Der stinkende Schmutz aus christlichem Geist

6 03 2010

Die aktuellen Veröffentlichungen und Ermittlungsverfahren zu Missbrauchsfällen innerhalb kirchlicher Organisationen wie Klöstern, Schulen, Pfarreien zeigen überdeutlich nicht nur die verbrecherischen Entartungen der vergangenen Jahrzehnte im Namen einer Christusfigur.
Sie untermauern auch die Berichte über alle Verbrechen, die aus dem Mittelalter bekannt sind.
Sie zeigen auf die Ursachen der Völkermorde und Naturzerstörungen während der Besiedlung Amerikas:
Juden- und Christentum – ich unterscheide hier NICHT – basieren auf der Entwertung aller Naturerscheinungen und sind die Ursache für die Entartung menschlicher Vernunft.

Das Kranke und Widernatürliche lag schon früzeitig in der Wiege der monotheistischen Entwicklung: Inzucht, Kindermord, Verstümmelungen und Folter.

Menschen, welche rechtschaffen erzogen wurden und sich “gutgläubig” in die Gesellschaft einbringen wollten und immer noch wollen, wurden und werden vergiftet vom Wahn dieses jüdisch-christlichen Irrglaubens.

Die Ursachen dieser Krankheit liegen offen zutage und sind für jeden Menschen sichtbar: Negierung der Natur.
Natur aber ist Fortpflanzung und jeder Eingriff in diesen natürlichen Mechanismus muss zwangsläufig in krankhafter Entartung münden.

Nicht zufällig zeigen sich diese Entartungen in sexueller Verirrung und niederer Denkungsart, wie sie nur bei Menschen zu finden ist – nicht bei den Tieren.

Nicht zufällig werden Gläubige gezwungen bzw. genötigt, sich an Sexualorganen beschneiden zu lassen!

Es ist kein Zufall, wenn Kinder sexuell missbraucht werden von Trägern christlicher Autorität!

Das Christentum in seiner Gesamtheit ist die gewaltigste Umweltverschmutzung seit über 2000 Jahren.

Der Islam, die modernere Variante des Judentums, ist v.a. schlicht und gewalttätig, weil deren Anhänger über eine geringere Urteilskraft verfügen.
Sie setzen auf Terror, anstatt auf Diskurs und Meinungsstreit.

Das Christentum hingegen ist Ausdruck einer tief verwurzelten geistigen Krankheit, geboren aus Schwäche, Minderwertigkeit und Fortpflanzungsunfähigkeit.




Islam in Afrika

2 10 2010

Zum Thema “Islam und Europa” haben sich in den letzten Monaten viele “Experten” zu Wort gemeldet und diese Worte veröffentlicht.
Leider konnten nicht alle Seiten des Islam vollständig beleuchtet werden, denn es ging stets um Europa und damit um uns hier im deutschen Raum.

Um zu verstehen, welche Rolle der Islam in der Welt spielt, muss man versuchen zu verstehen, welche Rolle diese Religion in anderen Erdteilen spielt und warum diese Religion von immer mehr Menschen angenommen wird.

Dies möchte ich an Afrika versuchen darzustellen.
Konkret soll es um Nigeria gehen, ein Land mit 150 Mill. Bewohnern, von denen die Hälfte in nur wenigen Jahren zum Islam konvertierte.

Nigeria ist das größte Land Afrikas.
Die Details können bei Wiki recherchiert werden und sollen hier nicht aufgezählt werden.
Mir geht es um die Entwicklung dieses Volkes, welches auch ein Gemisch aus vielen Stämmen ist.

Das Leben der Menschen wurde Jahrtausende lang von Naturreligionen bestimmt und die Menschen haben sich nur langsam, manche sagen auch – gar nicht, entwickelt.
Die Menschen waren gleichgestellt, hatten ihre Häuptlinge und diverse andere “Stammes-Beamten”, welche Streitigkeiten usw. zu regeln hatten.

Bis, ja bis v.a. die Engländer entdeckten, dass Nigeria über wohl alle Reichtümer verfügt, die man sich im eigenen Land wünschen könnte: Bodenschätze wie Öl, Diamanten, Gold uvam. sowie Holz. Das beste Holz Afrikas gibt es in Nigeria.

Also wurde das Land erobert und besetzt und in eine Kollonie verwandelt.
Die Menschen wurden christianisiert.

Wir Deutschen wissen aus unserer Geschichte, wie so etwas geschehen kann – und genau wie hier im Norden, so geschah es in Südamerika und in Afrika.
Nur schneller und inzwischen viel perfekter!

