Bei Menschen würdet ihr es Folter nennen!
Jeden Tag werden Millionen nicht-menschliche Tiere unter erbärmlichen Umständen gefangen gehalten, gequält und getötet.
Diese Tiere werden in grausamen Experimenten zu Messinstrumenten degradiert, als Nutztiere zu Maschinen entstellt und für den Konsum ausgebeutet, als Haustier krank gezüchtet und einbetoniert, als Wildtier entwürdigt und von der Ausrottung bedroht, als Denkmal seiner selbst in zoologischen Museen ausgestellt und zur Unterhaltung zwanghaft als Schauspieler und Artisten benutzt. Dies ist das Schicksal, welches den Tieren dieser Erde bereitet wurde.
Wir haben die Wahl, uns täglich an der Ausbeutung und an der Gewalt an den Tieren zu beteiligen, oder durch die Änderung unseres Konsumverhaltens ein Zeichen dagegen zu setzen. Sei es, durch geistiges Umdenken und dem dadurch verbundenen ersten Schritt, einer tierleidfreien Ernährung. Eine Änderung muss und kann aber nur von jedem Einzelnen ausgehen.
Nicht-menschliche Tiere sind uns menschlichen Tieren genetisch sehr ähnlich und verfügen bewiesenermaßen über ein teils hochkomplexes Bewusstsein. Sie empfinden Schmerzen, Angst und Leid genauso und in demselben Maße wie wir Menschen. Wenn man sie verbrennt, spüren sie es. Wenn man ihnen Elektroschocks verabreicht, fühlen sie es. Denn wenn Tiere Schmerz empfinden, schreien sie auch.
Tiere haben das Recht auf Leben und Glück, auf Unversehrtheit und Würde, auf Freiheit und Entfaltung! Wir sehen Tiere als das, was sie sind. Weder Objekt, noch Nahrung oder Hobby- sondern Lebewesen. Das Recht, ein artgerechtes Leben zu führen, steht allen leidensfähigen Wesen zu, nicht allein der „Spezies“ Mensch. Alles andere ist artegoistischer Speziesismus1.
Wer kennt die Aussage nicht?
„Ich bin tierlieb, ich habe einen Hund oder eine Katze. Aber Rinder, Schweine, Vögel etc. esse ich.“

Nur wer würde schon seinen eigenen Hund essen. Die meisten Menschen sind entsetzt, dass in manchen Kulturen Hunde, Katzen oder Wale gegessen werden, aber diese Tiere leiden nicht mehr als die Tiere, die gewöhnlich in Deutschland „verzehrt“ werden. Der Unterschied ist lediglich ein kultureller, nicht ein ethischer. Wenn man Fleisch isst, beauftragt man dadurch andere, Handlungen zu begehen, die so grausam sind, dass man sich, wenn sie an Hunden oder Katzen begangen würden, dafür wegen Tierquälerei verantworten müsste. Aber nicht nur durch den Konsum verwesender Tierleichen, sondern auch durch den Konsum von “Milch” (Drüsensekrete), “Eiern” (Vogelmenstruationsprodukte) und “Honig” (erbrochene Insektenmageninhalte) wird Mord an Säugetieren, Vögeln und Insekten in Auftrag gegeben.
Die gesundheitliche Motivation, sein Konsumverhalten zu ändern sollte sein, dass der unnatürliche Konsum von Tierprodukten im allgemeinen das Risiko an verschiedenen Krebsarten, Herzkrankheiten und anderen Erkrankungen erhöht. Auch die menschliche Anatomie zeigt, dass wir Pflanzenfresser sind.
Die humanitäre Motivation liegt darin begründet, dass genügend Nahrungsmittel produziert werden, um ein Vielfaches der Menschheit zu ernähren. Denn das Getreide, mit dem die Tiere gefüttert werden, könnte hungernden Menschen helfen. Die enormen Mengen an Getreide, Soja und Mais, die derzeit an „Nutztiere“ verfüttert werden, könnten reichen, um die hungernden Menschen auf diesem Planeten vom tagtäglichen Hunger zu befreien.
Zudem sollte man die ökologische Auswirkungen berücksichtigen, also das die Tierhaltung Mitursache für Treibhauseffekt und Waldsterben ist, durch Gülle das Grundwasser eklatant verunreinigt wird und Biossphären sowie ganze Ökosysteme wegen ihr gefährdet und zerstört werden.
Auf der Welt trocknen Millionen Brunnen aus, während immer mehr Wasser dafür abgezweigt wird, Rinder, Schweine und Hühner aufzuziehen, anstatt davon Getreide für den direkten Verzehr zu produzieren.
Es ist Zeit sofort zu Handeln, denn der nur allmählig voranschreitende Weg der Veränderung des Konsums von tierischen Produkten aller Art, führt über Leichen!

Triff mit dem, was du kaufst, tust oder siehst, eine moralische Wahl. In einer konsumorientierten Gesellschaft, welche man auch hinsichtlich ihres Umgangs mit Tieren hinterfragen sollte, können unsere individuellen Entscheidungen die Welt schneller verändern, als Gesetze jemals dazu in der Lage wären. Wir sollten immer versuchen, uns in die jeweiligen Individuen mit ihren individuellen Blickwinkeln hineinzuversetzen und stets fragen, wie es wäre, ein bestimmtes Lebewesen zu sein, statt die Dinge nur von unserem anthropozentrischen2, menschenbezogenen Standpunkt zu sehen. Es ist wichtig, dass Menschen erkennen, dass sie nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Natur sind, sondern auch, dass sie eine einzigartige Verantwortung der Natur gegenüber haben.
Unsere „Vorherrschaft“ über die nicht-menschlichen Tiere, resultiert ausschließlich aus unserem mächtigen und allgegenwärtigen Intellekt – und nicht etwa aus der Tatsache, dass wir moralisch überlegen wären, oder daraus, dass wir ein „Recht“ hätten, diejenigen auszubeuten, die sich nicht selbst verteidigen können. Andere Tiere zu töten ist ein Akt der Ausbeutung und Gewalt, und „wir“ tun es nur, weil „wir“ die Macht dazu besitzen.
Wir fordern das Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit aller bewussten, leidensfähigen Lebewesen sowie die Einstellung aller Formen der Ausbeutung..
Für die Befreiung von Mensch und Tier!

„Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.“
(Mahatma Gandhi)
Begriffserklärung
1 Speziesismus bezeichnet die Ungleichbehandlung von Lebewesen aufgrund ihrer Art. Speziesismus wird in Anlehnung an andere Diskriminierungen wie Rassismus oder Sexismus definiert.
2 anthropozentrisch bedeutet, dass der Mensch sich selbst als den Mittelpunkt der weltlichen Realität versteht.
Die humanitäre Motivation liegt darin begründet, dass genügend Nahrungsmittel produziert werden, um ein Vielfaches der Menschheit zu ernähren. Denn das Getreide, mit dem die Tiere gefüttert werden, könnte hungernden Menschen helfen. Die enormen Mengen an Getreide, Soja und Mais, die derzeit an „Nutztiere“ verfüttert werden, könnten reichen, um die hungernden Menschen auf diesem Planeten vom tagtäglichen Hunger zu befreien.
Zudem sollte man die ökologische Auswirkungen berücksichtigen, also dass die Tierhaltung Mitursache für Treibhauseffekt und Waldsterben ist, durch Gülle das Grundwasser eklatant verunreinigt wird und Biossphären sowie ganze Ökosysteme, wegen ihr, gefährdet und zerstört werden.






