4. Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors in Augsburg

Unbeeindruckt aller Hetze und Schikanen fand am 27. Februar 2010 in Augsburg der vierte Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer des Terrorangriffs angloamerikanischer Bomber auf die historische Altstadt in der Nacht des 25. Februar 1944 statt. 900 Menschen fanden damals den Tod, über 8.000 wurden in der bitterkalten Nacht obdachlos.

Erneut hatte die Stadtführung versucht, mit einem Verbot den Trauermarsch zu verhindern. Die Argumente zeugten dabei von einiger Hilflosigkeit: Der friedliche Protest nationaler Deutscher in Pirna und Gera, im Anschluß an den skandalös verhinderten Trauermarsch in Dresden am 13. Februar, wurde als Beleg für “rechtsextremes Aggressionspotential” bemüht und die Einschränkung der Meinungsfreiheit mit den Wunsiedel-Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 4. November 2009 begründet. Doch auf derartig fadenscheinige Wege begaben sich weder die Richter des Verwaltungsgerichts Augsburg noch des Bayerischen Verhaltungsgerichtshofes in München. In beiden Instanzen scheiterte die Stadt und wird die Kosten dem Steuerzahler aufhalsen.
Unter Mißbrauch der Verwaltung initiierte die Stadtführung des CSU-OB Kurt Gribl sieben Gegenveranstaltungen der BRD-Blockparteien, Kirchen, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften mit der alle wichtigen Plätze der Innenstadt besetzt wurden. Dabei mußte in ganz Südbayern für die Teilnahme geworben werden, so etwa bei der SPD in Ebersberg. Ein sogenanntes “Bündnis für Menschenwürde” propagierte die “Vielfalt in der Friedensstadt”. Großanzeigen wurden geschaltet, bunte Flugblätter gedruckt und Geschäfte wurden genötigt “Vielfalt”-Plakate aufzuhängen. Der parteipolitische Mißbrauch dürfte den Steuerzahlern mindestens 30.000 Euro kosten, was für eine Stadt, die so pleite ist, daß sie ein altes Stadtbad verkaufen muß, ganz schön viel ist.


Mit dem kruden Slogan “Friede ist bunt – nicht braun” schossen die Genossen sozusagen ein Eigentor, denn just ein Tag vor dem Trauermarsch in Augsburg stimmten drei Viertel aller”Volksvertreter” im Bundestag für die Ausweitung des Kriegseinsatzes in Afghanistan: Rot-grün, gelb und schwarz, so bunt ist der “Frieden” dieser Herrschaften. Obwohl sie in den kapitalistischen Medien bis zum Erbrechen dargeboten werden, sind die Handlanger der Bombenmörder von heute und damals immer unglaubwürdiger. Die These, wonach Freiheit und Demokratie am Hindukusch verteidigt würden, ist inzwischen genauso unhaltbar geworden, wie diejenige von der Kriegsschuld Deutschlands.
Jedenfalls haben der Nationale Widerstand mit der Vorbereitung und Durchführung des Trauermarsches diesmal mehr Menschen erreicht als je zuvor. Ein Infostand (am 20. Februar) und etwa 4000 verteilte Flugzettel ließen die Augsburger den Bombenterror durchaus kritisch sehen. Die an die Hauswände gesprühte Aufforderung zur Wiederholung des Bombenmordes “Do it again” ist das wahre Gesicht jenes Bündnisses”für Menschenwürde”. Erneut wurde gewaltbereiten Linksextremisten und Punkern von den Etablierten der organisatorische Rahmen für Straftaten gegeben. Getreu dem chinesischen Sprichwort “Glaube nicht was andere erzählen” sieh selbst konnten sich viele Augsburger am 27. Februar ein Bild machen. Hier disziplinierte junge Deutsche, die schweigend der Toten gedenken, dort eine lärmende und feixende Masse verhetzter Gegendemonstranten.