Die in Nigeria vorherrschenden (afrikanischen) Sprachen wurden abgeschafft und ausgelöscht.
Heute hört jedes Baby zuerst englische Worte – englisch ist die “Muttersprache”.
Der ursprüngliche Zusammenhalt zwischen den Nigerianern wurde gründlich mit der Wurzel ausgerissen.
Es herrscht zunehmend Korruption und Betrug am Nachbarn und von der Regierung massiver Betrug am Volk.

Während man den Negern in den guten alten Zeiten noch Glasperlen für wertvolle Bodenschätze verkaufte, ist es heute die Demokratie.

Größte Armut – und hier ist von Verhungern die Rede – wohnt neben größtem Reichtum. Unmittelbar. Etwas, das Jahrtausende lang unvorstellbar gewesen wäre.

Jede kleine politische Regung, und diese äußern sich selbstverständlich in Putschversuchen, also in militärischer Gewalt, werden durch schlaue, meist vom CIA gesteuerte Strategien verhindert, aufgelöst und beendet.
Unter dem Deckmantel der Einführung von Demokratie wird das größte afrikanische Volk in einem verblödeten, sklavenhaften Zustand gehalten und das Land systematisch ausgeraubt.

Heute, am 1. Sept. jährt sich der “Unabhängigkeitstag” Nigerias und die Leute “feiern” genauso wie hier die Bundesbürger.
Haruna Yerima, Professor für Politikwissenschaft an der Universität von Maiduguri im verarmten Nordosten des Landes: “Wenn jemand feiert, dann gehört er auf jeden Fall zur herrschenden Elite, die das Geld nur unter ihresgleichen verteilt, während die Bevölkerung leidet. Diese Feierlichkeiten haben mit den normalen Menschen da draußen nichts zu tun.”
(http://www.tagesschau.de/ausland/anschlagnigeria100.html)

Als die Not am schlimmsten war, kamen die Moslems mit ihren Regeln aus dem Koran.
Und plötzlich besammen sich die Neger, dass es auch eine andere Form des Zusammenlebens geben kann und hier sind nicht etwa Kopftücher und Ehrenmorde gemeint, sondern die Achtung des Moslems gegenüber anderen Moslems.
Kein reicher Moslem darf in seiner Nachbarschaft Not dulden!

Millionanfach nahmen die Nigerianer den Islam an, inzwischen die Hälfte des Volkes.
Der Geburtstag des Propheten ist nationaler Feiertag und auch das Ende der islamischen Fastenzeit.

Der Islam ist aggressiv, es gibt Streit und militärische Kämpfe zwischen den katholisierten und islamisierten Menschen, ein Religionskrieg zwischen dem Norden (islamisch) und dem Süden.
Auch in den Parlamenten wird jede Entscheidung religiös bestimmt und sie sind nicht zimperlich.

Und sonst so?
Es kommen die Amis, die Chinesen, die Russen und kaufen die Schätze Nigerias gegen Geld, das sich ein paar Oberneger einstecken.
Das Volk sieht nichts davon. Das ist Demokratie!

Ganz anders in Libyen: Dort herrscht Oberst Muammar al-Gaddafi und der Erlös aus dem Erdöl wird unter das Volk verteilt.
Noch gerechter geht es in Saudi Arabien zu: jeder Volksangehörige erhält eine monatliche Leibrente von Geburt bis zum Tod.
………………………………………….

Diesen Text habe ich NICHT geschrieben, weil ich ein Loblied auf den Islam singen wollte, sondern weil er dem Verständnis dafür dienen könnte, warum sich der Islam so schnell ausbreitet: er ist für viele millionen Menschen ganz real ein “Segen”.




Der Toten Gedenken

3 08 2010

Na so was, eine Trauerbeflaggung in der ganzen Bunzelrepublik?
(http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2010/07/30/trauerbeflaggung-im-land-fuer-loveparadeopfer.html)

Ist ein Kanzler oder ein anderer großer Staatsmann gestorben?

Wann hat es eine Trauerbeflaggung in der BRD zuletzt gegeben?

Als Soldaten der Bundeswehr bei der “Verteidigung” des Landes fielen – in Afghanistan, am Hindukusch?

Als eine Berliner Richterin angeblich durch Suizid an einer Buche aufgehenkt wurde?

Als Polizisten während ihres Dienstes getötet wurden?

NEIN!

Partygäste haben sich gegenseitig totgetrampelt.


Und immer deutlicher zeigt sich die absurde Dekadenz eines durch und durch verkommenen Staatsgebildes.




