Parkbankabbau wegen alkoholisierten Jugendlichen?

1Wie die „Westfälische Rundschau“ in ihrer heutigen Online-Ausgabe berichtet, plant die Bezirksvertretung Lütgendortmund, im Martener Ortskern Bänke und aufgestellte Pflanzen zu entfernen. Vorwand hierzu sind Trinkgelage von verschiedenen Jugend- sowie sozialen Randgruppen, die in den Straßen „In der Meile“ und rund um den Lütgendortmunder S-Bahnhof regelmäßig stattfinden.

Das hierfür allerdings die desolate Politik verantwortlich ist, welche vor allem Jugendliche im Stich lässt, thematisiert die Zeitung selbstverständlich nicht. Während beispielsweise Treffpunkte für Jugendliche geschlossen oder bei der Bildung massive Einsparungen vorgenommen werden, hat die Stadt trotz millionenschwerem Haushaltsloch Gelder für Integrationsprojekte oder die Subventionierung linksextremistischer Gruppierungen, wie dem „Dortmunder Bündnis gegen Rechts“. Ziel der städtischen Maßnahmen in Marten und Lütgendortmund ist die Verdrängung von missliebigen Personen aus dem Stadtbild, allerdings soll nicht den Betroffenen geholfen, sondern der Allgemeinheit die heile Welt vorgegaukelt werden.

Auch für ältere Menschen bedeutet der Abbau von Sitzmöglichkeiten starke Einschnitte in den Alltag. Konnten sich diese bisher bei Spaziergängen beispielsweise ausruhen und ein paar Minuten Pause machen, fehlen diese Möglichkeiten nun gänzlich.

Statt dem Abbau von bereits aufgestellten Sitzmöglichkeiten sollten städtische Räume für jung und alt zur Verfügung gestellt werden, in denen sich diese ohne Angst vor marrodierenden Ausländerbanden oder der Zensur linke Pädagogen entfalten können. Gerade solche Orte dienen für die Kontaktpflege und das Beisammensein von Jugendlichen, welches für die weitere Entwicklung einen hohen Stellenwert hat. Das Ziel der Politik sollte es sein, allen Deutschen Perspektiven zu bieten und diese im Alltag und Beruf zu unterstützen, statt wie bisher der Hoffnungslosigkeit zu überlassen, welche das Resultat demokratischer Politik ist.

1 Antwort zu “Parkbankabbau wegen alkoholisierten Jugendlichen?”


  1. 1 Dominique Dezember 30, 2009 at 6:00 pm

    Sehr guter Beitrag !

    Solche Massnahmen von Stadtverwaltungen sind vollkommen an der Sache vorbei. Wenn sich dort pöbelnde und saufende Jugendliche treffen, dann müssen diese Orte halt vom Ordnungsamt und Polizei öfters kontrolliert werden, sowie den entsprechenden Personen Platzverweise erteilt werden.
    Wenn die Bänke (… und die Pflanzen ???) abgebaut werden, verwehrt man insbesondere den älteren Menschen nur Sitzmöglichkeiten zum ausruhen. Man sollte das Übel lieber an der Wurzel packen. Welchem Zweck dient das ? Wer hat einen Nutzen davon ?
    Auch in meiner Heimatstadt hat es ähnliche Massnahmen bereits gegeben. Viele (insbesondere) ältere Menschen beschweren sich darüber !

    Eine sehr schöne Netzwerkseite habt ihr ! Und sehr gute Informationen über eure Stadt und auch darüber hinaus !
    Bleibt zu hoffen, dass ihr von der Zensur im …….. BRD möglichst verschont bleibt.

    Heil Euch !

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