Der Zug setze sich mit zweistündiger Verspätung um kurz nach 14 Uhr in Bewegung. Wie im Vorjahr waren ausgiebige Personenkontrollen und Ordnerablehnungen durch die Polizei der Grund für die Verspätung. Über die Pilgerhausstraße und den Leonhardsberg ging es zum Theaterplatz, wo vor dem Justizpalast eine Gedenkkundgebung mit Schweigeminute und dem Lied des “Guten Kameraden” abgehalten wurde. In zwei Redebeiträgen wurde die Treue der deutschen Jugend zur Opferehrung des Volkes bekundet und ein aktueller Bezug zu den heutigen Kriegsverbrechen hergestellt: Diejenigen, die damals mit Bomben Krieg und Schrecken verbreiteten, tun dies heute immer noch. Zum Abschluß erklang das Lied des deutschen Freiheitskampfes von 1813 “Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu”.
Die politisierte Polizeiführung hatte es an diesem Kundgebungsplatz zugelassen, daß Gegendemonstranten ihren unwürdigen Lärm ganz nahe herantragen konnten, wohl um den Ablauf zu stören oder Provokationen zu bezwecken. Einsatzleiter Polizeidirektor Wiedemann bezeichnete diese Provokation vor laufender Kamera des “Augsburg-TV” als “gelebte Demokratie”. Doch die Teilnehmer des Trauermarsches ließen sich nicht provozieren. Der Marsch bewegte sich weiter über die Fugger- und Holbeinstraße zum Prinzregentenplatz, wo mit der Rede einer Kameradin aus München, kurz nach 16 Uhr der Trauermarsch abgeschlossen wurde.


Zusammenfassend kann gesagt werden:

-Der Nationale Widerstand hat agiert – die Herrschenden reagiert.
-Der Nationale Widerstand hat die notwendige Aufmerksamkeit für die deutschen Bombenopfer hergestellt.
-Er hat den Etablierten die deutsche Gedenkkultur aufgezwungen und das Nachdenken über die Kriegsursachen und den Terror befördert, sowie den Bezug zu den heutigen Bombentätern hergestellt.
-Der Nationale Widerstand hat die Augsburger Stadtspitze mehrfach juristisch klar bezwungen.
-Er hat die Gegendemonstranten gezwungen sich als Verherrlicher von Krieg und Gewalt auszugeben und sie für jegliches Gedenken disqualifiziert.
Der Nationale Widerstand hat Disziplin und Ruhe bewiesen und die veröffentliche Meinung mit Verachtung gestraft.
So wird der Opfer des eigenen Volkes gedacht!

Augsburg gedenkt der Bombenopfer des alliierten Bombenterrors

In den Abendstunden des 25. Februar 2010, dem 66. Jahrestag des anglo-amerikanischen Terrorangriffs auf die alte Reichstadt am Lech, gedachten auch wir der Bombenopfer. Eingeleitet wurde der Abend in mit einem kurzen Besuch der offiziellen Gedenkfeier im Augsburger Rathaus, zu der sich wie erwartet nur wenige Besucher einfanden. Zeitgleich verteilen Aktivisten erneut rund 800 Flugzettel in der Innenstadt. Wenig später versammelten sich etwa ein Dutzend junge Deutsche am Denkmal im Dompark um dort Kerzen zu entzünden und mit einer Gedenktminute der 900 Bombenopfer des Terrorangriffs vom 25. Februar 1944 zu gedenken.

Verbot aufgehoben! Gedenkmarsch erlaubt!

Auch das Verbot unseres Trauermarsches dieses Jahr hatte keinen Bestand. Das Verwaltungsgericht hat soeben das Marschverbot für Samstag aufgehoben! Also am 27.2 auf nach Augsburg zum Gedenkmarsch!

Trauermarsch vorerst verboten

Gestern hat uns die Verbotsverfügung der Stadt Augsburg erreicht. Der Gedenkmarsch ist nun vorerst untersagt. Dieses Verbot wird, wie die letzten Jahre auch, keinen Bestand haben! Infos unter 0177/2953362

Flugblatt Aktion in Augsburg zum Trauermarsch 2010

Mit bis zu 10 Aktivisten haben wir Sonntag in der Augsburger Innenstadt Flugblätter zum Thema “1944 Bombenterror über Augsburg” verteilt. Die Flugblätter wurden größtenteils in Briefkästen eingeworfen. Die Aktion konnte nach zwei Stunden ohne Probleme beendet werden und man traf sich noch bei Freunden auf Kaffee und Kuchen.