Germanisches Denken?

6 03 2010

Im Verständnis der Entwicklung der alten deutschen Literatur bis hin zur Romantik kann man eine germanische Denkweise typischerweise kurz beschreiben als eine stete Frage nach dem Warum – dem Grund – eines realen Ereignisses.

Im Gegensatz zur vielleicht ungermanischen Frage nach dem Warum nicht? – also dem Grund einer Nichtrealität, dem Grund einer Spekulation wie z.B. die Forderung nach einem Beweis dafür, dass Gott nicht existiert.
Kann dieser “Beweis” nicht erbracht werden, dann existiert er eben.

Übertragen auf den politischen Propaganda-Alltag, zeigt sich diese Diskrepanz in “Warum-Nicht-” bzw. “Warum-Gegen”-Denkansätzen wie zB.:
Warum willst Du nicht, dass in Deutschland Ausländer einwandern?
Oder kurz: Warum bist Du gegen Ausländer in Deutschland?
Anstatt zu fragen:
Warum willst Du Ausländer in Deutschland?

Erstere Frage impliziert die nicht beweisbare, ja sogar die unnötig zu beweisende Behauptung von der Richtigkeit von nach Deutschland einwandernden Ausländern. Dadurch wird der Gefragte automatisch in eine Rechtfertigungssituation eines Schuldigen – das Prinzip der Beichte – gedrängt, wenn er nach der Kausalität für eine ihm unterstellte Behauptung sucht.

Die richtige Frage nach einer Kausalität für die Anwesenheit von Ausländern in Deutschland verursacht einen grundsätzlich anderen Denkansatz:
Was könnten akzeptable Gründe dafür sein, dass hier z.B. türkische Jugendliche Hartz4 kassieren? Warum sollte ich die Miete von Einwanderern bezahlen? Usw.

Beispiel Relativitätstheorie.
Sie basiert auf einem Postulat, und zwar dem Setzen einer Konstanten, der Lichtgeschwindigkeit. Man kann mit diesem Postulat die entsprechenden mathematischen Formeln hinreichend herleiten und damit auch erfolgreich arbeiten.
Der eigentliche Fehler beginnt m.E. mit der Suche nach Beweisen dafür, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann (darf?).
Dass jene gesetzte Konstante eine nicht zu überschreitende Höchstgrenze sein soll, dafür fehlt der schlüssige Beweis.
Logischerweise fehlen auch Beweise dafür, dass es KEINE höheren Geschwindigkeiten gibt, denn Nichtexistierendes lässt sich nun mal nicht beweisen.
Ebensowenig die Kausalität von Ereignissen, welche nicht eintreten.
Die Erklärung der Raumkrümmung ist eine Folge aus dem Lichtgeschwindigkeits-Postulat und man kann offenbar damit auch arbeiten.
Einstein folgerte: Weil ich C als Obergrenze setze, folgt daraus, quasi als “Beweis”, dass es nichts Schnelleres als C geben kann. Mathematisch muss das kein Fehler sein, aber im logischen, im denkerischen Zusammenhang führt es zu Irritationen, zu wissenschaftlichen Beschränkungen und eventuell zur fehlerhaften Weltsicht.

Es ist also unnötig und eben auch sinnlos, die Frage beantworten zu wollen, warum etwas nicht ist bzw. sein kann bzw. sich nicht ereignet.
Es sollte stets gefragt werden, warum etwas ist und warum etwas geschieht.
Nur eine solche Fragestellung führt zielstrebig in die Zukunft.

Man könnte (“jüdisch” oder “christlich”) fragen:
Warum hat der Löwe keinen Schnabel.
Man könnte Wahrscheinlichkeiten (gegen Null) dafür berechnen, unter denen den Löwen Schnäbel wachsen würden.
Man kann dann Beweise dafür deklarieren, weshalb Löwen keine Schnäbel haben. Soweit der Unsinn.

“Germanisch” gefragt würde es heißen: Warum haben Löwen Mäuler?
Weil sie große Zähne haben, denn sie reißen Fleisch von den Opfern.
Würde es den Löwen besser schmecken, Würmer zu fressen, dann wüchsen ihnen entsprechende Schnäbel. Denn andere Wurmfresser haben Schnäbel.
Man kann also beweisen, warum Löwen Mäuler und Vögel eben Schnäbel haben.

Die Forderung, begründen zu müssen, ob bzw. warum man etwas glaubt, also warum man etwas nicht weiß, ist der springende Punkt (die Gretchenfrage), welche sich mit dem Christentum in Deutschland verfestigte.




