusstsein vieler Teilnehmer schließen. Hier muss Abhilfe geschaffen werden. Inhaltliche Vorbereitung muss vorab in den politischen Gruppen und übers Netz erfolgen. Denkbar wären auch ausführlichere Materialien, die den Teilnehmern auf der Anreise und auf dem Treffpunkt zugänglich sind. Aber auch dies erfordert politischen Willen: Von den Aktivisten, welche die Materialien vorbereiten und von den Demonstrationsteilnehmern, die sie lesen und verinnerlichen. Und gerade dieser Wille scheint uns bei Vielen nicht vorhanden zu sein.
- Ein weiterer Punkt, in dem relative Einigkeit herrschte, war der Unmut über das Auftreten vieler Demoteilnehmer. Ihnen scheint der Sinn einer Demonstration, nämlich die Köpfe und Herzen unseres Volkes zu gewinnen, völlig unklar oder schlimmer noch, völlig egal zu sein. Über modische Geschmäcker kann man sicher streiten. Klar muss aber sein, dass T-Hemd Motive mit Waffen, Bomben, und allgemein gewaltverherrlichenden Motiven, nur die von den Medien, gegen uns gesetzten Klischees wiedergeben und uns, vor unserem eigenen Volk, unmöglich machen. Die „szeneinterne Modenschau“ muss zugunsten einer positiven, dem Volk zugewandten Darstellung unserer Bewegung, zurückgestellt werden.
- Dumme Schreiwettkämpfe mit den Verblendeten am Straßenrand, nach dem Motto: „Ich kann noch dümmer und niveauloser pöbeln als die Antifa“, sind einfach unmöglich. Diese Art von Gesänge gehören ins Stadion. Zu einer Demonstration gehören themenbezogene (!) Parolen und Sprechchöre. Auch hier wieder: Wir wollen nicht in die Falle des Systems laufen! Jeder von uns hat Vorbild zu sein. Dieses gilt natürlich auch für die Hin- und Rückfahrt. Einen Demotourismus von Seiten einer rechten „Spaßgesellschaft“ erteilen wir eine Absage.
- Dass wir sogenannte Kameraden, die schon morgens auf dem Weg zur Veranstaltung, mit dem Saufen anfangen, auf deutsch gesagt „Scheiße“ finden, brauchen wir ja wohl nicht extra erwähnen! Solche Leute haben in unseren Reihen nichts zu suchen. Wir glauben, dass Klasse mehr bewirkt als Masse. Wem hilft es, wenn einige Trottel in Minuten das einreißen, was Aktivisten in langer intensiver Arbeit aufgebaut haben? Deutschland jedenfalls nicht. Sie schrecken lediglich Deutsche ab, die vielleicht sonst schon lange mit uns, für die Idee der Neuen Nation, kämpfen würden.
Wer meckert, muss es besser machen.
Einig waren wir uns darin, dass wir spontane, direkt den Bürger erreichende Aktionen, für das richtige Mittel halten, um die Herzen und Köpfe unseres Volkes zu gewinnen. Ein positiver persönlicher Kontakt auf der Straße, bei dem auch noch Inhalte vermittelt werden, die in den meisten unserer Volksgenossen sowieso noch schlummern, (Warum würden denn sonst die Umfragen über Ausländer etc. breite Zustimmung für unsere Inhalte zeigen, während wir ja nicht gerade mit neuen Mitkämpfern überflutet werden?) ist hundert Mal mehr wert, als die dummdreiste Berieselung durch die Systemmedien.
Wie man sein Volk erreicht? Mit spontanen Verteilaktionen, welche unspektakulär aber wirksam unser Volk erreichen und dann im Netz dokumentiert werden. Hierbei ist natürlich auch wieder positives, lockeres Auftreten gefragt, dass den Bürger nicht verschreckt. Um das zu präzisieren: Wir müssen uns nicht in Anzug und Krawatte zwängen, um positiv aufzutreten. Aber der Empfänger unserer Botschaft ist szenemäßiges Aussehen nicht gewohnt. Sportlich-positives Auftreten und Aussehen ist hier angebracht. Und schließlich wollen wir Teil unseres Volks sein und nicht eine in einer Nische vor sich hinlebende Randgruppe.
Die vermittelten Inhalte müssen bei solchen Aktionen einen regionalen Bezug haben und die Menschen in ihrem Leben abholen. Sie müssen sich wiederfinden und erkennen, dass unser Kampf auch ihr Kampf ist. Auch hier wieder: Nischen- und Szenethemen sind fehl am Platz.
Gut sind auch Aktionsformen, bei denen mittels optischer Eindrücke, unsere Inhalte vermittelt werden, wie zum Beispiel „Die Unsterblichen“. Es sollten aber auch Flugblätter mit Erklärendem und Weiterführendem dazu verteilt werden.
Wir hoffen, dass wir mit unseren Gedanken ein paar Denkanstöße geben konnten. Sicherlich haben wir das Rad nicht neu erfunden, aber unser Kampf muss einfach erfolgreicher werden. Die Zeit für das Überleben unseres Volkes läuft rasend schnell ab.
Wir sind neugierig auf Eure Reaktionen und hoffen, dass wir zusammen den Kampf für unser Volk intensivieren können.
Ihr trefft uns auf den Straßen unserer Stadt.
Quelle: Besseres-Hannover.info