Infostand in Augsburg vor dem Trauermarsch

Am Samstag führte das Augsburger Bündnis einen Infostand auf dem Moritzplatz in Augsburg durch. Bei sonnigen, aber kalten Wetter war der Infostand, welcher unter dem Motto „25.2.1944 britisch-amerikanischer Bombenterror über Augsburg“stand, gut besucht. Dieses Thema regte vor allem viele ältere Passanten zu Diskussionen mit uns an und wir konnten unsere Position gut darstellen.

Das würdige Gedenken an diesen angloamerikanischen Bombenterror wird heute durch die sogenannten “gesellschaftlichen Gruppen” in Augsburg verhindert. SPD, Grüne, Gewerkschaften und gewalttätige “Antifaschisten” haben sich in den letzten Jahren zusammengerottet um die Gedenkveranstaltungen zu stören.
Den Kollaborateuren ist das Gedenken an den Bombenholocaust der Briten und Amerikaner peinlich. SPD, CSU, “Grüne” und Gewerkschaftskommunisten versuchen ein würdiges Gedenken an die deutschen Opfer zu verhindern. Sie wollen die Opfer des Krieges in zwei Klassen einteilen, wobei die Deutschen Opfer zweiter Klasse sind und verhöhnt werden dürfen. Die volksverhetzende Aussage von linken Demonstranten “Bomber Harris do it again” wurde mit Billigung von Justizministerin Beate Merk in jeder Hinsicht straffrei gestellt. (Schreiben des Ltd. Ministerialrates Dr. Strötz vom 7.9.2004)
Die Machenschaften von Klaus Kirchner und Heinz Paula:?Den Rahmen für Gewalt und Psychoterror gab in den letzten Jahren ein sogenannten “Bündnis für Menschenwürde” unter der Leitung des SPD-MdB Heinz Paula. Im Jahr 2006 ließ der zuständige Referatsleiter und Bürgermeister Klaus Kirchner (SPD) bereits angemeldete Plätze nachträglich belegen um eine Mahnwache zum Bombenterror aus der Innenstadt fern zu halten. Mit fadenscheinigen Machenschaften und unter offensichtlichen Amtsmißbrauch hat hier die SPD ein würdiges Gedenken verhindert. Obwohl in Augsburg alle Versammlungen unter freien Himmel penibel angemeldet werden müssen, ließ man Schreier und Pöbler der SPD-Linkspartei und Antifa in unmittelbarer Nähe aufmarschieren. Für die nicht angemeldete aber wohl organisierte Gegendemonstration gab es keinerlei Auflagen oder Einschränkungen. Die Polizei hatte offenbar Weisung von oben. Sie ließ die Störer frei gewähren, Repressionen gab es nur gegen die Teilnehmer der Mahnwache gegen Bombenterror. Die Vorgänge enthüllen die heuchlerische Moral der feinen Stadtgesellschaft. Opfer-Gedenken ist für diese Herrschaften nur eine verlogene Floskel.

Unsere Antwort: Gedenkt mit uns gegen die verlogene Politklasse – für die deutschen Opfer!

Aufruf


Einen schweren Bombenangriff gegen Augsburg flogen amerikanische und englische Luftstreitkräfte am 25./26. Februar 1944. Es war eine der abschließenden Aktionen ihrer sog. „Big Week“.

Am Freitag, den 25. Februar 1944, einem wolkenlosen und kalten Wintertag, erschienen gegen 14 Uhr 200 US-Bomber und griffen die Messerschmitt-Werke im Augsburger Stadtteil Haunstetten an. 110 Menschen fanden dabei den Tod, darunter ganze Familien in den benachbarten Siedlungshäusern. Das Werk selbst wurde zu etwa 60 Prozent zerstört.

Schon acht Stunden später kündigten die Sirenen erneut eine Angriffswelle an. Diesmal suchten 248 englische Bomber, von Süden her kommend, die Innenstadt heim, die sich trotz intensiver Verdunkelung in der klaren Nacht leicht ausmachen ließ. Kurz nach 22.30 Uhr lösten sie ein vierzigminütiges Inferno aus, als sie ihre speziell für die Vernichtung von Wohnstädten zusammengestellte Bombenlast abwarfen; zuerst Luftminen, dann „Häuserknacker“ und Brandbomben, die das Trümmerfeld in ein Flammenmeer verwandelten.