Komm Haiti

20 01 2010

Überall in den Belegschaften der Betriebe, in den Warteschlangen der Supermärkte und Jobcenter, in Vorstandsetagen, Zeitungsredaktionen und Frauenhäusern wird die Forderung laut, die obdachlos ewordenen Menschen aus Haiti in die bundesdeutsche Gesellschaft aufzunehmen.

So fordert der Politiker Tilo Sarrazin eine Kopplung der Hartz4-Bezüge mit der Zahl der in die Familie integrierten Haiti-Opfer.
Auch Steuersenkungen bzw. Steuerfreibeträge werden diskutiert, wenn Mitbürger aus Haiiti in den ehelichen Schlafzimmern mit übernachten.

Die Welle der Solidarisierung von Bundesbürgern mit den Haitianern übersteigt alle Vorstellungen und wir erinnern uns erhaben an die Wiedervereinigung.

Gerade “rechtsgerichtete” Verbände und Kameradschaften werden nicht müde in ihren Appellen, noch mehr Menschen aus Haiti in die Wohnungen und Familien aufzunehmen.

Wir fordern:
Öffnung der Landes-Grenzen und der Grenzen unserer Herzen für die Menschen aus Haiti!
Straßenschilder endlich zweisprachig (englisch und kreolisch)!
Kulturelle Bereicherung für alle!
Abitur für alle haiti-deutschen Kinder!




PANDEMIE der Schweine und Volksverhetzer

11 11 2009

ein Bericht aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada”

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Die Masern, Lungenentzündungen und andere mit relativ preiswertenImpfstoffen heilbare Krankheiten haben jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod zur Folge. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben. Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!
Eine Pandemie!
Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.
Und trotz alledem, durch die Vogelgrippe kamen weltweit “nur” 250 Menschen zu Tode. 250 Menschen in zehn Jahren, das sind im Durchschnitt 25 Menschen pro Jahr.
Die normale Grippe tötet jährlichweltweit ca. 500.000 Menschen.
Eine halbe Million gegen 25 !

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?
Etwa, weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen ?
Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamifluzig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung 14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.
Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.

Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo .
Nur die Schweingrippe, die Grippe der Schweine?
Und ich frage mich …, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?
Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu ?
“Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid …! Darum werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten.”
“Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?” “OK, wir haben es gesehen . 50 US $ das Päckchen.” “50 US $ für dieses Schächtelchen Tabletten?” “Verstehen Sie doch, meine Dame, die Wunder
werden teuer bezahlt.” “Das, was ich verstehe, ist, daß diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .
Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent fürTamiflu.
Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser “Gesundheitssöldner”.
Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweingrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die
Weltgesundheitsorganisation um diese Krankheit so besorgt ist , warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.
Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser “Pandemie” erkennen.

Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada”




Werbende Aufdringlichkeit

23 09 2009

Während sich im Mittelalter der Werbende, wenn er durch die Lande zog, noch einer ungeteilten Aufmerksamkeit sicher sein konnte, haben sich die Methoden der Werbung inzwischen grundlegend geändert. Die Botschaften der Werber oder Marktschreier wurden einst als Attraktionen, als besondere Ereignisse verstanden und aufgenommen. Wer am lautesten, am witzigsten schreien konnte, wer gekonnt provozierte und den aktuellen bzw. lokalen Nerv des Volkes traf, der hatte die größten Erfolge und seine Botschaften mündeten in Unterschriften bei der Soldatenwerbung, oder in Kaufentscheidungen auf dem Markt. “Errege mit Deinem Produkt mehr Aufmerksamkeit als Dein Nachbar!” – so funktionierte Reklame noch bis ins vorige Jahrhundert.

Seit der technischen Entwicklung von neuen Medien wie Rundfunk und Fernsehen und schließlich dem Internet, verkommt das Prinzip der Werbung und Reklame zum Prinzip der gezielten Aufdringlichkeit. Außerdem wirbt ein Hersteller längst nicht mehr selbst für seine Produkte – er lässt andere für sich werben. Es entstand ein neuer Wirtschaftszweig, die Werbeindustrie und es steigen die Kosten für die technische Realisierung diverser Aufdringlichkeiten: Sende-Unterbrechungen, aufpoppende Reklamebildchen und andere mediale Störungen. Damit zusammenhängend, weil von den Herstellern durch ihre Ausgaben für Reklame mitfinanziert, entstehen neue Sendestationen, Sendeformate, Produktionsfirmen usw., kurz – eine weitere Industriezweige, verschiedene Medienanstalten und Internet-Provider. Sie alle existieren durch den Umstand der weltweiten Überproduktion von Produkten, die seltener gebraucht als sie hergestellt werden. Der Kampf miteinander konkurrierender Unternehmen wird zu einer unerschöpflichen Geldquelle für die Medien- und Werbeindustrie.

