Das Verbrechen von Dresden – 13. / 14. Februar 1945

Wir befinden uns im letzten Kriegsjahr, im Winter 1945. Deutsche Truppen versuchen die übermächtigen und unaufhaltsam anrückenden Feinde an allen Fronten aufzuhalten. Ein verzweifeltes und unmögliches Unterfangen. Zivilisten aus allen Gebieten des deutschen Ostens flüchten aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Viele deutsche Städte sind mit nun obdachlosen Menschen, die fast ihre gesamten Habseligkeiten zurücklassen mussten, überfüllt. Die meisten Städte sind bereits stark zerstört und können den unzähligen Flüchtlingen keinen Schutz mehr bieten.

Nachdem die Großstädte Hamburg, Kassel und Darmstadt bereits schwerste Angriffe erleiden mussten und den alliierten Flächenbombardements zum Opfer fielen, ist die Elbstadt Dresden im Herbst 1944 eine der letzten noch immer intakten und beinahe unversehrten Metropolen. Trotz des Zuzugverbotes und der nur befristeten Aufenthaltserlaubnis befinden sich hunderttausende von flüchtenden Frauen, Kindern und Greisen in der siebtgrößten Stadt des Deutschen Reiches mit einem der wichtigsten Bahnverkehrsknotenpunkte. Die scheinbar noch sichere Lazarettstadt ist für die unzähligen durch Plünderungen, Vergewaltigungen und Vertreibungen gebeutelten Menschen ohne Ziel Durchreisestation und zugleich Hoffnung auf einen baldigen Zufluchtsort, der ihnen wieder ein Gefühl der Sicherheit geben und ihren bereits unvorstellbaren Leidensweg beenden soll.

Trotz der absehbaren Bedrohung, vor allem durch die Luftangriffe vom 16. Januar in Magdeburg und in der Kunst- und Kulturstadt Dresden selbst, ist der Luftschutz nur unzureichend vorbereitet. Bei den bis dahin verhältnismäßig noch leichten Luftangriffen sterben bereits mehrere hundert Zivilisten. Am frühen Abend des 13. Februars 1945 starten in Südengland schließlich sechs Bomberstaffeln mit ihrem todbringenden Auftrag. Kurz vor dem unvorstellbaren Ausmaß des Angriffes ertönt Fliegeralarm. Wenige Minuten später erreichen 244 Bomber der britischen Luftwaffe die Stadt, die zum Symbol alliierter Verbrechen werden sollte. Verzweifelte Menschen irren in der durch die Lichtkaskaden hell erleuchteten Stadt umher und versuchen sich in die wenigen Luftschutzkeller zu retten. Noch zählt die Stadt über 640.000 Einwohner und ist mit weiteren hunderttausend von Flüchtlingen überfüllt.

In nur einer Viertelstunde setzen die unzähligen Bomben fast dreiviertel der kulturhistorischen Altstadt Dresdens in Brand. Der Angriff ist vorüber und die Menschen begeben sich langsam aus den Schutzräumen heraus auf die Straße und begutachten das Ausmaß der Zerstörung. Ihre Stadt steht lichterloh in Flammen. Rund drei Stunden nach dem verheerenden Angriff vernimmt man erneut Fliegeralarm. Nochmals 529 britische Bomber nehmen Kurs auf die schwer beschädigte Stadt. Der Angriff entfacht einen ungeheuerlichen Feuersturm und lässt Löschversuche unmöglich machen. Auf die Elbwiesen geflüchtete Menschen sind dem Bombenhagel hilf- und schutzlos ausgeliefert. Nach einer halben Stunde ist das zweite Inferno vorüber, überall Tote, brennende Gebäude und verzweifelt umherlaufende Menschen.

Doch den beiden Nachtangriffen folgt gegen Mittag des 14. Februars ein weiterer Angriff von über 300 schweren Bombern mit weit über einhundert Begleitjägern der amerikanischen Luftwaffe, die der Stadt und ihrer Seele den Todesstoß versetzen. Die von den unvorstellbaren Angriffen noch gelähmten Menschen haben nicht ganz 24 Stunden und es nahen erneut über 200 amerikanische B-17 Bomber, die ihre Last über die bereits völlig ausgebombte Stadt werfen. Das vor drei Tagen noch existierende Dresden gibt es nicht mehr. An ein normales Leben ist nicht mehr zu denken und nun gilt es sich um die Zerstörungen und unzähligen Leichen zu kümmern.

Bevor das zerstörte Dresden jedoch in die Hände der Roten Armee fiel, folgten den drei verheerenden Tagen vom 13. bis zum 15. Februar noch zwei weitere schwere Luftangriffe im März und April. Doch Dresden sollte nicht das Ende der Verbrechen alliierter Vernichtungspolitik gegen die deutsche Zivilbevölkerung sein. Auch die Reichshauptstadt Berlin musste sich einem letzten großen Luftangriff unterziehen. Aber vor allem die Städte Pforzheim, Würzburg und Swinemünde in Pommern sollten die „Befreiung“ durch alliierte Bomber noch in vollem Ausmaße zu spüren bekommen.

Seit 1998 organisieren nationale Aktivisten nunmehr einen würdigen Trauermarsch zum Gedenken an hunderttausende Opfer in Dresden und ganz Deutschland durch alliierte Luftangriffe. Seitdem kommen jährlich tausende Menschen am 13. Februar zusammen, um dieses Jahrhundertverbrechen von Dresden niemals in Vergessenheit geraten zu lassen. An diesem Tage verbindet das Gedenken an die unzähligen Opfer und dieses unglaubliche Verbrechen jung und alt, parteigebundene und parteiunabhängige nationale Kräfte. Auch in diesem Jahr werden wir wieder weit über jegliche Grenzen der nationalen Bewegung hinaus am 13. Februar 2010 aller Opfer alliierten Luftkrieges in Dresden würdevoll gedenken und ein wahrnehmbares Zeichen in der Öffentlichkeit setzen!

Siehe auch:

„Gedenkmarsch.de“ – Sonderseite für den Trauermarsch in Dresden am 13. Februar 2010

„JLO – Junge Landsmannschaft Ostdeutschland“ – Veranstalterseite

Freie Nationalisten Siegerland – Donnerstag, den 04.02.2010

1 Antwort zu “Das Verbrechen von Dresden – 13. / 14. Februar 1945”


  1. 1 » AKTUELL – Dresden – 13. Februar 2010 – Medien erwarten mindestens 8000 Nationalisten Freie Nationalisten Siegerland Trackback on Februar 13, 2010 at 2:27 am

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