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	<title>Infoportal Dortmund</title>
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	<description>Neuigkeiten aus Dortmund</description>
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		<title>Kamen: Doch kein „Nazi-Überfall“?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 17:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Sonntag berichten regionale Medien über einen geplanten Überfall von Neonazis auf das GAL-Zentrum in der Güldentröge in Kamen. Das dort eine Veranstaltung der gewaltbereiten Antifa stattfand und die Aggressionen von den Teilnehmern dieser Veranstaltung ausgingen, wurde durch die Medien bewusst verdreht und den nationalen Aktivisten die Angreiferrolle zugeschoben. 
Heute meldete sich die Polizei zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Sonntag berichten regionale Medien über einen geplanten Überfall von Neonazis auf das GAL-Zentrum in der Güldentröge in Kamen. Das dort eine Veranstaltung der gewaltbereiten Antifa stattfand und die Aggressionen von den Teilnehmern dieser Veranstaltung ausgingen, wurde durch die Medien bewusst verdreht und den nationalen Aktivisten die Angreiferrolle zugeschoben. <span id="more-827"></span></p>
<p>Heute meldete sich die Polizei zu Wort, die seitens der „Antifa United“ aus dem Kreis Unna heftigen Anschuldigungen ausgesetzt war. Die Antifaschisten, welche gestern noch eine Demonstration gegen die Polizei in Dortmund unterstützten, verdrehten die Situation am Sonntag und stellten sich als Opfer dar. Der Pressesprecher der Polizei Unna, Martin Volkmer, schilderte die Situation wie folgt:</p>
<p>Eine Gruppe von nationalen Aktivisten sei bei der Anreise bereits von der Polizei beobachtet worden und habe sich am Kamener Marktplatz getroffen. Nachdem die Gruppe in Richtung des linksextremen Szenetreffs zog, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Anschließend begannen die Antifaschisten, mit Flaschen und Steinen zu werfen. Hieraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung beider Lager. Als ein Polizeibeamter schlichten wollte, wurde er von einem Wurfgeschoss aus dem GAL-Zentrum getroffen. </p>
<p>Diese Schilderung entspricht der Darstellung von nationalen Medien, die bereits am Sonntagabend in Berichten auf den Angriff der Linksextremisten eingingen. Politisch korrekt betont die Polizei jedoch, dass sie über 30 rechtsgerichtete festgenommen hat und gegen diese ermitteln werde. Auf Festnahmen von Linksextremisten – die sogar nach Darstellung der Polizei den Angriff begonnen haben – wird in keinem Wort eingegangen. </p>
<p>Bereits zwei Tage nach dem Vorfällen bricht das Märchen vom „rechtsextremen Überfall“ zusammen und reiht sich in eine endlose Liste von Lügengeschichten ein. Im Anhang ist ein Bericht der „Westfälischen Rundschau“ zu finden, in welchem Polizeibeamte zu Wort kommen und die Ereignisse aus ihrer Sicht schildern.</p>
<p><a href="http://logr.org/ref/?http://www.derwesten.de/staedte/kamen/Polizei-sah-bei-rechter-Randale-in-Kamen-tatenlos-zu-id2741941.html" class="extlink">Westfälische Rundschau vom 16.03.2010</a></p>
<blockquote><p>&#8220;Polizei sah bei rechter Randale in Kamen tatenlos zu&#8221;<br />
Kamen. Der antifaschistische Zusammenschluss im Kreis Unna erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Die habe den Hinweis auf einen rechtsradikalen Übergriff auf Kamens GAL-Zentrum am Sonntag unterschätzt. Die Kreispolizei tritt dieser Kritik nachdrücklich entgegen.</p>
<p>Laut Polizei habe es am Sonntag gegen 14 Uhr einen anonymen und „diffusen” Hinweis gegeben. Dem Staatsschutz in Dortmund hätten keinerlei konkrete Erkenntnisse dazu vorgelegen. Gleichwohl habe man in Erfahrung gebracht, dass zehn, dem rechten Spektrum zuzuordnende Personen mit dem Bus aus Unna Richtung Kamen Markt unterwegs seien. „Die haben wir mit einem Streifenwagen begleitet und unter Kontrolle gehabt”, so Martin Volkmer, Pressesprecher der Kreispolizei. Der weist die Kritik des antifaschistischen Zusammenschlusses aus dem Kreis Unna (Antifa UNited), die Polizei habe bei der rechten Randale nur zugeschaut, zurück. „Wir sehen das nicht so.”</p>
<p>Vom Markt aus hätten diese Personen sich auf den Weg zum GAL-Zentrum gemacht. Die Gruppe sei bis dorthin rasch auf 35 Leute angewachsen. Mit lautstarken Parolen, so Volkmer, hätten die Rechtsradikalen die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung der Antifa provoziert. Daraufhin hätten die Anwesenden im GAL-Zentrum begonnen, mit Flaschen und Steinen zu werfen, ehe die rechten Randalierer ebenfalls zu Steinen und Flaschen gegriffen hätten.<br />
Dienstunfähig</p>
<p>„Beim Versuch zu schlichten, ist ein Beamter von einem der Leute im GAL-Zentrum getroffen worden”, so Volkmer. Der Kollege sei danach dienstunfähig gewesen, habe aber nicht ins Krankenhaus gemusst. Volkmer bestätigt, dass zu diesem Zeitpunkt tatsächlich nur ein Streifenwagen in der Güldentröge vor Ort war. Andere Streifenwagen seien kurzfristig zum Bahnhof umdirigiert worden, weil sich dort fünf mit dem Zug angereiste Rechte aus Hamm der Personalienfeststellung hätten entziehen wollen.</p>
<p>Dass die Gruppe der Rechten nicht vor Ort in der Güldentröge von der Polizei festgesetzt worden sei, sei im Nachhinein unter Deeskalationsgesichtspunkten die richtige Taktik gewesen, meint Volkmer. So sei man wenig später am Bahnhof unter Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte „schnell und konsequent” in der Lage gewesen, die Gruppe der Rechten geschlossen zu isolieren und entsprechende polizeiliche Ermittlungen einzuleiten. Ein Großteil der rechten Aktivisten aus Dortmund, Kamen, Unna, Krefeld und Menden sei „einschlägig bekannt und dem rechten Spektrum zuzuordnen”, sagte Volkmer. Am Ende des Tages habe das Vorgehen der Polizei, zu 35 Strafanzeigen wegen schweren Landfriedensbruches geführt.<br />
Gegenmeinung der Antifa UNited</p>
<p>Antifa UNited, der Zusammenschluss antifaschistischer Gruppen im Kreis Unna, sieht die Vorkommnisse in der Güldentröge anders. Die Polizei sei bereits am frühen Nachmittag über eine Aktion der Neonazis informiert gewesen. Trotzdem sei es der Polizei nicht gelungen, „bei Erscheinen der Neonazis ausreichend Kräfte zusammenzuziehen, um die Veranstaltung zu schützen.</p>
