Was ist der „Widerstand” wert?

Dass der „Delmenhorster Widerstand“, wie sich  bürgerliche „Linke“ aus dem Umfeld von  DGB, dessen „Forum gegen Rechts“ und dem immer noch existenten „Bündnis keine Nazischule in Delmenhorst“ gern selbst bezeichnen, mehr als billig ist ist, ist nichts Neues. Mittlerweile hat dieser aber einen weiteren Tiefpunkt erreicht und steht zum Verkauf – zumindest symbolisch.

Wer kennt das nicht? (Legal) entwendet und bei Ebay wiederaufgetaucht: Der Widerstand”.

Vor kurzem hatten Unbekannte, vermutlich aus entsprechenden Umfeldern, auf dem ehemaligen Grundstück des abgerissenen „Hotels am Stadtpark“ ein Blechschild angebracht -  in Erinnerung an die „Verhinderung“ des vom verstorbenen Hamburger Rechtsanwalts Jürgen Rieger vermeintlich geplanten Kaufs der Immobilie im Jahre 2006. Damals hatte die sowieso schon finanziell angeschlagene Stadt mit Hilfe von Spenden das heruntergewirtschaftete Hotel für einen Preis von drei Millionen Euro gekauft (mehr als das doppelte des Immobilienwertes), nur um es im Februar 2009 abzureißen.

Trotz dieses Supergaus an Peinlichkeit feiern bestimmte Kreise das heute noch als erfolgreichen „Widerstand“, und auch die Stadt wollte das Schild behalten. Lange hielt das Schild allerdings nicht, da es kurzerhand abmontiert wurde. Nachdem es für einige Wochen verschwunden war, ist es mittlerweile wieder aufgetaucht: Im virtuellen Auktionshaus „Ebay“. Wir sind gespannt, was der „Widerstand“ wert ist. Hier geht’s zur Auktion!

Dem Überwachungsstaat die Zähne zeigen.

Es ist mal wieder soweit: Der Verfassungsschutz ist mit seiner Wanderausstellung „gegen Rechtsextremismus“ in Delmenhorst, eröffnet wurde sie am Abend des 25. Februar im Rathaus. Doch der übliche Sektempfang für die blitzlichtfixierte Provinzprominenz aus Amtsträgern und bürgerlichen „Linken“  dürfte durch den Protest wütender Jugendlicher einen bitteren Beigeschmack gehabt haben.


… weiterlesen

Mobilisierungsveranstaltung für Dresden.

Am Montag, den 08. Februar fand in Bremen eine Mobilisierungsveranstaltung für den Trauermarsch anlässlich des 65. Jahrestages der vernichtenden Bombardierung Dresdens am kommenden Samstag statt.  Den Zuschauerinnen und Zuschauern wurde ein Dokumentarfilm gezeigt, der über Hintergründe, Planung und Durchführung des menschenverachtenden Kriegsverbrechens im Februar 1945 informierte. Anschließend besprachen die Anwesenden nochmals die Anreisemöglichkeiten zur Demonstration und sammelten zu diesem Zweck Spenden für die Reisebusse.

… weiterlesen

Prozess gegen Aktivisten: Solidarität muss praktisch werden!

Wer an diesem Tag den Saal I des Amtsgericht Wildeshausen betreten will, muss sich strengen Kontrollen unterziehen. Uniformierte Beamte fordern jeden Einzelnen dazu auf, einen Metalldetektor zu passieren, sich durchsuchen zu lassen, Mobiltelefone, Schlüssel, Ketten und andere – wie es heißt – potenziell „gefährliche“ Gegenstände werden für die Dauer des Prozesses „sichergestellt“. Der Angeklagte und seine Freunde müssen sogar ihre Schuhe ausziehen, schließlich könne man darin etwas verbergen. Als der 21-Jährige den Gerichtssaal betritt, erwartet ihn bereits das Blitzlichtgewitter dutzender Pressekameras, auch hier ist die Polizei präsent; präventiv, wie es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft heißt. Vor dem Gebäude trennen die Behörden identitäre und „antifaschistische“ Jugendliche mit Hilfe einer Polizeikette und Diensthunden voneinander…


