
Wer heute auf die Internetseite der „Westfälischen Rundschau“ blickt, stößt schnell auf die Schlagzeile eines neuerlichen “Nazi-Überfalls”. Wie in der Vergangenheit nimmt die Redaktion auch in diesem Falle die Wahrheit nicht sehr genau und verdreht den Vorfall, um damit im Vorfeld des Antikriegstages Stimmung gegen die nationale Bewegung zu machen.
In der Nacht zu Donnerstag (26. August) befand sich eine Gruppe von ca. 10 nationalen Aktivisten auf dem Weg zur Nachtexpress-Haltestelle an der Dortmunder Reinoldikirche. Als sich die Gruppe dem linken Szenetreffpunkt „Hirsch-Q“ näherte, weil sie sich auf dem Weg zur Nachtexpress-Haltestelle an der Reinoldikirche befanden, nahmen dies etwa 70 vor der „Hirsch-Q“ stehende Linksradikale zum Anlass, sich zu vermummen und mit Flaschen in Richtung der Nationalisten zu werfen. Hieraus entwickelte sich eine ca. 5 – 7 minütige Auseinandersetzung im näheren Umfeld, bei der vom antifaschistischen Mob versucht wurde, die Aktivisten mit Flaschen, Steinen, Reizgas und Steinschleudern anzugreifen. Erst durch massive Gegenwehr konnte der Angriff abgewehrt und die Antifaschisten zurückgedrängt werden. Durch die sinnlose Zerstörungswut der Linksextremisten wurden unter anderem mehrere benachbarte Geschäfte, ein Hotel und ca. 20 fahrende, sowie geparkte Autos beschädigt. Statt Festnahmen bei den Antifaschisten durchzuführen, nahm die Polizei wenig später 5 Aktivisten in Gewahrsam und kündigte an, eine Strafanzeige wegen angeblichen Landfriedensbruch zu stellen.
Die „Westfälische Rundschau“ greift diesen Vorfall auf und stellt die Situation als geplanten Angriff von Rechten auf einen linken Treffpunkt dar. Bewusst verschwiegen wird hierbei, dass die Auseinandersetzung von den Antifaschisten begonnen wurde und die Aktivisten lediglich von ihrem Notwehrrecht gebrauch machten. Auch die Bewaffnung der Linken, sowie der hohe Sachschaden im Umfeld der Brückstraße werden in der Presseberichterstattung mit keinem Wort erwähnt. In anderen Zeitschriften und Online-Publikationen wird dagegen von keinem Angriff, sondern einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Personengruppen berichtet, wobei auch dort nicht angegeben wird, wer diese Auseinandersetzung begonnen hat.
Bei der bewussten Verfremdung von Situationen und dem Verdrehen von Tatsachen handelt es sich nicht um Irrtümer, sondern um eine gezielte Strategie, die nationale Bewegung zu diskreditieren. Um weiterhin Berührungsängste bei der Bevölkerung zu schaffen und das gestreute Klischee aufrecht zu erhalten, wird versucht, unsere politischen Forderungen zu verschweigen und ein Bild von randalierenden Horden, die jeden Andersdenkenden verfolgen, zu schaffen. Auf welche Seite sich die Zeitung einordnet, wird auch daran deutlich, dass antifaschistische Blockaden der nationalen Antikriegstagsdemonstration als „ziviler Ungehorsam“ dargestellt werden. Die Polizei sah sich durch die Medienerstattung Anfang der Woche dazu veranlasst, eine Pressemitteilung zu veröffentlichen, in der nochmals darauf hingewiesen wurde, dass Blockaden eben kein „ziviler Ungehorsam“, sondern verboten sind und mit bis zu 3 Jahren Haft bestraft werden können.
Es bleibt abzuwarten, welche Schlagzeilen sich die „Westfälische Rundschau“ bis zum 4. September noch ausdenkt – von der Realität werden die meisten aber weit entfernt sein!
Alle Pressemeldungen zum Antikriegstag sind im Pressespiegel abrufbar!
Quelle: Antikriegstag