Je mehr Verkäufer aber auf einem Markt herumschreien – das weiß jedes Kind – um so weniger kann ein potentieller Käufer hören. Im Gegenteil sogar: Der Kunde wendet sich von den aufdringlichsten der Marktschreier ab und kauft woanders!
Zwar gibt es eine Theorie – eine Theorie, welche niemals bewiesen werden konnte! – die besagt, dass man den Namen eines Produktes nur möglichst oft zu erwähnen (zu schreien) braucht, damit er sich ins “Unterbewusstsein” des Kunden einprägen und im Augenblick der Kaufentscheidung beeinflussend wirken würde. Dass derartige Theorien (Marketingmethoden) von Instituten und Universitäten verbreitet werden, ist nicht außergewöhnlich, denn auch sie werden von der Herstellerindustrie finanziert.
Kann man erwarten, dass jemand seine eigene Absurdität untersuchen und schließlich auch beweisen würde? Wohl kaum.
Es muss nicht bewiesen werden, dass die gegenwärtige Werbestrategie (Aufdringlichkeit) erfolglos und uneffektiv ist. Es genügt, wenn die Sinnlosigkeit aller aktuellen Ausgaben für Radio-, TV- und Internet-Werbung hier nur kurz erklärt wird. Es sollten allerdings von den Herstellern Beweise verlangt werden für Zusammenhänge zwischen den steigenden Ausgaben für Werbung und steigenden Einnahmen durch Kaufentscheidungen, die nachweisbar aufgrund der konkreten Werbebeeinflussung verbucht werden konnten. Noch niemals auf der Welt hat jemand ein bestimmtes Auto gekauft wegen einer originellen Autowerbung, welche regelmäßig eine TV-Sendung unterbricht.
Noch niemals, so behauptet der Autor.

Es gibt auch die Meinung über das “gemeine Volk”, welches derart unterentwickelt ist und Produkte allein deswegen kaufen würde, wenn deren Abbilder quasi unbewusst, aber eben oft betrachtet werden beim Surfen im Internet. Inzwischen entwickeln sich jedoch immer besser funktionierende Strategien, insbesondere im Zusammenhang mit dem Internet, die es der eigentlichen Zielgruppe – den potentiellen Kunden – ermöglicht, sich der Aufdringlichkeit moderner Werbungsstrategien zu entziehen: Reklamebotschaften werden einfach unterdrückt. Die “Klicks” werden zwar gezählt und dem Hersteller stolz präsentiert, damit er weiterhin die Werbung finanziert, aber immer weniger Menschen nehmen diese Werbebotschaften auf.
Die Hersteller zahlen – und die Quelle scheint unerschöpflich.
Wer ist hier eigentlich “unterentwickelt” und lügt sich in die eigene Tasche?

Der Autor unterbreitet folgenden Vorschlag: Sämtliche Aufträge für die Werbeindustrie werden seitens aller größeren Unternehmen storniert. Das allein wäre schon ein Werbeknaller, oder?
Neue Strategien werden entwickelt, um potentiellen Käufern Produktinformationen nahe zubringen. Das könnten zum Beispiel perfekt gestaltete, übersichtliche und sauber sortierte Internetseiten der Unternehmen mit entsprechend leicht zu recherchierenden Informationen zu den jeweiligen aktuellen Produkten sein. Das könnten Produkt-Informationsseiten sein, auf denen jeweils aktuelle Angebote aller branchennahen Unternehmen gefunden werden können. Wollen wir uns das Szenarium einmal vorstellen? Radio, TV und Internet schlagartig ohne Werbung, weil nicht mehr bezahlt? Medienanstalten melden Konkurs an, Werbemüll verschwindet aus dem Internet, Musik wird nicht mehr unterbrochen, Filme von Anfang bis Ende gezeigt, Webseiten sind klar und übersichtlich …
Vor allem aber steigt das Bildungsniveau der Menschen, weil die Medienanstalten nicht mehr gezwungen sind, die Pausen zwischen den Werbeblöcken mit Schwachsinnigkeiten zu überbrücken. Bald schon werden Menschen mit höherer Bildung gezielt nach Produkten suchen, deren Qualität beurteilen und auch kaufen, denn sie verfügen nicht nur über Urteilskraft, sondern auch über die nötige Kaufkraft.
Und die Unternehmen?
Von dem eingesparten Geld könnten Lehrstellen geschaffen werden. Die inzwischen arbeitslos gewordenen Medienstars würden umschulen und danach zB. in Seniorenheimen als Alleinunterhalter arbeiten … Wenn es wahr ist, dass sich mit den Möglichkeiten der weltweiten Vernetzung eine “Wissensgesellschaft” entwickelt, dann muss das Prinzip der Reklame bei der Vermittlung von Produktinformationen dieser Entwicklung zur modernen Gesellschaft angepasst werden. Diese prinzipiellen Veränderungen bedeuten mehr als nur ein zB. primitives Erhöhen der Lautstärke bei der TV-Werbung.