<p> „Die anwesenden Polizisten griffen nicht ein, sondern beschränkten sich darauf, den Gewaltausbruch der Neonazis zu beobachten.” Tina Strobel, Pressesprecherin der Antifa UNited fügte hinzu: „Es ist ein Skandal, dass die Polizei trotz Vorwarnung nicht in der Lage war, eine Informationsveranstaltung über Neonazis zu schützen. Genauso skandalös ist es, dass die anwesenden Streifenpolizisten tatenlos zusahen, wie die Neonazis mehrfach versuchten, in den Hof zu stürmen.“<br />
»Parteibüros sind dem besonderen Schutz zu empfehlen«</p>
<p>Bürgermeister Hermann Hupe dankte der Polizei vor allem für das Ende der Aktion, die zu 35 Anzeigen führte. „Gleichwohl empfinde ich diesen Aufmarsch von über 30 gewaltbereiten Rechtsradikaen in Kamen als bedrückend. Unser Sicherungswunsch für die Zukunft ist, dass abgesehen von der Örtlichkeit in der Güldentröge auch alle anderen Parteibüros dem besonderen Schutz durch die Polizei empfohlen sein müssen.”</p>
<p>Er werde darüber auch mit Landrat Michael Makiolla als Chef der Kreispolizeibehörde Unna intensive Gespräche führen.</p></blockquote>
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		<title>Kamen: &#8220;Stehen bleiben – oder ich schieße!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 22:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Sonntag wollten etwa 40 nationale Aktivisten in Kamen (Kreis Unna) Flugblätter verteilen, mit denen für unsere Weltanschauung geworben und über die volksfeindliche Politik dieses Systems aufgeklärt wird. Doch die Verteilaktion sollte nicht lange störungsfrei ablaufen. 
Nachdem gegen 16.00 Uhr bereits am Kamener Marktplatz die ersten Flugblätter verteilt wurden und sich die Verteilaktion in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Sonntag wollten etwa 40 nationale Aktivisten in Kamen (Kreis Unna) Flugblätter verteilen, mit denen für unsere Weltanschauung geworben und über die volksfeindliche Politik dieses Systems aufgeklärt wird. Doch die Verteilaktion sollte nicht lange störungsfrei ablaufen. <span id="more-825"></span></p>
<p>Nachdem gegen 16.00 Uhr bereits am Kamener Marktplatz die ersten Flugblätter verteilt wurden und sich die Verteilaktion in die Straße eines linksradikalen Szenetreffs bewegte, in dem auch heute ein Vortrag von Antifaschisten stattfand, kam es zu einem Angriff eben dieser. Die mit Sturmhauben vermummten versuchten mit Baseballschlägern und durch das Werfen von Flaschen, die freie Meinungsäußerung der nationalen Sozialisten zu unterbinden. Diese machten von ihrem Notwehrrecht gebrauch und wehrten den antifaschistischen Angriff entschieden ab. </p>
<p>Aus der Flugblattaktion entwickelte sich vor Ort eine spontane Demonstration, nachdem von Aktivisten ein Transparent ausgebreitet wurde. Diese zog von der Guldentröge bis zum Kamener Bahnhof, wobei Flugblätter an Passanten verteilt wurden. Nach einigen hundert Metern rauschte ein Streifenwagen heran, aus dem zwei übermotivierte Polizeibeamte hinaussprangen. Einer lief zielstrebig auf die erste Reihe der Demonstration zu und zog seine Dienstwaffe. Lauthals schrie er die Teilnehmer an, stehen zu bleiben. Diese waren perplex, dass ihre Demonstration, von der keine Gewalt ausging, mit einer Schusswaffe gestoppt werden sollte, ließen sich aber nicht vom Weg abdrängen, was dazu führte, dass der Polizeibeamte seine Waffe wieder in das Holster steckte und sich hinter der Demonstration einfand.</p>
<p>Am Bahnhof löste sich die Demonstration auf und alle Aktivisten wollten ihren Heimweg antreten – was aber teilweise misslang, da die Polizei willkürlich Personen einkesselte und über Stunden einsperrte. Verschiedene Internetportale der Systemmedien berichteten zu diesem Zeitpunkt schon über einen „nationalen Überfall auf das GAL-Zentrum“, was jeder Grundlage entbehrt und eine bewusste Tatsachenverdrehung darstellt. Zwischen 21.00 Uhr und 23.00 Uhr wurden die letzten Festgenommenen entlassen.</p>
<p>Der heutige Tag hat wieder einmal verdeutlicht, wie Staat und kriminelle Antifaschisten Hand in Hand zusammenarbeiten. Während diese eine politische Aktion nationale Sozialisten attackieren, können sie sich darauf verlassen, dass die Repressionsorgane des Staates einzig &#8220;die Rechten&#8221; verfolgen und das linke Auge wohlwollend zudrücken. Trotz allen Schikanen – oder gerade wegen dieser – konnte heute in Kamen eine breite Öffentlichkeit erreicht werden, die es auch in Zukunft weiter aufzuklären gilt!</p>
<p>Ein weiterer Bericht zu den Vorkomnissen des heutigen Tages ist auf der <a href="http://logr.org/kshamm/2010/03/14/kamen-antifa-uberfall-auf-nationale-flugblatt-aktion-erfolgreich-abgewehrt-2/">Internetseite der Kameradschaft Hamm</a> abrufbar.</p>
<p>Pressespiegel:<br />
<a href="http://logr.org/ref/?http://www.derwesten.de/staedte/kamen/Rechte-ueberfallen-GAL-Zentrum-id2736433.html" class="extlink">&#8220;34 Festnahmen &#8211; Rechte überfallen GAL-Zentrum&#8221; &#8211; Westfälische Rundschau </a><br />
<a href="http://logr.org/ref/?http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65856/1577620/kreispolizeibehoerde_unna?search=kamen" class="extlink">&#8220;Kamen &#8211; Ausschreitungen in der Innenstadt &#8221; &#8211; Polizeipresse Kreis Unna</a><br />
<a href="http://logr.org/ref/?http://www.ruhrnachrichten.de/30-Neonazis-randalieren-in-der-Kamener-Innenstadt;art1544,848169" class="extlink">&#8220;30 Neonazis randalieren in der Kamener Innenstadt&#8221; &#8211; Ruhrnachrichten</a><br />
<a href="http://logr.org/ref/?http://www.hellwegeranzeiger.de/lokales/kamen/art14487,848124" class="extlink">&#8220;Großaufgebot der Polizei stoppt die Neo-Nazis&#8221; &#8211; Hellweger Anzeiger </a><br />
<a href="http://logr.org/ref/?http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2010/03/15/lokalzeit_dortmund.xml?offset=607&amp;autoPlay=true" class="extlink">&#8220;Neonazi Überfall in Kamen&#8221; &#8211; Westdeutscher Rundfunk (WDR)</a></p>
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		<title>Flugblattverteilung und Saalveranstaltung zum Gedenken an die Bombenangriffe auf Dortmund</title>
		<link>http://logr.org/dortmund/2010/03/12/flugblattverteilung-saalveranstaltung-zum-gedenken-an-die-bombenangriffe-auf-dortmund/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 22:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, dem 12. März, gedachten nationale Sozialisten in Dortmund den Opfern der alliierten Bombenangriffe in der Endphase des 2. Weltkriegs, bei dem tausende Menschen getötet, zehntausende verwundet und hunderttausende obdachlos wurden. 