Eine Stunde später – mitten in die anlaufenden Löscharbeiten und Rettungsaktionen hinein – erreichte die dritte Angriffswelle die Stadt. 290 weitere englische Bomber schütteten eine Dreiviertel Stunde lang abermals ihre tödliche Fracht in das bereits herrschende Chaos. Die Engländer trafen diesmal hauptsächlich die Jakobervorstadt, Lechhausen und wieder die Innenstadt.

Die Tod und Zerstörung bringende Fracht, die die Feindflugzeuge über der Stadt abluden, bestand aus 460 Luftminen, 680 Spreng-, 500 Markierungs- und 30.000 Brandbomben. Sie töteten 900 Menschen, darunter Frauen und Kinder. Zu den Opfern gehörten auch jene 27 Personen, die in einem verschütteten Keller ertranken, als ihn das Wasser eines gebrochenen Lechkanals überflutete. Die Zahl der Verletzten wird mit ca. 1300 registriert. Über 80.000 Augsburger wurden obdachlos. Die meisten von ihnen flohen in der Nacht oder am nächsten Tag aus ihren immer noch brennenden Stadtvierteln. Feuerwehren aus ganz Süddeutschland halfen den Augsburger Löschmannschaften, deren Gerät bei der herrschenden Kälte von minus 18 Grad teilweise eingefroren war, bei der Bekämpfung von über 4000 Brandstellen. Noch tagelang suchten Rettungsmannschaften nach überlebenden Verschütteten. 3000 Häuser wurden total zerstört, 4600 schwer beschädigt, darunter mehrere Krankenhäuser. In manchen Stadtteilen vernichteten die Bomben bis zu 50 Prozent der Wohngebäude, wie im Pfärrle oder im Lechviertel, nur etwas weniger im Georgsviertel, Heilig-Kreuz-Viertel und in Lechhausen. Unersetzbare Baudenkmäler waren nur noch Ruinen: das Rathaus mit dem berühmten „Goldenen Saal“, der Perlachturm, der Fuggerpalast, das Weberhaus, zahlreiche alte Patrizierhäuser, auch 16 Kirchen, darunter St. Jakob, St. Max, St. Stephan und die beiden Heilig-Kreuz-Kirchen.

Das würdige Gedenken an diesen angloamerikanischen Bombenterror wird heute durch die sogenannten “gesellschaftlichen Gruppen” in Augsburg verhindert. SPD, Grüne, Gewerkschaften und gewalttätige “Antifaschisten” haben sich in den letzten Jahren zusammengerottet um die Gedenkveranstaltungen zu stören.

Den Kollaborateuren ist das Gedenken an den Bombenholocaust der Briten und Amerikaner peinlich. SPD, CSU, “Grüne” und Gewerkschaftskommunisten versuchen ein würdiges Gedenken an die deutschen Opfer zu verhindern. Sie wollen die Opfer des Krieges in zwei Klassen einteilen, wobei die Deutschen Opfer zweiter Klasse sind und verhöhnt werden dürfen.
Die volksverhetzende Aussage von linken Demonstranten “Bomber Harris do it again” wurde mit Billigung von Justizministerin Beate Merk in jeder Hinsicht straffrei gestellt. (Schreiben des Ltd. Ministerialrates Dr. Strötz vom 7.9.2004)

Die Machenschaften von Klaus Kirchner und Heinz Paula:
Den Rahmen für Gewalt und Psychoterror gab in den letzten Jahren ein sogenannten “Bündnis für Menschenwürde” unter der Leitung des SPD-MdB Heinz Paula. Im Jahr 2006 ließ der zuständige Referatsleiter und Bürgermeister Klaus Kirchner (SPD) bereits angemeldete Plätze nachträglich belegen um eine Mahnwache zum Bombenterror aus der Innenstadt fern zu halten. Mit fadenscheinigen Machenschaften und unter offensichtlichen Amtsmißbrauch hat hier die SPD ein würdiges Gedenken verhindert. Obwohl in Augsburg alle Versammlungen unter freien Himmel penibel angemeldet werden müssen, ließ man Schreier und Pöbler der SPD-Linkspartei und Antifa in unmittelbarer Nähe aufmarschieren. Für die nicht angemeldete aber wohl organisierte Gegendemonstration gab es keinerlei Auflagen oder Einschränkungen. Die Polizei hatte offenbar Weisung von oben. Sie ließ die Störer frei gewähren, Repressionen gab es nur gegen die Teilnehmer der Mahnwache gegen Bombenterror. Die Vorgänge enthüllen die heuchlerische Moral der feinen Stadtgesellschaft. Opfer-Gedenken ist für diese Herrschaften nur eine verlogene Floskel.