Theologie

22 09 2009

In der Theologie, der Lehre von den Religionen, dominieren monotheistische “Buchreligionen”.

Warum?

Nur der Monotheismus benötigt ein Buch, benötigt ein Dogma.
Ganz persönlich bin ich der Ansicht, dass ein Diskurs zwischen Menschen, die in ihrer Gesamtheit, also geistig und körperlich, integer sind, nur dann sinnvoll sein kann, wenn sie nicht durch bestimmte Endgültigkeiten begrenzt sind und zwangsläufig bleiben (Beschneidungen im direkten und übertragenen Sinn).
Menschen mit dem hörigen Anspruch der Ein-Göttlichkeit sind (kognitiv) nicht hinreichend spekulationsfähig, um eine (offene) Unterhaltung zu führen.

Selbstverständlich kann man sich mit einem Einarmigen trefflich über´s Klavierspielen unterhalten.
Und ganz bestimmt kann man auch mit Ein-Gott-Hörigen ein Gespräch über den menschlichen Glauben allgemein führen.

Die in irgendeiner Weise Begrenzten sind jedoch stets gezwungen, ihre eigene Begrenzung zu lieben und zu verteidigen, da sie ja wissen, dass sie diese Begrenzung niemals verlieren werden. Sie können ihr Kreuz niemals ablegen, also lieben sie es.
Menschen, die sich ihrer Begrenztheit bewusst sind, werden sich immer den Unbegrenzten unterlegen fühlen und bestrebt sein, auch alle anderen Menschen zu begrenzen, um Ebenbürtigkeit zu erreichen.
Daraus ergibt sich der missionarische Auftrag:
Der Begrenzte will alle anderen ebenfalls begrenzen, um ihnen ebenbürtig zu werden.
Daraus ergibt sich auch der Fanatismus.

Zwischen dem Monotheismus, einer künstlich begrenzten Urteilskraft und allen anderen möglichen und eben unbegrenzten Denkweisen und Weltanschauungen gibt es m.E. einen unüberbrückbaren Antagonismus.

Das eigentliche Problem jedoch besteht nicht im unterschiedlichen Denken, sondern in der überheblichen Aufdringlichkeit der Zukreuze-Kriechenden, Verschleierten und Beschnittenen in die Welt des freien Denkens und Glaubens.
Die strikte Abgrenzung primär zum Judentum, und in letzter Konsequenz zu jedem Monotheismus, ist faktisch ein Bestandteil des Heidentums und damit Bestandteil ursprünglich germanischen (arischen?) Denkens.

Deshalb, wenn ich das noch hinzufügen darf, ist mir ein affenähnlich tanzender und Hühnerknochen werfender afrikanischer Buschmann 1000-fach sympathischer als ein studierter und sauber gekleideter Paolo-Pinkel-Verschnitt;
denn der Buschmann trägt in sich die Potenz, die Möglichkeit einer Entwicklung und damit die Möglichkeit einer eigenen “Göttlichkeit”.




Affiges

22 09 2009

Der Dresdner Zoo hatte einem neugeborenen Mandrill den Namen “Obama” gegeben. Die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) nahm Anstoß daran und forderte die Umbenennung des Äffchens. Eine solche Namensgebung sei rassistisch. “Es ist eine Katastrophe”, sagte der ISD-Vorsitzende Tahir Della am Freitag zur englischsprachigen deutschen Internet-Seite “The Local”. “Schwarze Menschen werden immer wieder mit Vergleichen aus dem Tierreich und der Primitivität konfrontiert.”