Gegen 18.30 Uhr verteilten etwa 50 Aktivisten vor der Reinoldikirche Flugblätter, in denen der Ablauf des Angriffes am 12. März 1945 geschildert, sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 12. März, gedachten nationale Sozialisten in Dortmund den Opfern der alliierten Bombenangriffe in der Endphase des 2. Weltkriegs, bei dem tausende Menschen getötet, zehntausende verwundet und hunderttausende obdachlos wurden. <span id="more-824"></span></p>
<p>Gegen 18.30 Uhr verteilten etwa 50 Aktivisten vor der Reinoldikirche Flugblätter, in denen der Ablauf des Angriffes am 12. März 1945 geschildert, sowie über die kriegstreiberische Politik der USA aufgeklärt. Gleichzeitig wurde auf die aktuellen Aggressionen hingewiesen und verdeutlicht, dass sich die Weltbrandstifter in den letzten 65 Jahren nicht verändert haben. </p>
<p>Nach einer halben Stunde erschien die Polizei mit zahlreichen Streifenwagen und versuchte, die Personalien der Flugblattverteiler festzustellen und das Verteilen zu unterbinden, was allerdings misslang. Es folgte die – mittlerweile übliche – Diskussion seitens der Polizei, die behauptet, eine Flugblattaktion sei anmeldepflichtig und stelle eine Versammlung dar. Trotz dem Störversuch konnte die Verteilung gegen viertel vor acht erfolgreich abgeschlossen werden, nachdem alle Flugblätter an die Bürger gebracht waren.</p>
<p>Im Anschluss fand eine Saalveranstaltung statt, bei der den Teilnehmern ein Video vorgeführt wurde, in dem Zeitzeugen ihre Erlebnisse im Bombenterror erzählten. Weiterhin wurden drei Redebeiträge gehalten. </p>
<p>Ein Aktivist aus Dortmund referierte über den Ablauf des schwersten Angriffes am 12. März 1945, sowie dessen Nachwirkungen. Hierbei machte er deutlich, dass keinerlei militärische Notwendigkeit bestand, die Stadt Dortmund zu bombardieren. Wie in Dresden lag das Ziel der Alliierten in einer maximalen Vernichtung der deutschen Zivilbevölkerung.</p>
<p>Hiernach sprach ein Vertreter freier Nationalisten aus Hamm, der ausführlich auf die Chronik alliierter Bombenangriffe auf das Ruhrgebiet einging und ausführte, welche Ziele durch diese verfolgt wurden. So galt es, die struktur- und wirtschaftsstarke Region durch Bombenangriffe zu schwächen und gleichzeitig mit Massenbombardements die Moral bei der Bevölkerung zu brechen. Beendet wurde sein Redebeitrag mit einer Auflistung der offiziellen Bombenopfer in den einzelnen Ruhrgebietsstädten.</p>
<p>Beendet wurde die Veranstaltung mit der Ansprache eines Leipziger Aktivisten, der allen Teilnehmern noch einmal vor Augen führte, welche Qualen die Bombardierten erlitten. Weiterhin appellierte er an jeden einzelnen, seinen Kampf fortzuführen und für ein freies Deutschland einzutreten.</p>
<p>Im Anhang befindet sich ein Berich über die Bombenangriffe auf Dortmund, sowie der Polizeipresse-Bericht über die Verteilaktion vor der Reinoldikirche, bei der – nicht zuletzt durch das hohe Polizeiaufgebot – das Interesse zahlreicher Passanten geweckt wurde, die Flugblätter gerne annahmen.</p>
<p>Zusammenfassung der Bombenangriffe auf Dortmund</p>
<blockquote><p>Am 5. Mai 1943 begannen die alliierten Luftangriffe auf die Stadt Dortmund. Bereits die ersten Großangriffe am 5. und 23. Mai 1943 erzeugten über 9000 Brände, töteten 1300 Menschen und machten über 130.000 obdachlos. Betroffen waren vorerst hauptsächlich die südlichen und südöstlichen Stadtviertel.<br />
17 Monate später, am 6. Oktober 1944, folgte ein weiterer Großangriff. Innerhalb von 40 Minuten wurden über 60.000 Menschen obdachlos und über 1000 verloren ihr Leben. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass ein weitaus schlimmerer Angriff bevorstehen könnte.<br />
Am 12. März 1945 – der Krieg war schon lange entschieden und die deutsche Wehrmacht überall auf dem Rückzug – flogen 1069 alliierte Flieger über Dortmund und warfen 5000 Tonnen Sprengbomben über der Stadt ab. Bei dem 43 Minuten dauernden Angriff, der um 16.24 Uhr begann, starben offiziell 6341 Menschen. Die wirkliche Zahl dürfte aber weitaus höher sein, da es sich bei dieser Angabe nur um die standesamtlich beurkundeten Todesfälle handelt. Wie beispielsweise in Dresden ist die Zahl derer, die unter den Trümmern verbrannten oder nicht mehr identifiziert werden konnten, nur zu schätzen.<br />
In mehreren Wellen flogen allliierte Bomber in verschiedene Stadtbezirke und versenkten ihre tödliche Fracht – häufig noch bevor die Bevölkerung in die Luftschutzräume fliehen konnte. Die ersten Angriffe richteten sich auf Ziele im Südosten, wobei der Verschiebebahnhof Dortmund-Süd zerstört wurde.<br />
Kurz darauf folgte der Hauptangriff, der um 16.30 Uhr seinen Anfang fand. 159 Lancaster-Maschinen warfen in den kommenden 35 Minuten etwa 750 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf Ziele im Norden und Westen von Dortmund. Unterstützt wurden sie dabei von weißen und roten Rauchmarkierungen, die im Bereich der Zielzone abgeworfen wurden. Da an diesem Tag eine geschlossene Wolkendecke über Dortmund lag, war es also auch theoretisch nicht möglich, gezielt auf militärische Einrichtungen Bomben abzuwerfen (sofern es zu diesem Zeitpunkt noch nennenswerte Einrichtungen gab). Die Bomben trafen hauptsächlich die Zivilbevölkerung und schlugen in Wohngebieten ein.<br />
