Jeder national-gesinnte Mensch, vor allem in jungen Jahren, wird sich im Laufe seines ideologischen Erwachungsprozesses mit der These konfrontiert sehen, dass sowohl Weltanschauung, als auch der, von ihr ausgehende Kampf um politische Veränderungen schon im Ansatz als sinn- und perspektivlos, als nicht fruchtbarer Akt der Selbstverschwendung zu begreifen seien, dass sich sowieso nichts ändern werde und dass man als Einzelner, bzw. als politische Minderheit niemals etwas erreichen könne. Diese Überzeugung entspringt aber keinesfalls einer konkreten, soziologischen oder historischen Analyse, sondern den drei zentralen Bestandteilen des bürgerlichen Bewusstseins der deutschen Öffentlichkeit: Gleichgültigkeit, Feigheit und Opportunismus.
Gleichgültig, weil man längst aufhörte sich für gesellschaftliche Missstände und politische Fehlentwicklungen zu interessieren und darüber hinaus, durch das Fokussieren auf Konsum und persönliche Entfaltung im ökonomischen Sinne, zu keiner Wahrnehmung dieser Missstände mehr fähig ist.
Feige und opportunistisch, weil man sich längst mit den Gegebenheiten arrangierte, ihre Unausweichlichkeit akzeptierte, sich über dies selbst in jene Prozesse integrierte, um so eine zeitweilige Selbstverbesserung zu erfahren, woraus der Trugschluss resultiert, dass es uns „ja eigentlich gut“ ginge.
„Ich werde mich niemals damit abfinden, dass man nichts tut. Ich weiß, warum sie sagen: ‘Man kann nichts tun’, weil sie nichts tun wollen. Aber ich will etwas getan haben dagegen. Wir haben gelernt, dass Reden ohne Handeln Unrecht ist.“ (Gudrun Ensslin, 1968)
Mit diesen Worten fasste Ensslin vor Gericht nicht nur den allgemeinen Widerwillen gegenüber dem Akt der gesellschaftlichen Veränderung zusammen, sondern gab überdies den Anstoß zu jenem Prinzip, welches zeitlos für jeden kritischen Geist Gültigkeit besitzt: Je aussichtloser und verzweifelter der Akt des Widerstandes erscheinen mag, desto dringlicher und verpflichtender ist sein Auftrag.
Keinesfalls kann man die aktuelle Ausgangslage des nationalen Widerstandes als günstig bezeichnen, aber genau dieser Punkt verpflichtet jeden Deutschen, der das menschenfeindliche Unrecht des Systems erkennt, zum aktiven handeln. Es kann nicht genügen, sich am Wochenende beim Bier mit den Kollegen über diverse Ausländer oder Politiker aufzuregen, ohne eine praktische Konsequenz daraus zu ziehen. Ebenso kann eine nationale Gesinnung nicht den alleinigen Ausdruck in Konzertbesuchen, Alkoholexzessen oder Selbstdarstellung im Internet (Forumsrevolutionäre etc.) haben, sondern muss in die aktive Veränderung münden.
Dabei ist es von elementarer Bedeutung den Widerstand nicht nur in den größeren Städten zu organisieren, sondern ihn in jede Region, in jeden Ort zutragen, um so eine breite, nationale Öffentlichkeit zu schaffen und den Bürger, so oft es möglich ist, mit bestehenden Missstände deutlich zu konfrontieren und ihm den „Nationalen Sozialismus“ als Alternative zum bestehenden Machtapparat der BRD, zum global-kapitalistischen System, zu präsentieren. Wie bereits erwähnt hat ein Großteil des deutschen Volkes seine Wahrnehmung von der prekären gesamtgesellschaftlichen Situation längst abgewendet und ist allein auf Einzelinteressen konzentriert. Wir müssen uns hier im Klaren sein, dass wenn wir nicht ständig auf unsere Positionen aufmerksam machen, diese aus dem Bewusstsein des deutschen Volkes vollends verschwinden werden. Auf dieser unabänderlichen Gewissheit basiert sowohl die elementare Notwendigkeit zum praktischen Handeln an jedem Ort, als auch das Ausschöpfen jeder propagandistischen Möglichkeit, welche konstruktiv auf den Zweck der Volksaufklärung hinausläuft.
Hier muss sich jeder Einzelne einbringen und jeder KANN etwas tun! Selbst mit minimalem finanziellem und personellem Aufwand sind Aktionen durchführbar, was insbesondere anhand der Arbeit der nationalen Aktivisten im Siegerland deutlich wird. Es besteht die Möglichkeit regionalspezifisches Material zu beziehen und auf diese Weise sogar allein aktiv werden zu können. Desweiteren kann man durch den Einsatz von Kreativität und Fleiß, ohne größere Unkosten, wirksame Aktionen erzielen. Entscheidend sind Einfallsreichtum, Motivation und die Bereitschaft für die eigene Überzeugung seine Zeit zu investieren. Aber niemand ist gezwungen den politischen Kampf alleine zu führen, was auf Dauer auch niemals zu einem Ergebnis im Sinne der nationalen Revolution führen würde. So besteht immer die Möglichkeit sich über das Internet mit Aktivisten einer regionalen Gruppe in Verbindung zu setzen, um so ein breiteres Aktionspotential zu erreichen.
Kameraden, wir sind nicht allein und je verzweifelter und aussichtsloser die Situation des deutschen Volkes ist, desto bedeutsamer wird unser Auftrag und unsere Verpflichtung. Wir haben das kranke System und die Unmenschlichkeit des Kapitalismus erkannt, aber wir haben auch die Volksgemeinschaft, das universelle Prinzip des „Nationalen Sozialismus“ als eine positive Perspektive der Befreiung erkannt und genau diese Erkenntnis verpflichtet uns heute, hier und jetzt, zur Tat. Auch wenn die Bedingungen hart, die Aussichten düster sind, der Weg der nationalen und sozialistischen Revolution ist es wert! Es liegt bei uns, wir haben es in der Hand, jeder Einzelne von uns, wir müssen entschlossen handeln!
Freie Nationalisten Siegerland – Dienstag, den 03.02.2009