Wie jetzt im Zuge eines Verfahrens bekannt wurde, ist Sebastian Seemann [1] (Wohnhaft in Lünen) Spitzes des Innenministeriums. Seit ca. 3 Jahren hat er regelmäßig mit dem Innenministerium in Kontakt gestanden und sich so einen dicken Nebenverdienst erwirtschaftet. Neben seiner Arbeit für das Innenministerium ist Sebastian Seemann in der Bewegung als Waffenhändler und Konzertveranstalter (z.B. das Ian Stuard Memorial in Belgien) bekannt. Das er schon vor einigen Monaten unpolitische Waffenhändler ans Messer geliefert hat um seine Haut zu retten (er saß zu diesem Zeitpunkt im Gefängnis), war eigentlich überall in der Bewegung bekannt. Leider hatte der Verrat in seinem Freundeskreis keinerlei Konsequenzen für ihn, so dass er noch für Monate in rechten Kreisen ein und ausgehen konnte. Außerdem wurde er trotz der bekannten Fakten auch dieses Jahr in die Organisation des ISD Memorials einbezogen. Politische Aktivisten haben sich schon vor Monaten von seiner Person und seinem Umfeld distanziert.
Damit es nicht so weitergeht, informieren wir euch hiermit über seine Person / sein Umfeld und fordern euch auf, den Verräter sofort aus der Bewegung auszuschließen und den Kontakt zu ihm abzubrechen. Wer weiterhin mit den Verrätern Kontakt aufrecht hält muss in Zukunft mit den selben Konsequenzen wie der Verräter selbst rechnen. Außerdem werden wir die Leute die weiterhin (auch persönlichen) Kontakt zu Seemann und seinem Umfeld haben ebenfalls öffentlich nennen um weitere Kameraden zu schützen!
Nun zur Person Sebastian Seemann:
Drogen:
Sebastian Seemann sitzt momentan in Haft, weil 300g Kokain bei ihm gefunden wurden. Außerdem wurden bei seinem Fahrer Manuel Bayerl [2] (ebenfalls wohnhaft in Lünen) bei einer Festnahme in einer anderen Sache ebenfalls Drogen gefunden die zu einer Hausdurchsuchung in seiner ehemaligen Wohnung in Dortmund Dorstfeld führten. Seemann hatte vor mit dem Verkauf von Drogen Geld zu machen. In der Vergangenheit sind mehrere Anläufe sich auf dem Markt zu etablieren aber fehlgeschlagen. Über die letzten Wochen können wir leider keine Auskunft geben.
Gaststätte Störtebeker:
Sebastian Seemann ist Betreiber der Gaststätte Störtebeker in der Jägerstrasse 27 in 44532 Lünen. Auf der Internetseite der Gaststätte [3] befinden sich auch mehrere Bilder von Seemann [4]. Die Gaststätte sollte sein legales Standbein sein. Angemeldet ist die Gaststätte auf Seemanns Bruder, der auch Inhaber der Internetseite ist. Hier ein Auszug aus der Whois-Datenbank:
Type: PERSON
Name: Benjamin Seemann
Address: Eichendorffstrasse 1a
Pcode: 44532
City: Luenen
Country: DE
Changed: 2007-01-18T19:01:32+01:00
Konzerte (Rechtsrock):
Sebastian Seemann ist ehemals Hauptorganisator und später Mitorganisator der letzten zwei ISD Memorial Konzerte in Belgien (mehrere tausend Besucher) und war auch in die Planung des diesjährigen Konzerts einbezogen. Bis auf das erste Konzert wurden durch die Einnahmen keine politisch aktiven Strukturen unterstützt. Außerdem ist aufgefallen, dass die letzten Konzerte zufällig immer genau an den Tagen organisiert werden, an denen nationale Veranstaltungen in Dortmund stattfinden. So fand am Vorabend des 1. Mai´s ein Konzert statt und auch für den 1. September (während in Dortmund der 3. nationale Antikriegstag stattfindet) ist bereits ein Konzert geplant.
Prostitution:
Sebastian Seemann und Manuel Bayerl haben eine Prostituierte aus Polen nach Dortmund geholt um sie hier anschaffen zu lassen. Nachdem Seemann sich nach einigen Wochen/Monaten aber in die Nutte verliebt hat (sie erwartet momentan ein Kind von ihm), musste sie nicht mehr anschaffen und der Plan mit Prostitution reich zu werden wurde erstmal für gescheitert erklärt.
Verrat:
Bereits vor einigen Monaten hat Seemann zugegeben, dass er unpolitische Waffenhändler in Belgien verraten hat um aus dem Gefängnis herauszukommen. Komischerweise passierte der Verrat kurz vor Waffenrazzien in Belgien von denen auch Kameraden von Blood & Honour betroffen waren. Alleine dieser Verrat zeigt schon den wahren Charakter dieser Person.
Außerdem ist jetzt im Zuge eines Verfahrens bekannt geworden, dass Sebastian Seemann seit 3 Jahren Zuträger des Immenministeriums ist. Gerade in den letzten Wochen hat er täglich(!) Telefonkontakt mit dem Innenministerium gehabt. Rausgekommen ist es, weil er einen Kameraden in einer unpolitischen Strafsache gegenüber dem Innenministerium schwer belastet.
Waffen:
Seit einigen Jahren hat Sebastian Seemann jedem den er kannte scharfe Waffen und Sprengstoff angeboten und diese auch mit,- und vorgeführt. Sein Bezug zu Waffen war schon deshalb suspekt, weil er auch Kameraden die er zum ersten mal gesehen hat Waffen angeboten hat.