Für die Überlebenden dieses Luftangriffes, der zu den schwersten im zweiten Weltkrieg zählte, bat sich ein Bild der Zerstörung. 70 % aller Häuser waren vernichtet, der gesamte Stadtkern in Schutt und Asche gelegt. Von den Häusern am Hansaplatz oder dem historischen Rathaus blieb nichts anderes als ein großes Trümmerfeld übrig. 95% der Innenstadt waren zerstört. In der Dortmunder Stadtchronik heißt es dazu „Dortmund hatte damit sein städtebauliches Gesicht, das in der Zeit von 1890 bis 1930 entscheidend geprägt worden ist, im Hagel der Bomben völlig verloren.„ Ebenfalls zerstört wurden sämtliche Verkehrsmittel, sowie die komplette Strom-, Wasser und Gasversorgung. Auch das Kanalisationsnetz war nach dem 12. März 1945 nicht mehr funktionsfähig.<br />
Wie wahllos die Bomben abgeworfen wurden, verdeutlicht eine Auswertung der Radaraufnahmen, die belegt, dass die 3. Bomberflotte ihre Abwurfmunition auf dem Gebiet der Westfalenhallen bis zum Stadtteil Fredenbaum gestreut hatte. Dazwischen liegt die gesamte Dortmunder Innenstadt.<br />
In einem Nachtrag zur Abendmeldung des Luftwaffenführungsstabes vom 12.3.1945 heisst es:<br />
Dortmund: 16.20 Uhr &#8211; 17.12 Uhr: Bisher 7500 Sprengbomben, 100.000 Brandbomben<br />
Bisher schwerster Angriff auf gesamtes Stadtgebiet.<br />
Schwerpunkte: Süd-, Ost- und Nordteil. Mehrere Gross-, 50 Mittelbrände.<br />
Verkehrsschäden: Schwere Verkehrsschäden. Bahnhof Dortmund-Ost schwer getroffen.<br />
Gebäudeschäden: Im Süd-, Ost- und Nordviertel fast alle Strassen durch Bombentrichter und Schuttmassen verschüttet bzw. unpassierbar. Bisher 79 Häuser zerstört 137 Häuser schwer, 143 Häuser mittelschwer, zahlreiche Häuser leicht beschädigt.<br />
Personenverluste: Bisher 23 Gefallene, 180 Verwundete, zahlreiche Verschüttete.<br />
Viele Luftschutzräume getroffen<br />
Anzumerken ist, dass diese Meldung unmittelbar nach der Bombardierung erfolgte und sich das wirkliche Ausmaß erst in den nächsten Tagen offenbarte.<br />
Den Befehl zur Zerstörung von Dortmund gab Arthur Harris. Er setzte den scheußlichen Plan eines gezielten Bombenterrors gegen die Zivilbevölkerung in die Tat um und trugt auch die Verantwortung für das Auslöschen der Stadt Dresden, wo in einer einzigen Nacht über 250 000 Menschen – hauptsächlich Frauen und Kinder – ihr Leben ließen.<br />
Eine Überlebende des Angriffes, schrieb ihrem Mann, der an der Front kämpfte, in einem Brief folgende Zeilen:<br />
In der Zeit von 48 Stunden zwei schwere Terrorangriffe. Der erste am 10.3. nachmittags um 3, der 2. am 12.3. nachmittags um 4 Uhr. Ferdi, der 6. Oktober war furchtbar, aber gar nichts zum 12. März. Es ist amtlich bekannt gegeben, dass dies der schwerste und brutalste Angriff war, den jemals eine Stadt während des Krieges mitgemacht hat. Fünftausend Tonnen Bomben soll der Amerikaner über unsere Stadt ausgeschüttet haben. Es dauerte eine dreiviertel Stunde und nur Bomben auf Bomben und immer Teppichabwürfe. Dortmund wurde vom Osten, Süden und Westen angeflogen. Dortmund war einmal.- Der Hauptangriff hat dem Süden, Südwesten, Union, Hoesch, Bahnhof gegolten. Die Märkische Strasse, Rheinische Strasse und fast alles droben ist nur ein frisch gepflügtes Feld. Da steht kein Stein mehr auf dem anderen. HundertausendMenschen müssen Dortmund verlassen, weil hier keine Lebensmöglichkeit mehr besteht. Kein Wasser, kein Licht und keine Lebensmittelzufuhr Die Ausgangsstrassen sind sämtlich durch Bombentrichter unbefahrbar und alle Brücken hin.<br />
Als einen Tag nach dem schwersten Bombenangriff ein britisches Aufklärungsflugzeug Luftbilder der Stadt anfertigen sollte, war dies unmöglich. Noch immer zogen Rauchschwaden der brennenden Häuser auf, die den Himmel verdunkelten.<br />
Wer dachte, dass nach diesem zerstörerischen Angriff der Terror gegen die Dortmunder Bevölkerung vorbei wäre, irrte sich: Noch am selben Tag, dem 13. März 1945, wurde die Stadt erneut zum Opfer der britischen Royal Air Force. Bei diesem Angriff wurden hauptsächlich Ziele im Dortmunder Norden angegriffen. In den folgenden Tagen folgen immer weitere Angriffe auf die Stadt, obwohl diese bereits in Trümmern liegt. Nachdem die Zivilbevölkerung bei den vorangegangenen Angriffen stark dezimiert wurde, richteten sich die folgenden Attacken gegen die wenigen verbliebenen Bahnhöfe und die letzten Industrieeinrichtungen. Das diese die vorherigen Bombardierungen überstanden, verdeutlicht den wahllosen Abwurf von Bomben über der Stadt, bei dem es kein militärisches Interesse gab, sondern eine totale Vernichtung das Ziel war. Bis zum 13. April 1945, als Dortmund in die Hände der alliierten fiel, kam es nahezu täglich zu weiteren Bombardements, die ein Überleben in der völlig verwüsteten Stadt erschwerten. Wie schwer die gesamte Zerstörung war, wird bei einem Blick auf die Bevölkerungsstatistik deutlich: Vor dem Krieg wohnten in der Stadt über 540.000 Personen. Am 13. April 1945 waren es nur noch 340.000, also über 200.000 weniger als am Kriegsbeginn. Nach der Besatzung hatten die britischen Besatzer sogar kurzzeitig überlegt, die Stadt außerhalb der historischen Innenstadt wieder neu zu errichten, da ein Wiederaufbau in Anbetracht des Trümmerfeldes unmöglich erschien.