Die Antwort: Demonstriert gegen die verlogene Politklasse – für die deutschen Opfer!

Es geht los

Nur noch wenige Wochen bis zum Gedenkmarsch in Augsburg. Mit dem heutigen 1. Februar beginnt die Arbeit des “Augsburger Bündnis” wieder. Auf dieser Seite werden die aktuellen Informationen zum Marsch ständig aktualisiert, es lohnt sich also öfter vorbei zu schauen. Zudem erreichen uns schon jetzt immer mehr Zuschriften mit Anfragen zur Unterstützerliste und Eckdaten zur Veranstaltung.

Roland Wuttke: Bericht zum erfolgreichen Trauermarsch durch Augsburg

Die Gedenkdemonstration am Samstag, den 28. Februar 2009, konnte – wie vorgesehen – am Jakobertor starten. Die einstündige Verzögerung des geplanten Beginns (12 Uhr) kam durch kleinliche Kontrollen seitens der Polizei zustande, die u.a. in wiederholt rechtswidriger Weise von jedem Demonstrationsteilnehmer die Personalausweise kontrollierte. Auch wurden Demonstrationsteilnehmer gefilmt, was erst am Tag zuvor vom Bundesverfassungsgericht untersagt worden ist. Kurz nach 13 Uhr konnte dann mit dem Verlesen der Auflagen, die Demonstration begonnen werden. Nach einer kurzen Rede des stv. DVU-Landesvorsitzenden Walter Baur setzte sich der Zug von über 200 Personen mit Transparenten und schwarzen Fahnen in Bewegung. Die Route war erst ein Tag zuvor eingeklagt worden. Die Stadtführung wollte die Demonstration, nachdem sie sie schon nicht verbieten konnte, aus dem Stadtzentrum verbannen was ihr aber nicht gelang.

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Der eindrucksvolle Schweigemarsch zog durch die Pilgerhausstraße zum Leonhardsberg hinauf. Provokationen von abgerichteten Schreihälsen links und rechts des Weges wurden mit Verachtung gestraft. Der Zug konnte unmittelbar vor dem Stadttheater vorbeiziehen, dessen Okkupanten meinten, mit afrikanischer Musik auf sich aufmerksam machen zu müssen. Auf der Zwischenkundgebung am Prinzregentenplatz erinnerte der Veranstalter Roland Wuttke in seiner Ansprache an die fast 900 Augsburger Bombenopfer des 25. Februar 1944 und an die insgesamt 600.000 zivilen Opfer des alliierten Bombenterrors über Deutschland. Nach dem Totengedenken und der Schweigeminute erklang das Lied des guten Kameraden.

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Danach bewegte sich der Gedenkmarsch durch Augsburg zurück zum Stadttheater und zog über die Fuggerstraße zum Königsplatz. Dort verlas Roland Wuttke einen Offenen Brief an OB Kurt Gribl, in dem er ihn aufforderte, die Kosten für den unsinnigen Rechtstreit nicht den Steuerzahlern aufzulasten sondern aus eigener Tasche zu bezahlen.
Renate Werlberger von der NPD-München richtete abschließend noch einige Worte an die verhetzten Gegendemonstranten und bemerkte, daß sich diese längst auf dem absteigenden Ast befinden und es nur noch nicht wüßten.

scaled-image28021Nachdem die Augsburger Polizeiführung wiederholt nicht genehmigte Gegenveranstaltungen unter ihren Augen duldete und keinerlei präventive Maßnahmen gegen gewalttätige – größtenteils ausländische – Gegendemonstranten am Königsplatz erkennen ließ, kam es nach dem Ende der Demonstration zur Stein- und Flaschenwürfen von den Gegendemonstranten. Dabei wurden Demonstrationsteilnehmer und auch ein Polizist verletzt. Nach dem Versuch, die Steinewerfer zu stellen, gingen USK-Beamte gegen einzelne Demonstrationsteilnehmer vor, um sie nach bekannter Vorgabe des bayerischen Innenministerium dann mit Vorwurf wie „Landfriedenbruch“ oder „versuchte Gefangenenbefreiung“ kriminalisieren zu können. Tatsächlich hat die Polizeiführung unter Einsatzleiter Walter Wiedemann die Situation am Königsplatz entweder unterschätzt oder die Eskalation mutwillig herbeigeführt.