Es ist Mittwoch, der 13. Januar 2010. Ein nationaler Aktivist muss sich vor Gericht verantworten. Ihm werden in Form einer Sammelklage mehrere angebliche Straftaten zur Last gelegt: Er soll in einer Auseinandersetzung vor eineinhalb Jahren zwei Akteure der regionalen antideutschen Szene verletzt, sowie einen weiteren im Zuge einer Gerichtsverhandlung gegen einen seiner Freunde mit ironischem Unterton als „Antifa-Hooligan“ bezeichnet und somit politisch motiviert „genötigt“, ja gar „in Angst“ versetzt haben. Doch aller gesellschaftlichen Aufmerksamkeit, politischen Brisanz und polizeilicher Drohkulisse zum Trotz ist letztlich klar, dass die Tatvorwürfe ohne solide Beweislage so nicht haltbar sind – der Jugendrichter stellt das Verfahren gegen eine Auflage von fünfzig Stunden gemeinnütziger Arbeit vorläufig ein.

… weiterlesen

Jahresende.

Die Geschäfte sind überfüllt mit Menschen, die ihr verdientes Geld bereitwillig verkonsumieren – ganz, wie es die kapitalistische Verwertungslogik will. Und während unterbezahlte Arbeitnehmer noch glitzernde Coca Cola – Trucks durch die von Werbetafeln erleuchtete Nacht fahren, muss bald schon wieder Platz in den Regalen geschaffen werden, für Schokoladenosterhasen und andere tolle Dinge, die man einfach kaufen muss.

Jedes Jahr das gleiche. Wir hoffen, dass ihr das Ganze trotzdem ohne schlimmere psychische Schäden übersteht und wünschen euch ein paar schöne Tage mit euren Familien und Freunden. Also verschiebt den Amoklauf durch den nächsten Konsumtempel erstmal auf nächsten Winter, entzündet die Feuer zur Wintersonnenwende und feiert das Neue Jahr – der morgige Tag ist unser!

Antifas surfen nicht!

Alles hatte doch so gut angefangen: Als sich Anfang des Jahres – nach mittlerweile drei gescheiterten Versuchen, in Delmenhorst eine kontinuierlich an der Basis arbeitende antinationale Jugendgruppe  zu etablieren – das „antifaschistische“ Projekt „Never Again“ gründete, war man optimistisch. „Nazis blockieren, sabotieren, angreifen!“ lautete die Kampfansage der Gruppe, verbreitet im Internet und auf unzähligen nächtlich angebrachten Aufklebern.


Mittlerweile jedoch scheinen die delmenhorster Realitäten die dezidierten „Antifaschisten“ einmal mehr eingeholt zu haben. „Delmenhorst – Niedersachsen – Deutschland – alles Scheiße!“, steht trotzig auf ihren neuesten Aufklebern. Blockaden und Angriffe sind meist Verbalradikalität oder erfolglose Versuche geblieben. Die Stimmung der Gruppe ist geprägt von Frust und Enttäuschung, empört muss man doch tatsächlich feststellen, dass auf die ungeliebten Polizei- und Justizbehörden kein Verlass ist; und auch die Lokalpresse nimmt das „Naziproblem“ natürlich überhaupt nicht ernst genug. „Die Neonazis treten immer frecher auf und die Polizei – nimmt nicht mal unsere Anzeigen auf!“, entrüstet sich die Mutter eines Antifaschisten gegenüber der NWZ am 16. November 2009.

… weiterlesen

Irgendwann im November.

Heldengedenken. Ihr für uns – und wir für euch.

Stille. Regenschleier liegen über dem Kriegerdenkmal am Stadtrand, der Boden ist mit heruntergefallenen Blättern bedeckt. Nur der flackernde Schein der Fackeln leuchtet die Gesichter der jungen Menschen aus, die sich in dieser Nacht hier zusammengefunden haben, um zu erinnern. Zu erinnern – an die, deren Opfer vergessen wird. Viele waren damals nicht älter als es die nationalen Jugendlichen, die heute hier stehen, jetzt sind. Es waren Männer, Frauen und Kinder. Manche wollten als Helden in die Geschichte eingehen. Andere wollten einfach nur leben und überleben.