</p></blockquote>
<p>Polizeipresse: Flugblattaktion rechter Aktivisten</p>
<blockquote><p>Eine Gruppe von circa 30 Personen des rechten Spektrums verteilte heute Abend, 12. März 2010, 18.50 Uhr, in der Dortmunder Innenstadt vor der Reinoldikirche Flugblätter.</p>
<p>Die Beamten vor Ort werteten die Aktion dieser Personengruppe als nicht angemeldete Versammlung.</p>
<p>Nach anfänglichem Zögern kamen die Versammlungsteilnehmer den Weisungen der Polizei nach.</p>
<p>Um 19.45 Uhr löste sich die Gruppe ohne weitere Vorkommnisse auf.</p>
<p>Gegen die Verantwortlichen der Flugblattaktion wird Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht erstattet. </p></blockquote>
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		<title>Karrikatur: &#8220;Demokröten-Sumpf&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Die neue Aktion der WAZ / Westfälischen-Rundschau im &#8220;K(r)ampf gegen Rechts&#8221; endete vorschnell für Herrn Weber (DGB) und Herrn Anders-Hoepgen (Kirche) im &#8220;Dortmunder-Demokröten-Sumpf&#8221;. Dagegen halfen auch keine &#8220;Seilschaften&#8221; oder &#8220;etablierter Filz&#8221;&#8230;
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://logr.org/ref/?http://imgload.info/files/osn1267095357l.jpg" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" src="http://imgload.info/files/osn1267095357l.jpg" alt="1" width="480" height="450" /></a> <span id="more-823"></span></p>
<p>Die neue Aktion der WAZ / Westfälischen-Rundschau im &#8220;K(r)ampf gegen Rechts&#8221; endete vorschnell für Herrn Weber (DGB) und Herrn Anders-Hoepgen (Kirche) im &#8220;Dortmunder-Demokröten-Sumpf&#8221;. Dagegen halfen auch keine &#8220;Seilschaften&#8221; oder &#8220;etablierter Filz&#8221;&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welch ein Wunder: Lage in Scharnhorst nach wie vor problematisch</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 16:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[ Der nord-östliche Stadtteil Scharnhorst ist schon lange ein Brennpunkt. In den Hochhaussiedlungen wohnen hauptsächlich Migrannten und in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu teils blutigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Jugendgruppen. 
Seit einiger Zeit versuchen Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Dortmund, diese Lage in den Griff zu bekommen und auch die Dogewo hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://logr.org/ref/?http://imgload.info/files/ns881267028235p.jpg" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" src="http://imgload.info/files/ns881267028235p.jpg" alt="1" width="150" height="100" /></a> Der nord-östliche Stadtteil Scharnhorst ist schon lange ein Brennpunkt. In den Hochhaussiedlungen wohnen hauptsächlich Migrannten und in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu teils blutigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Jugendgruppen. <span id="more-821"></span></p>
<p>Seit einiger Zeit versuchen Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Dortmund, diese Lage in den Griff zu bekommen und auch die Dogewo hat zahlreiche ihrer Häuser sanieren lassen, um das Stadtteilbild zu verschönern. Erfolge sind allerdings trotzdem nicht zu vermelden, wie auch in einem Bericht der „Westfälischen Rundschau“ vom 23.02.2010 deutlich wird. </p>
<p>Nach wie vor kommt es zu Sachbeschädigungen gegenüber örtlichen Gewerbebetreibern, sowie zu regelmäßigen Saufgelagen. Das es sich bei den Jugendlichen, die zu fast jeder Tageszeit auf der Straße anzutreffen sind, in den seltensten Fällen um Deutsche handelt, wird politisch korrekt verschwiegen. Gerade im Stadtteil Scharnhorst hat ein Großteil der Bevölkerung osteuropäische Wurzeln.</p>
<p>Dementsprechend sind die Probleme auch nicht mit pädagogischen Maßnahmen zu erreichen, wie es beispielsweise von Kirchen und linksorientierten Gruppen vorgeschlagen wird, sondern nur durch einen Zuzug-Stop für Einwanderer. Im Gegenzug müssen Jugendzentren geschaffen werden, in denen sich deutsche Jugendliche entfalten und ohne Angst vor Ausländerübergriffen mit ihren Freunden verkehren können. Dank dem durch die demokratischen Politiker aufgebauten Haushaltsloch von weit über 100 Millionen Euro sind für solche Maßnahmen allerdings keine Gelder da – während im Gegenzug Migrantenorganisationen mit Steuergeldern beschenkt werden.</p>
<p>Ähnlich wie beispielsweise in der Nordstadt können die Stadtteilbezogenen Probleme nur durch einen grundlegenden Politikwechsel gelöst werden. Scharnhorst ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine immer länger werden Liste sozialer Brennpunkte ein!</p>
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		<title>Unna: Ehrenhaftes Gedenken an Wilhelm Sengotta</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 21:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[ Nachdem Aktivisten am 13. Februar in Dortmund-Dorstfeld dem dort gefallenen Sturmabteilungsmann Otto Senft gedachten, fanden sich auch in dieser Woche nationale Sozialisten zusammen. Mit etwa 30 – 35 Teilnehmern fand in Unna-Massen, welches unmittelbar an Dortmund-Wickede grenzt, eine Gedenkveranstaltung an den ermordeten SA-Mann Wilhelm Sengotta statt. 