Zur aktuellen Situation:
Momentan sitzt Sebastian Seemann (Spitzname: Seemann) erneut in Haft. Bei ihm wurden 300g Kokain gefunden. Manuel Bayerl wurde vor ca. einer Woche aus der U-Haft entlassen. Über seinen Aufenthaltsort werden wir euch informieren.
Abschluss:
Sebastian Seemann ist ein Verräter und muss dementsprechend behandelt werden. Außerdem sollte sein näheres Umfeld (Dortmund/Lünen) gemieden werden. Hier geht es nicht um Freundschaften, sondern um die Sicherheit vieler Kameraden. Nur wenn Verräter bedingungslos bekämpft werden, können wir unsere eigenen Leute schützen!
Sollte Seemann – oder jemand aus seinem Umfeld – erneut versuchen Kontakt zur Bewegung aufzubauen, müssen diese Kontaktversuche umgehend gemeldet werden!
Weitere Informationen:
[1] http://www.myspace.com/seemann1980
[2] http://www.myspace.com/martial_sunrise
[3] http://www.stoertebeker-crew.de
[4] http://stoertebeker-crew.de/fotos/37.jpg
[*] http://www.turnitdown.de/682.html
Ermittlungen gegen V-Mann ausgeweitet / Opposition fordert Aufklärung von Innenminister Ingo Wolf (FDP) / Parlamentarisches Kontrollgremium wird unverzüglich informiert
Von Hubertus Gärtner
Die Opposition reagiert empört. Der Verfassungsschutz in NRW soll einen Schwerkriminellen als V-Mann geführt haben. Innenminister Ingo Wolf (FDP) soll sich sich erklären.
Düsseldorf. Die Berichte dieser Zeitung über Aktivitäten des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes im Zusammenhang mit einem hochgradig kriminellen V-Mann sorgen in der Düsseldorfer Landesregierung für große Aufregung. Während die Opposition umgehend eine lückenlose Klärung der Vorgänge einforderte, nahm das Innenministerium zum konkreten Fall keine Stellung. Es gab auf Anfrage lediglich allgemeine Erklärungen ab.
Indizien sprechen für schwere Straftaten
Die V-Leute des Verfassungsschutzes werden regelmäßig darüber belehrt, dass sie keine Straftaten begehen dürfen, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Ludger Harmeier. Außerdem verhindere der Verfassungsschutz die Strafverfolgung von Justiz und Polizei nicht.
Nach Informationen dieser Zeitung sprechen zahlreiche Indizien dafür, dass der in der rechtsradikalen Szene geführte V-Mann Sebastian S. (27) quasi direkt unter den Augen des Verfassungsschutzes immer wieder schwere Straftaten begangen hat. Seit 1995 ist der Rechtsextremist in regelmäßigen Abständen mit zahlreichen kriminellen Handlungen in Erscheinung getreten, die auch dem Verfassungsschutz kaum entgangen sein dürften.
So wurde Sebastian S. am 2. Juli 2004 vom Amtsgericht in Gütersloh wegen Handel mit Betäubungsmitteln in 178 Fällen zu zwei Jahren und vier Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Im November 2005 wurde er vom Amtsgericht Dortmund wegen Nötigung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt. Ein gutes Jahr später, im Dezember 2006, wurde Sebastian S. erneut, diesmal vom Amtsgericht in Lünen, wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt.
Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft in Bielefeld gegen Sebastian S., weil er im Verdacht steht, größere Mengen Kokain nach Detmold und Bielefeld geliefert zu haben.
Opfer lebensgefährlich verletzt
Wie die Dortmunder Oberstaatsanwältin Ina Holznagel gestern auf Anfrage bestätigte, hat auch ihre Behörde jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen Sebastian S. wegen der Anstiftung zu einer räuberischer Erpressung eingeleitet. Sebastian S. soll seinem früheren Kumpel Robin Sch. (23) eine Waffe in die Hand gedrückt haben, damit dieser einen Plus-Markt in Dortmund überfallen konnte. Bei der Tat wurde ein Opfer angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Anlässlich seiner Verhaftung am 14. August wurde bei Sebastian S. dem Vernehmen nach ein großes Waffenarsenal gefunden. Außerdem soll Sebastian S. früher ein enger Vertraute des Polizistenmörders Michael Berger gewesen sein.
Telefonüberwachungen nähren nun den Verdacht, dass der Verfassungsschutz Sebastian S. decken und vor Strafverfolgung schützen wollte. Sollte das passiert sein, wäre es nicht rechtmäßig gewesen. Der Verfassungsschutz darf seine V-Leute nicht vor polizeilichen Ermittlungen warnen, sagt der Bielefelder Verfassungsrechtler Christoph Gusy. Verfassungsschützer seien zudem verpflichtet, schwere Straftaten ihrer V-Leute anzuzeigen. Der Verfassungsschutz operiert aber oft in einer Grauzone, um gegen Bares Informanten in der extremistischen Szene zu gewinnen.
Opposition reagierte empört
Die Opposition in Düsseldorf reagiert empört auf die jüngsten Enthüllungen. Innenminister Ingo Wolf (FDP) muss den Fall lückenlos aufklären, fordert der Bielefelder SPD-Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht. Ähnlich äußerte sich der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Karsten Rudolph. Wenn in der Öffentlichkeit über einen solchen Fall berichtet wird, dann informieren wir unverzüglich das Parlamentarische Kontrollgremium, sagte Ludger Harmeier, Sprecher des Innenministeriums. Monika Düker, innenpolitische Sprecherin der Grünen, hat beantragt, den Fall im Innenausschuss auf die Tagesordnung zu setzen. Innenminister Ingo Wolf muss dazu eine Stellungnahme abgeben, sagte Düker.
Quelle: Neue Westfälische , 30.08.2007