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Barack-Obama-Dresdner-Zoo-Rassismus;art1117,2844605

Es bellen nicht nur “getroffene Hunde” :)




IT-Beliebigkeit in der Berufsausbildung

22 09 2009

Nur wenige Bereiche innerhalb der Berufsausbildung sind so komplex und einem stetigen Wandel unterworfen wie der IT-Bereich.
Da es bisher kaum “Informatik-Lehrer” mit entsprechendem Uni-Diplom bzw. Staatsexamen gibt, tummeln sich auf diesem Sektor bisweilen recht skurile Gestalten:
Neben wirklich kompetenten Informatikern, denen allerdings ein ordentlicher pädagogischer Abschluss fehlt und die in der Wirtschaft keine adäquate Stelle gefunden haben, gibt es eine Vielzahl von Lehrkräften aus den unterschiedlichsten Bereichen kommend, welche eventuell irgendwann in einer Weiterbildungsmaßnahme den Umgang mit dem PC erlernt, oder sich privat für EDV interessiert haben und daraufhin, oder warum auch immer (!) in diversen Bildungseinrichtungen ihr Gehalt als IT-Lehrer verdienen. Ich möchte sie “Hobby-Informatiker” nennen.

Woran erkennt man sie?
Ganz einfach: sie beschäftigen die Schüler über die gesamte Lehrzeit vorrangig mit EXCEL-Aufgaben und im Fach EvA (also Anwendungsentwicklung) mit VBA-Makros – im günstigen Fall – mit etwas C-Grundkenntnissen.
Ausschließlich Microsoft, versteht sich!
Die früheren Office-Schulungen der Erwachsenenbildung, noch in den 90er Jahren von Arbeitsämtern finanziert, wurden umbenannt in zB. “ITSL” und “EvA” oder “Datenverarbeitung”, auf 2 oder 3 Jahre gedehnt und oberflächlich den Themen irgendwelcher Lehrbücher angeglichen (im günstigen Fall!).

Verantwortlich dafür sind nicht nur mangelhaft bzw. gar nicht ausgebildete Fachlehrer, die letztlich ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, sondern und vor allem die ungenügenden Vorgaben (BIBB, Senat, IHK) für die Lehrpläne.
Man kann bestimmt nicht erwarten, dass in den finanzierenden Behörden Mitarbeiter sitzen, denen die Bedeutung bestimmter Abkürzungen wie MYSQL, PERL, ABAB, JAVA usw. bekannt sind. Aber man sollte erwarten können, dass wenigstens für die modernen Fachgebiete der Berufsausbildung eine Orientierung an die Didaktik der Hoch- und Fachschulen stattfindet. Dort sind die Lehrkräfte grundsätzlich bemüht, kompetenten Nachwuch für die Wirtschaft, also für einen echten Bedarf auszubilden.
Denn Bildung als Selbstzweck mündet zwangsläufig in Beliebigkeit!
Wann endlich begreift man, dass nicht nur der frühere Rundfunk- und Fernsehmechaniker längst ausgedient hat, sondern auch ein zB IT-Systemkaufmann, welcher, neben einigen Grundkenntnissen über die Bestandteile eines PC, ausschließlich mit ein paar Microsoft-Office-Anwendungen umgehen kann? Wenn dieser wenigstens flink auf der Tastatur wär´ – aber nicht einmal das!

Auch Schul-Zertifikate, Qualitätssiegel, Qualitätsbeauftragte, Überprüfungen von Schulen u.ä. können nur dann sinnvoll und erfolgreich sein, wenn wenigstens die prüfenden Beamten einen Hauch von Fachkenntnis hätten und eine vage Vorstellung davon, was in der modernen Wirtschaft als “Erfolg” bezeichnet wird.
Dem Bildungswesen fehlt ohne einen Auftrag sein Wesen.
Wer gibt diesen Auftrag?
Läßt man sich von Steuereinnahmen (also der Wirtschaft) bezahlen, um danach darauf zu bestehen, sich selbst einen Auftrag zu geben?
Das Gegenteil von “Verschulung” ist der Hobby-Raum, ist Dilettantismus, ist Beliebigkeit!

Die PISA-Studie hat nur vordergründig die Defizite der Heranwachsenden gezeigt – in Wahrheit wurde ein inzwischen untaugliches Erziehungs- und Bildungswesen entblößt.




DDR

22 09 2009

Der Unterschied im Denken, in der Ansicht über der Welt, war zwischen OST und WEST ein Viertel Jahrhundert lang fundamental bzw. grundsätzlich.
Dieser Unterschied lässt sich als “Mauer in Köpfen” leicht diffamieren, weil es ja tatsächlich auch eine Mauer gegeben hat.
Jedoch trennte und trennt diese beiden Völkerteile mehr als nur Beton.