Ein erster Aktivist schilderte den Lebensweg von Wilhelm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://logr.org/ref/?http://imgload.info/files/ns881266763865o.JPG" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" src="http://imgload.info/files/ns881266763865o.JPG" alt="1" width="150" height="100" /></a> Nachdem Aktivisten am 13. Februar in Dortmund-Dorstfeld dem dort gefallenen Sturmabteilungsmann Otto Senft gedachten, fanden sich auch in dieser Woche nationale Sozialisten zusammen. Mit etwa 30 – 35 Teilnehmern fand in Unna-Massen, welches unmittelbar an Dortmund-Wickede grenzt, eine Gedenkveranstaltung an den ermordeten SA-Mann Wilhelm Sengotta statt. <span id="more-819"></span></p>
<p>Ein erster Aktivist schilderte den Lebensweg von Wilhelm Sengotta, welcher sich 1931 der Bewegung anschloss und in die Wickeder SA eintrat. Am 20. Februar 1932 befand sich der 20 jährige zusammen mit etwa 50 Kameraden auf dem Rückweg einer Parteiversammlung in Obermassen. Plötzlich geriet die Gruppe in einen Hinterhalt und wurde von Kommunisten beschossen, wobei Sengotta mit einem Herzschuss getroffen wurde und sofort verstarb. Die Mörder konnten nie ermittelt werden.</p>
<p>Nach der Schilderung von Wilhelm Sengottas Leben sprach ein weiterer Aktivist, der einen Rückblick über die Kampfzeit in der Weimarer Republik gab und verdeutlichte, welche Opfer gebracht wurden, um eine Idee zu ihrem Sieg zu führen. Ein Kamerad aus Unna ging in einem weiteren Redebeitrag auf den politischen Kampf der heutigen Zeit ein, der sich immernoch gegen die gleichen Misstände richtet. Anschließend folgte ein letzter Redner. Dieser thematisierte die Besatzung von Deutschland, die seit dem 8. Mai 1945 andauert und appellierte an alle Anwesenden, den Freiheitskampf fortzuführen, auch wenn dies ein steiniger Weg ist.</p>
<p>Beendet wurde das störungsfreie Gedenken mit dem Absingen des Liedes „Ein junges Volk steht auf“.</p>
<p><a href="http://logr.org/ref/?http://imgload.info/share/rgh1266764172h.JPG" ><img src="http://imgload.info/thumbs/rgh1266764172h.JPG" border="0"></a></p>
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		<title>Gedenken an Otto Senft in Dorstfeld</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 01:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[ In der Nacht zum 13. Februar gedachten etwa 20 nationale Sozialisten in Dortmund-Dorstfeld dem ermordeten Sturmabteilungsmann Otto Senft, der am 13. Februar 1927 im Alter von vierundvierzig Jahren von Kommunisten in einen Hinterhalt gelockt und erschossen wurde. 
Ein Aktivist referierte über das Leben von Otto Senft, welches dem Freiheitskampf gewidmet war und das die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://logr.org/ref/?http://imgload.info/files/arx1266022983q.JPG" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" src="http://imgload.info/files/arx1266022983q.JPG" alt="1" width="150" height="100" /></a> In der Nacht zum 13. Februar gedachten etwa 20 nationale Sozialisten in Dortmund-Dorstfeld dem ermordeten Sturmabteilungsmann Otto Senft, der am 13. Februar 1927 im Alter von vierundvierzig Jahren von Kommunisten in einen Hinterhalt gelockt und erschossen wurde. <span id="more-818"></span></p>
<p>Ein Aktivist referierte über das Leben von Otto Senft, welches dem Freiheitskampf gewidmet war und das die Liebe an Deutschland prägte. Im ersten Weltkrieg war Senft Frontkämpfer und diente ab dem Jahr 1916 bis zum Kriegsende, wobei er zweimal verwundet wurde und nach dem Krieg das Eiserne Kreuz erster und zweiter Klasse erhielt. Nach Kriegsende kämpfte er gegen die französische Besatzung des Ruhrgebiets. Dabei wurde er verhaftet, konnte allerdings nach Bayern fliehen. Nach seiner Wiederkehr ins Ruhrgebiet schloß er sich der Sturmabteilung an. Sein Friseurgeschäft in Bochum diente hierbei für die lokalen Kameraden als Treffpunkt. </p>
<p>Am Abend des 12. Februars war Senft mit seinen Kameraden auf einer Veranstaltung in Dortmund zu Gast. Bei der Rückfahrt nach Bochum wurde sein Fahrzeug von Kommunisten nahe der Dorstfelder Eisenbahnbrücke aus dem Hinterhalt beschossen. Als die SA-Männer glaubten, aus der Schusslinie zu sein und zum Gegenangriff übergehen wollten, wurde Senft mit einem Beckenschuss getroffen. Wenig später erlag er seiner Verletzung, seine Mörder wurden niemals ermittelt.</p>
<p>Nach diesen beeindruckenden Worten wurde ein Kranz niedergelegt, Kerzen entzündet.und schweigend an Otto Senft gedacht. Sein Opfer soll niemals vergessen werden und der deutschen Jugend in ewiger Erinnerung bleiben!</p>
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		<title>Informations- und Mobilisierungsveranstaltung für den Trauermarsch in Dresden</title>
		<link>http://logr.org/dortmund/2010/02/05/informations-und-mobilisierungsveranstaltung-fur-den-trauermarsch-in-dresden/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 22:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[ Etwa 65 Aktivisten besuchten am Abend des 5. Februars eine Mobilisierungsveranstaltung für den Trauermarsch in Dresden. Neben einem Vortrag über Demonstrationsrecht mit Verhaltenshinweisen wurde über den aktuellen Rechtskampf berichtet und organisatorische Hinweise bekannt gegeben. Beendet wurde der Abend mit der Filmvorführung einer Reportage des nationalen Filmprojekts „Volksfront Medien“. 
