Im Mai 1933 riefen nationalsozialistische Studenten der „Deutschen Studentenschaft“ zu öffentlichen Bücherverbrennungen auf. Die Aktion die unter dem Motto „Aktion wider den undeutschen Geist“ stattfand, ist am 30. Mai 2008 wieder Thema in Dortmund. Die Bundestagsabgeordneten Erich G. Fritz (CDU) und Marco Bülow (SPD) haben dieses Thema zum 75. Jahrestag auf die Tagesordnung geholt und wollen über Ursachen und Wirkung aufklären. Geplant ist eine „lange Lese-Nacht“ an der auch BRD Politiker wie der Oberbürgermeister von Dortmund, aber auch der Bundestagspräsident teilnehmen sollen. Ob es sich dabei nur um eine Werbe-Ankündigung handelt wie bei der letzten SPD-Veranstaltung gegen Rechts an der ebenfalls „hohe Politiker“ teilnehmen sollten ist noch nicht bekannt.
Archiv für den Monat Mai, 2008
Was ist eigentlich eine Bücherverbrennung?
Veröffentlicht am 27.05.2008 in Informationen 0 KommentareGegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege
2001 begann in Afghanistan Amerikas Krieg gegen den „internationalen Terrorismus“. Zwei Jahre später überschütteten angloamerikanische Kampfverbände den Irak mit Bomben und Granaten. In den Händen Saddam Husseins vermutete Massenvernichtungswaffen wurden damals als Kriegsgrund vorgeschoben. Daß diese Waffen nie existierten, es sich dabei lediglich um einen propagandistischen Schachzug zur Rechtfertigung eines Aggressionskrieges handelte, interessierte im Nachhinein nicht mehr.

