
indymedia.org
Wie auf „Indymedia“ berichtet wird, konnten antifaschistische Gruppen gemeinsam auf die Aktionen der so genannten „Autonomen Nationalisten“ in Nordrhein-Westfalen und im nördlichen Rheinland-Pfalz aufmerksam machen. Wie es heißt konnten sie in zahlreichen Städten Transparente an Brücken und Gebäuden anbringen. In Erftstadt, Erftstadt-Gymnich, Frechen-Königsdorf, Pulheim (alles im Rhein-Erft-Kreis), in Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis, in Dortmund, Köln, Koblenz, Bonn, Sinzig im Kreis Ahrweiler, Aachen, Andernach, Leverkusen-Opladen, Leverkusen-Schlebusch, im Westerwald (dort gleich in Hachenburg, Altenkirchen, Hof, Westerburg, Selters und Montabaur) und sogar im benachbarten Olpe, wurde diese gemeinschaftliche Aktion gegen „rechtsextreme“ Umtriebe der „Autonomen Nationalisten“ durchgeführt.
Eine solche Aktion zeugt wahrlich von einer durchorganisierten Bewegung und lässt einen sogar schon fast zittern. Vielleicht wird sich nun auch so mancher überlegen, ob er nicht das Lager wechselt oder der „rechten“ Szene den Rücken kehrt, um nicht in das Visier solch organisierter und furchteinflößender Gruppen zu geraten.
Was die antifaschistische Bewegung im Siegerland an diesem glorreichen Tage getan haben mag, lässt sich wohl nur erahnen. Würden Sie nicht ständig Aktionen durchführen und Zeichen gegen „Rechtsextremismus“ setzen, befänden wir uns wahrscheinlich schon wieder in einer Zeit der Abhängigkeit und Unterdrückung durch kapitalistisch geprägte Systeme und deren diktatorisch anmutende Gesetze.
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