Der erste Redner, der sich schwerpunktmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://logr.org/ref/?http://imgload.info/files/bfi1265407989d.jpg" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" src="http://imgload.info/files/bfi1265407989d.jpg" alt="1" width="100" height="100" /></a> Etwa 65 Aktivisten besuchten am Abend des 5. Februars eine Mobilisierungsveranstaltung für den Trauermarsch in Dresden. Neben einem Vortrag über Demonstrationsrecht mit Verhaltenshinweisen wurde über den aktuellen Rechtskampf berichtet und organisatorische Hinweise bekannt gegeben. Beendet wurde der Abend mit der Filmvorführung einer Reportage des nationalen Filmprojekts „Volksfront Medien“. <span id="more-816"></span></p>
<p>Der erste Redner, der sich schwerpunktmäßig mit rechtlichen Fragen beschäftigte, erläuterte zu Beginn die aktuelle Situation in Dresden, nachdem am 26. Januar 2010 der Aufmarsch auf eine stationäre Kundgebung beschränkt werden sollte. Am heutigen Tag hob das Verwaltungsgericht Dresden diesen Beschluss erwartungsgemäß auf und betonte, dass die Beschränkung der Demonstration auf eine Kundgebung „in unzulässiger Weise in die vom Grundgesetz geschützte Meinungsfreiheit eingreife“. Nach diesen Hinweisen wurden allgemeine Rechts- und Verhaltenshinweise zum Verhalten gegenüber Polizeibeamten und linksradikalen Störern gegeben.<br />
Beendet wurde der Vortrag mit der Möglichkeit, Nachfragen zu stellen, von der mehrere – vor allem junge – Aktivisten Gebrauch machten.</p>
<p>Als nächstes folgten Informationen zu den Anreisemöglichkeiten, sowie ein kurzer Rückblick auf die letzten Jahre. Weiterhin wurde auf ausgelegtes Mobilisierungsmaterial in Form von Aufklebern und Flugblättern hingewiesen, welche bereits kurz darauf vergriffen waren.</p>
<p>Beendet wurde die Mobilisierungsveranstaltung mit der Vorführung der <a href="http://logr.org/ref/?http://www.widerstand.info/4973/dokumentation-ueber-den-bombenholocaust-der-alliierten-an-dresden-am-13-und-14-februar-1945/" class="extlink">Dokumentation über den alliierten Bombenholocaust am 13. und 14. Februar 1945</a>. Dieser etwa einstündige Film veranschaulicht das Leiden der Dresdner Bevölkerung, als sie dem angloamerikanischen Bombenhagel schutzlos ausgeliefert waren und zu hunderttausenden ihr Leben ließen. Mehrere Zeitzeugen berichten in dem Film über ihre persönlichen Erfahrungen und die bestialischen Methoden, mit denen die alliierten Kriegstreiber gezielt gegen die Zivilbevölkerung der mit Flüchtlingen überfüllten Stadt Dresden vorgingen. Für die Kriegsführung hatten die Luftangriffe keinerlei Bedeutung mehr – einziges Ziel war die Vernichtung von deutschen Volksgenossen!</p>
<p>Mit dem Aufruf, sich am 13. Februar dem Trauermarsch in Dresden anzuschließen und ein eindrucksvolles Zeichen gegen die Verunglimpfung der deutschen Opfer zu setzen, wurde die Veranstaltung beendet.</p>
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		<title>„Nazi-Event“ im Dortmunder Rathaus</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 18:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[ Für Donnerstag Abend (4. Februar) luden verschiedene demokratische Gruppierungen zu einem sogenannten „Bürgerforum“ in das Dortmunder Rathhaus ein. Thema des Abends war die Erarbeitung von Konzepten und Aktionsmöglichkeiten gegen den Rechtsextremismus. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hartmut Anders-Hoepgen (Bündnis für Vielfalt, Toleranz und Demokratie) und dem Journalisten Olaf Sundemeyer.   Auf dem Podium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://logr.org/ref/?http://imgload.info/files/ns881265404781f.jpg" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" src="http://imgload.info/files/ns881265404781f.jpg" alt="1" width="150" height="100" /></a> Für Donnerstag Abend (4. Februar) luden verschiedene demokratische Gruppierungen zu einem sogenannten „Bürgerforum“ in das Dortmunder Rathhaus ein. Thema des Abends war die Erarbeitung von Konzepten und Aktionsmöglichkeiten gegen den Rechtsextremismus. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hartmut Anders-Hoepgen (Bündnis für Vielfalt, Toleranz und Demokratie) und dem Journalisten Olaf Sundemeyer. <span id="more-814"></span>  Auf dem Podium befanden sich neben den oben angesprochenen Personen auch Professor Heitmeyer von der Universität Bielefeld, sowie zwei Mitarbeiter, die mit Prof. Heitmeyer zusammen die umstrittene Studie über Rechtsextremismus in Dortmund erstellt hatten. </p>
<p>In seiner Einleitung erklärte Anders-Hoepgen, dass gerade die „Autonomen Nationalisten“, die in der rechten Szene in Dortmund tonangebend seien, einen „Eventcharakter“ hätten und deshalb gerade für junge Menschen interessant seien. Offenbar wollten sich auch etwa 45 nationale Sozialisten dieses „Event“ im Dortmunder Rathaus nicht entgehen lassen und nahmen zwischen den Besuchern Platz.</p>
<p>Olaf Sundermeyer, Journalist mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus, eröffnete die Veranstaltung und übergab das Wort an Professor Heitmeyer, der eine kurze Übersicht über die Studie gab, die 2 Stadtbezirke (Innenstadt-West und Eving) auf verschiedene soziale Themenfelder untersuchte. Nicht erwähnt wurde, dass die Studie mit 200 Seiten für 50 000 Euro von Steuergeldern finanziert wurde, die zum Beispiel bei der Förderung von ortsansäßigen Vereinen  fehlen.. Anschließend bekamen Zuschauer die Möglichkeit, sich durch Fragen aktiv an der Diskussion zu beteiligen.</p>
<p>Hiervon machte als erster Eberhard Weber, DGB-Funktionär aus dem östlichen Ruhrgebiet, gebrauch, der neben dem Hinweis, dass sich zahlreiche „Neonazis“ unter den Besuchern befinden, auf den angeblichen Überfall seiner DGB-Demonstration am 1. Mai Eingang. Im weiteren Verlauf der Diskussion konnten nationale Aktivisten diesen Äußerungen allerdings widersprechen und die Tatsachenverdrehung von Weber gerade rücken..</p>
<p>Aufgrund der begrenzten Zeitspanne konnten alle Bereiche nur kurz angesprochen werden und es entstand ein regelmäßiger Themenwechsel. Nachdem Frau Luzer von der Universität Bielefeld die Behauptung aufstellte, dass es im Stadtteil Dorstfeld eine Gefahr für Ausländer durch Rechtsextremisten ausgehen würde, gab es im Publikum eine Wortmeldung. Ein Dorstfelder Bürger fragte, wie Frau Luzer zu dieser These käme, da es in der letzten veröffentlichten Statistik aus dem Jahr 2008 über Gewalttaten, die der „rechten Szene“ zugeordnet werden, lediglich 2 (!) Auseinandersetzungen mit Ausländern im gesamten Stadtgebiet Dortmund gab. Für den Bereich Dorstfeld speziell existieren solche Statistiken nicht einmal, so dass die Behauptung von Frau Luzer nicht zu belegen ist. </p>