Ich behaupte, dass der Osten niemals von Siegermächten so umfassend besetzt war wie die BRD.
Die Besatzer traten in der DDR nicht in Erscheinung, selbst das zwanghafte Erlernen der russischen Sprache wurde nur in Ausnahmen perfekt realisiert und es hatte kaum Auswirkungen auf die Kultur der DDR-Bürger.
(Wobei: Sprache zu erlernen ist eine an sich positive Angelegenheit.)

Es konnte sich also eine eigenständige deutsche Kultur einschl. Bildung entwickeln.
Die traditionellen Prinzipien eines kritischen (deutschen) Bildungsanspruches, des kollegialen Miteinanders im Alltag, die Prinzipien des sich Bescheidens auf Notwendiges, der Ablehnung von materiellem Luxus, um nur einige zu nennen, blieben in der DDR erhalten.
Selbst die Dümmsten bemühten sich um politische Erkenntnisse, wodurch sie natürlich manipulierbarer waren als Gymnasiasten, Studenten und Akademiker.
Aber auch sie blieben politische Menschen.

Was sind sie heute?

Die Gier nach banalem Entertainment, nach oberflächlicher Anerkennung durch eine scheinbare Umwelt verdirbt wohl jeden Charakter.
Steigende materielle und/oder geistige Armut breitet sich aus.
Der Osten passt sich an, während der Westen nur solche widerwärtigen Erscheinungen wie das Bespitzelungssystem übernommen hat und stetig erweitert.
Einst vorhandene DDR-nationale Elemente – also die letzten noch ausschließlich deutsch-nationalen Elemente(!) – verschwinden bzw. werden zum Verschwinden gebracht.
Einige verschwinden bestimmt auch zurecht.

Nein, wir sind noch kein “Ein-Volk”.
Fast hätte die DDR ein “Wir sind das Volk” werden können …

Die DDR sei nicht “menschlich” gewesen, hört man damalige BRD-Bürger sagen.
Wer definiert eigentlich “Menschlichkeit”?
Der Papst? W.W. Bush? Die Partei der “Grünen”, wenn sie deutsche Soldaten nach Afghanistan senden?
Findet man die echte und wahre Menschlichkeit gar in Guantanamo?

Wenn sich die Mütter und Väter in der DDR nach Feierabend (jeder ging arbeiten und hatte einen Feierabend) auf den Dächern der Berliner Mietshäuser zum Sonnenbaden ausruhten und die Kinder in sauberen Gärten ohne Angst spielten und eine Nachbarin für alle Bewohner einfach mal so einen Kuchen backte – dann war das eine Menschlichkeit, die sich ein West-Deutscher nicht einmal in den kühnsten Träumen ausmalen könnte.
Dass russische Kosmonauten an den Kita-Wänden hingen – tja, Pech gehabt: es waren nun mal die Russen.
Dass die Rote Armee als Waffenbrüder bezeichnet wurden – tja, dumm gelaufen – es herrschte deklarierter Frieden zwischen den einst verfeindeten Armeen.
Deshalb hatte die DDR eine Verfassung und nicht nur – bis heute – ein “Grundgesetz für die BRD”.




Freundschaft

22 09 2009

Die reale, wirklich wahre Freundschaft liegt immer in der Tat.

Bei Soldaten, in einer Arbeitsgruppe, bei den Musikern in einer Kapelle, auch in der Siedlergemeinschaft findet man sie.

Aber immer sind es Taten!

Fehlen die Anlässe für Taten, oder die Gelegenheiten, durch Taten dem Freunde zu dienen, dann verkommen die Freundschaften zu Quatsch- und Plauderbekanntschaften.

Der andere, der einem “zuhört” wird dann ganz plötzlich zu einem “Freund”.

Jemand, mit dem man sich “ausquatschen”, dem man sich “anvertrauen” kann, wird ganz schnell Freund genannt.

Irgendwann trifft man sich, um gemeinsam zu essen oder zu trinken, weil bereits die Gesprächsstoffe für den Mitteilungsdrang und die gegenseitige Neugier ausgehen.

Das gemeinsame Essen mutiert zur Ersatzhandlung, das Trinken wird zum Alibi.

Inhaltsleere wird kaschiert.

Je technisierter und eben auch moderner oder leichter das Leben zu werden scheint, um so seltener braucht man einen tatkräftigen Freund.

Und wer keine Lust auf Gequatsche, gut gemeinte, aber meist ungefragte Ratschläge sowie auf “Smalltalks” am Telefon hat, der igelt sich langsam ein und wird einsamer.

So gab es zwar nie Zank, nie Streit.
Trotzdem werden die Freundschaften rar.