Zuvor schon hatte sich der CSU-Funktionär und frühere Polizeidirekter Walter Böhm (jetzt „Ordnungsreferent“ der Stadt Augsburg) strafbar gemacht, indem er über das Besatzerblatt „Augsburger Allgemeine“ zu Aktionen gegen die genehmigte Gedenkdemonstration aufrief.

Insgesamt kann die Gedenkdemonstration des Jahres 2009 als Erfolg bezeichnet werden und dies in mehrfacher Hinsicht:

1. Es gelang eine würdige Demonstration durch das Zentrum von Augsburg und darin ein angemessenes Gedenken an die Opfer der anglo-amerikanischen Bomber-Terroristen
2. Mit über 200 Teilnehmern war die Mobilisierung sehr zufriedenstellend
3. Die Stadtbonzen haben in drei Verwaltungsgerichtsverfahren erneut empfindliche Niederlagen einstecken müssen. Tatsächlich war die Begründung, mit der die Stadt ein Verbot herbeiführen wollte, die schwächste, die sich eine Kommune seit Inkrafttreten des neuen bayerischen Versammlungsgesetzes am 1. Oktober 2008 geleistet hat. In dem Verbotsantrag wurde zudem der Bombenterror verharmlost.
Der Steuergeldverschwender und Oberbürgermeister Kurt Gribl will aber daraus nichts lernen und hat bereits für 2010 erneute Klagen angekündigt. Doch diese sind voraussichtlich ebenso zum Scheitern verurteilt wie heuer.
4. Die Stadtführung hat die Bürger und Verwaltungsgerichte belogen, indem sie behauptete, die 11 Gegenveranstaltungen für den 28. Februar seien bereits im Oktober 2008 angemeldet gewesen. Tatsächlich war die Gedenkdemo ursprünglich für den 21. Februar angemeldet und wurde erst Mitte Januar 2009 auf den 28. Februar verlegt.
5. Trotz aller Hetze und Propaganda ist es gelungen, unser Anliegen über die Medien zu transportieren. Zudem konnten sich die Anwohner und Bürger (und es waren nicht wenige) selbst ein Bild über den Gedenkzug und das würdelose Verhalten der Gegendemonstranten machen.

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Offener Brief an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl

Offener Brief an:
Oberbürgermeister
Dr. Kurt Gribl
Maximilianstraße 4
86150 Augsburg

per Fax 0821-324-6848

Offener Brief: Mißbrauch von Steuergeldern

Sehr geehrter Herr Dr. Gribl,

für die zwei Niederlagen vor den Verwaltungsgerichtsinstanzen, in denen Sie vergeblich versucht haben unsere Gedenkdemonstration zum 65. Jahrestag des alliierten Bombenterrors vom 25. Februar 1944 zu verbieten, sind Sie persönlich verantwortlich.
Ihnen war vorweg bekannt, daß Ihre Rechtsauffassung vor den Gerichten keinen Bestand haben würde. Die Augsburger müssen jetzt wohl noch fünf Jahre mit einem Oberbürgermeister leben, der erkennbare Probleme mit Recht und Gesetz hat.

Sie haben in unnötiger Weise Kosten verursacht die dem Steuerzahler nicht angelastet werden dürfen. Ich fordere Sie hiermit auf, öffentlich zu erklären, die Verfahrenkosten aus eigener Tasche zu bezahlen und dies auch zu tun. Wären wir unterlegen, hätten wir die Kosten auch selbst tragen müssen.

Sollten Sie diese Erklärung nicht abgeben wollen, werden wir Sie des Mißbrauchs von Steuergeldern bezichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Augsburger Bündnis – Nationale Opposition e.V.
i.A.

Roland Wuttke

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