Sie alle haben geopfert. Geopfert im Glauben an Deutschland. Geopfert, in der Hoffnung, uns eine Zukunft zu geben. Zu viele haben ihr Leben verloren, in zwei unmenschlichen Kriegen, die Europa für immer verändert haben.

„Es trägt ein jeder Toter des Bruders Angesicht“, steht auf der steinernen Tafel.

Heldengedenken.
… weiterlesen

Prozess gegen Aktivisten.

solidarität.

Am Donnerstag, den 30. Juli 2009 fand vor dem Amtsgericht Delmenhorst ein weiterer Prozess gegen Aktivisten der lokalen nationalrevolutionären Zusammenhänge statt, bei dem die beiden angeklagten Kameraden unter anderem wegen so genannten „Propagandadelikten“ verurteilt wurden. Dabei nahm der politische Hintergrund der Beschuldigten maßgeblichen Einfluss auf Prozessverlauf und Urteil.

… weiterlesen

IN EIGENER SACHE.

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass dieser Blog in letzter Zeit kaum noch aktualisiert wurde. Das heißt nicht, dass in Delmenhorst nichts los ist – im Gegenteil! Aber: Auch die nationalrevolutionären Zusammenhänge in unserer Stadt verändern sich, Menschen kommen und gehen, Ideen und Konzepte werden durchdacht und verändert.

Aktionsberichte werden wir deshalb – vorerst – erstmal nicht immer aktuell veröffentlichen, die älteren bleiben aber weiterhin bestehen. Vielmehr soll dieser Blog in Zukunft eine Kontaktmöglichkeit für Jugendliche sein, die sich für unsere Ideen interessieren und in ihrer Stadt etwas verändern wollen ohne gleich an eine Partei oder sonst wen gebunden zu sein. Meldet euch bei uns, bringt euch ein und bewegt was: für ein nationales, soziales und menschenwürdiges Delmenhorst!

Gegen das Vergessen: Aktionen zum 08. Mai.

„Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als besiegter Feindstaat.” – Winston Churchill, britischer Premierminister (1940-1945 / 1951-1955)

Es ist Anfang Mai und der Frühling scheint auf allen Ebenen Einzug zu halten. Die Sonne scheint schon seit April fast ununterbrochen, und während die Menschen in unserem Land ihre freie Zeit in den Stadtparks und an den Badeseen genießen, hört man aus den USA trotz der globalen Wirtschaftskrise fast nur positive Nachrichten. Nicht nur, dass US-Präsident Barack Obama sich ganz anders als sein Vorgänger George W. Bush gibt, sich plötzlich um Menschenrechte bemüht , das „Gefangenenlager“ Guantanamo schließt und mit gemäßigten Taliban Friedensverhandlungen führen will – nein, er erfreut die krisenmüde bundesrepublikanische Gesellschaft auch noch mit seinem Familienleben, seinem portugiesischen Wasserhund „Bo“ und den Gemüsebeeten der „First Lady“. Und ganz nebenbei töten amerikanische Bomben bei einem Luftangriff der NATO im Westen Afghanistans bis zu 120 Zivilisten. Auf den Tag genau 64 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern uns die Nachrichten aus der westafghanischen Provinz Farah an die militärische Niederlage Deutschlands und die Menschenrechtsverletzungen, die unsere Großelterngeneration zum Kriegsende und danach erlitt. Und während eigentlich Anlass zum Gedenken der mehr und mehr vergessenen Opfer des Krieges besteht, bereitet sich die von den US-Besatzern errichtete Bundesrepublik auf die Feiern zu ihrem sechzigsten Jahrestag vor…

Auch in diesem Jahr machten unbekannte Aktivistinnen und Aktivisten durch Aktionen auf Unstimmigkeiten im gesellschaftlichen Umgang mit der eigenen Geschichte (Befreiungsmythos) aufmerksam. So wurden an mehreren Schulen in Delmenhorst tausende Flugzettel (siehe Foto) verteilt und umgedrehte (anti-)amerikanische Fahnen gehisst.

… weiterlesen

Nächste Seite »