<p>Durch die Möglichkeit, durch Wortmeldungen Einfluss auf den Versammlungsverlauf auszuüben, konnten die nationalen Aktivisten den teilweise grotesken Aussagen der Moderatoren widersprechen.</p>
<p>Der Versuch von Anders-Hoepgen, Gründe für rechte Tendenzen in der Bevölkerung zu finden, analysierte er dahingehend, „dass man den ersten Absätzen in den Flugblättern der Rechtsextremen durchaus zustimmen kann, nicht aber deren Lösungsvorschlägen“. Dieses Eingeständnis der desolaten Situation, in der sich Dortmund, aber auch die gesamte Bundesrepublik befindet, dürfte sicherlich nicht allen anwesenden gefallen haben, da sich unter den Zuschauern Politiker von allen etablierten Parteien befanden, die aktiv Politik in Dortmund gestalten und damit mitverantwortlich für aktuellen Verhältnisse sind.</p>
<p>Nachdem gegen 20 Uhr eine Ausarbeitung von Konzepten gegen Rechsextremismus nicht stattgefunden hatte und offenbar auch nicht stattfinden sollte, wurde dem Publikum nochmal die Möglichkeit geboten, in einer Abschlußrunde Fragen zu stellen. Dies nutzte erneut ein nationaler Aktivist, der nach Quellen für die vorher aufgestellten Behauptungen über „Angsträume für Ausländer“ in bestimmten Dortmunder Stadtteilen fragte. Als Vergleich führte er die Dortmunder Nordstadt auf, durch die ein deutscher Abends nicht ohne ein mulmiges Gefühl gehen kann, während es für Ausländer eine solche Gefahr in keinem Viertel gibt, obwohl der als Angstraum angesprochene Stadtteil Dorstfeld mit offiziell etwa 15 % einen hohen Ausländeranteil aufweist. Hierfür erntete der Aktivist erneut Applaus, allerdings auch einige böse Zwischenrufe aus den Reihen linksgerichteter Besucher.  Was diese von einer Diskussion halten, machte der ehemalige Stadtrat des „Linken Bündnis Dortmund“ und Mitglied des „Bündnis Dortmund gegen Rechts“, Wolfgang Richter, deutlich. Nachdem er mit dem Ausruf „Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft“ Gelächter im Publikum erntete, fragte er die Moderation, ob „das was sie heute sagen, ihr ernst sei“. Auf diesen plumpen Auftritt hatte auch die Moderation keine Antwort mehr und fragte im Gegenzug, ob Herr Richter nun ernsthaft eine Antwort erwarten würde.</p>
<p>Beendet wurde die Veranstaltung mit einer Abschlußrunde des Podiums, in der die 5 Moderatoren nochmals zu Wort kommen sollten. Währenddessen verließen alle nationalen Aktivisten den Saal, was zu einer schlagartigen Leere in den Reihen führte, da dies etwa die Hälfte aller Besucher betraf.</p>
<p>Vor dem Rathaus und auf dem Westenhellweg verteilten die Aktivisten im Anschluss Flugblätter zur katastrophalen Haushaltslage und führten Diskussionen mit ehemaligen Besuchern der Veranstaltung. Hier kam es zu interessanten Gesprächen und mehrere Besucher äußerten ihre Zustimmung für die im Versammlungsverlauf getätigten Aussagen. </p>
<p>Durch die Gastfreundlichkeit der Veranstalter war es möglich eine gemeinsame Diskussion &#8211; auch aus unterschiedlichen Standpunkten &#8211; zu führen. Die Veranstaltung war ein Schritt in die richtige Richtung, denn die Probleme unserer Zeit betreffen alle Deutschen und auch ehemalige Demokraten werden ihren Platz in der nationalen und sozialistischen Volksgemeinschaft einnehmen können.</p>
<p>Pressespiegel:<br />
<a href="http://logr.org/ref/?http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/kommentar/Mitten-unter-uns-id2495896.html" class="extlink">Westfälische Rundschau: &#8220;Mitten unter Uns&#8221; </a><br />
<a href="http://logr.org/ref/?http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Politikverdruss-treibt-Buerger-nach-rechts-id2495961.html" class="extlink">Westfälische Rundschau: &#8220;Politikverdruss treibt Bürger nach rechts&#8221;</a></p>
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		<item>
		<title>Erneut Protest bei demokratischem Gedenken</title>
		<link>http://logr.org/dortmund/2010/01/27/erneut-protest-bei-demokratischem-gedenken/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 13:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Logr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://logr.org/dortmund/2010/01/27/erneut-protest-bei-demokratischem-gedenken/</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich des 27. Januars versammelten sich heute etwa 30 berufsbetroffene Gutmenschen und herangekarrte Schüler, um den sogenannten „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ zu begehen. Wie bereits bei einer Kundgebung am 9. November äußerten auch heute nationale Aktivisten ihren Unmut. 
Pünktlich um 13.30 Uhr begann die Kundgebung, bei welcher zu diesem Zeitpunkt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des 27. Januars versammelten sich heute etwa 30 berufsbetroffene Gutmenschen und herangekarrte Schüler, um den sogenannten „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ zu begehen. Wie bereits bei einer <a href="http://logr.org/dortmund/2009/11/09/einseitiges-gedenken-an-die-reichskristallnacht-hinterfragt/">Kundgebung am 9. November</a> äußerten auch heute nationale Aktivisten ihren Unmut. <span id="more-813"></span></p>
<p>Pünktlich um 13.30 Uhr begann die Kundgebung, bei welcher zu diesem Zeitpunkt eine Ansprache des Grünen-Politikers Friedrich Rösner gehalten wurde. Dieser trat in der Vergangenheit durch die Teilnahme an zahlreichen Aktionen „gegen Rechts“ in Erscheinung und wurde nicht müde zu betonen, dass einer seiner Arbeitsschwerpunkte eben dies ist. Doch seine Rede blieb nicht unkommentiert:</p>
<p>Trotz hermetischer Abriegelung durch Polizeieinheiten, die an jeder zweiten Ecke im Stadtteil Dorstfeld positioniert waren, schafften es Aktivisten, unmittelbar an die Kundgebung heranzukommen und dort durch themenbezogene Sprechchöre, sowie dem Zeigen schwarz-weiß-roter Fahnen ihrem Protest Gehör zu verschaffen.</p>
<p>Während dies am 9. November starke polizeiliche Repressalien zu Folge hatte, die in der Gewahrsamnahme von drei Aktivisten und einem nachfolgenden Ordnungswidrigkeitenbescheid (gegen den Widerspruch eingelegt wurde) endeten, verhielt sich die Polizei heute trotz ihres hohen Aufgebotes zurückhaltend.</p>
<p>Auch in Zukunft werden wir unseren Protest an die Öffentlichkeit bringen und uns weder von demokratischen Politikern, die trotz millionenschwerem Haushaltsloch nicht müde werden, die Gefahr von rechts als Hauptproblem darzustellen, noch von einem völlig übertrieben Polizeiaufgebot abschrecken lassen.</p>
<p>Solange bestimmte Meinungen verboten, sowie deren Äußerung mit Haftstrafen geahndet werden, haben wir die Pflicht, durch kreative und spontane Aktionen auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen!</p>
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