
Kölns Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Agnes Klein, zog Anfang Dezember ihre Jahresbilanz. Das Ergebnis ist schockierend: Bereits fast jedes vierte Kind in Köln, d.h. mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren, ist gezwungen in kargen Verhältnissen mit schlechter Kleidung, ungenügender Schulausrüstung und ungesunder Ernährung in sog. „Arbeitslosengeld 2 – Bedarfsgemeinschaften“ zu leben. Den Kleinen stehen nicht mehr als täglich etwa 7 Euro zum Leben zur Verfügung, davon rechnerisch klägliche 3 Euro für Essen und Trinken.
Kinderarmut galt lange Zeit als Problem der „Dritten Welt“, doch mittlerweile hat dieses Negativum auch Einzug in die „Wohlstands-Republik“ der turbo-kapitalistischen BRD gehalten und breitet sich von Tag zu Tag weiter aus.
Neunmalkluge Bonzen und Spießer werden nicht müde zu behaupten, dass in Deutschland auf hohem Niveau über die finanziellen Probleme gejammert wird und natürlich lassen sich die in unserer Gesellschaft bestehenden Nöte und Sorgen nicht mit denen der Menschen in den völlig ausgebeuteten Ländern der „Dritten Welt“ vergleichen, aber auch in einem Land wie dem unseren kann Armut eine schwere Belastung darstellen und für die völlig überforderten Kleinen, die in einer Welt aufwachsen in der nur Besitz und Konsum zählen, sehr viel bedrückender sein.
Mangelernährung, fehlende Bildungsmöglichkeiten, soziale Stigmatisierung sind nur einige der Probleme, mit denen unser Nachwuchs täglich zu kämpfen hat. Selbst die Vertreter des für die sich stetig ausbreitende Armut und den wirtschaftlichen Niedergang verantwortlichen Systems, wie die Kölner Dezernentin Frau Dr. Klein, geben sich besorgt, über die letzlich von ihnen und ihresgleichen zu verantwortende Entwicklung und kündigen an, Abhilfe schaffen zu wollen.
Für das Jahr 2010 sagt eben jene Frau Dr. Klein der Kinderarmut in Köln den Kampf an und stellt „konkretes Handeln“ in Aussicht. Was soll nun also geschehen? Bedürftige Familien sollen künftig bei der Einschulung eines Kindes einmalig 160 Euro Zuschuss für den Erwerb von Schulmaterialien wie Ranzen, Stifte und Hefte erhalten, sowie nochmals 100 Euro zum Beginn eines jeden Schuljahres aus dem Staats-Säckel. Ferner sollen 45 neue Stellen für Sozialarbeiter geschaffen werden, die sich um die Opfer von häuslicher Gewalt und Verwahrlosung kümmern sollen. Zudem sollen Vereine, die sozial schwächer gestellte Kinder aufnehmen, unbürokratisch mit je 500 Euro belohnt werden.
Doch sind diese kosmetischen Korrekturen wirklich imstande nachhaltig etwas an der wie ein Krebsgeschwür wuchernden Kinderarmut zum Besseren hin zu verändern? Nein! Diese Maßnahmen stellen nicht den Versuch einer Lösung des Übels, sondern nur den Versuch einer Linderung, keine Heilung, sondern ein Trostpflaster dar!
Unsere Kinder sind unsere Zukunft, ihre Erziehung, Bildung und Fürsorge muß oberstes Gebot eines gesunden und gerechten Systems sein, was die BRD nicht darstellt und Kraft ihrer inneren Ausgestaltung auch niemals wird darstellen können. Deshalb muß das Problem der Armut, der Ausbeutung, des Diebstahls der Zukunft unserer Kinder, unserer Jugend und damit der Zukunft unseres gesamten Volkes an der Wurzel beseitigt werden.
Der vorliegende Bericht über die Kinderarmut in Köln ist zweifelsohne einer von vielen Beweisen dafür, dass die herrschenden Zustände in ganz Deutschland bereits so prekär geworden sind, daß nur ein radikaler Kurswechsel den drohenden Niedergang noch wird aufhalten können.
Die unmenschliche Politik der nicht mehr dem Volke sondern nur noch den Interessen des Kapitals verpflichteten Systemschergen zerstört systematisch die Reste des bereits völlig lädierten Sozialstaates auf Kosten der einstmals gesunden Mittelschicht, die sich vor Steuern und Abgaben schon jetzt kaum noch retten kann und mehr und mehr verschwindet. Die Regierung ist nicht in der Lage die heute allgegenwärtigen Probleme zu lösen. Wie sollte sie auch? Sie ist Teil des kapitalistischen Systems und das System des Kapitalismus hat keine Fehler, es ist der Fehler, nicht imstande auch nur ein einziges der selbst verschuldeten Probleme unserer Zeit zu lösen.
Der einzige Weg in eine lebenswerte Zukunft, in der durch das Volk für das Volk gehandelt wird, ist der Weg des nationalen Sozialismus!
Es wird Zeit zum Handeln, Zeit für radikales Umdenken. Wir benötigen ein neues Konzept, eine neue Politik, welche die Interessen des Volkes vertritt, gegen die Unterdrückung und die Ausbeutung.
Wir gehen mit gesundem Instinkt voran: Gegen Kapitalismus! Gegen die volksfeindliche Erfüllungspolitik der BRD!
Siehe auch:
Freie Kräfte Köln – Mittwoch, den 23.12.2009
