Diese Offizielle, von den Beteiligten direkt formulierte Stellungnahme zu den Geschehnissen am Sonntag dem 4. Oktober 2009 rund um die Auseinandersetzungen nach dem Spiel der BSG Chemie Leipzig spiegelt die tatsächlichen Begebenheiten der Attacke wieder.
Nach dem Spiel der BSG Chemie Leipzig kam es zu einer Schlägerei zwischen dem Stadion von SV Leipzig Nord-West, die Spielstätte der BSG, und der nahezu gegenüberliegenden Tankstelle.
Der Vorwurf es handelte sich um einen organisierten Überfall ist völlig von der Hand zu weißen, was an folgenden Fakten einfach dargestellt und bewiesen werden kann. Die attackierte Gruppe von Nationalen Aktivisten aus Leipzig befand sich auf dem Weg zu einer spontanen Demonstration in Berlin, dies ist eindeutig durch Telefonate und einen kurzen Aufruf auf der Seite www.recht-auf-zukunft.tk dokumentiert. Des weiteren hatten die 16 Personen, darunter zwei Frauen, zwei Transparente und ein Megaphon in ihren Autos. Wie auf den Überwachungskameras deutlich zu erkennen sein wird, sieht man wie die Reisegruppe die Tankstelle anfährt und sofort zwei der Fahrzeuge betankt werden, während weitere in die Tankstelle gehen um sich Essen und Trinken für die Fahrt zu holen. In diesem Augenblick kam eine erste Gruppe von rund 30 Personen, ein Großteil war durch Sturmhauben und Halstücher vermummt, direkt aus dem Stadiongelände auf die Gruppe an der Tankstelle zu. Als die Angreifer die erste(n) Flaschen warfen, formierten sich 10 der 16 Personen zum Selbstschutz und in eindeutiger Notwehrhandlung. Sie machten sich bereit den zu erwartenden Angriff abzuwehren. Währenddessen kamen aus dem Sportplatzgelände weitere, z.T. vermummte Personen geeilt, so dass die Angreifer auf rund 45 bis 50 Personen anstiegen. Bezeichnend hier ist, dass mindestens zwei der BSG Chemie Anhänger mit so genannten Totschlägern, einer verbotenen und äußerst gefährlichen Waffe, bewaffnet waren. Die Gruppe der 10 Notwehr leistenden war bis auf zwei Personen zu diesem Zeitpunkt noch gänzlich unbewaffnet. Im Laufe der Auseinandersetzung bewaffneten sich dann immer mehr der Angreifer (Stöcke, Flaschen, Eisenstangen und Steine) so dass auch die Gruppe Nationaler Aktivisten diesen Schritt gehen musste um Leib und Leben zu schützen. Wir betonen hier noch einmal dass man zu 10. ungefähr 50 vermummten und bewaffneten Ultras und Kommunisten gegenüber stand. Dabei bewaffneten, auch dies ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf den Überwachungskameras zu sehen, sich die einzelnen Personen der sich verteidigenden Gruppe mit Bierflaschen (aus der Tankstelle selbst) und den Eisenstangen einer Werbewand welche vor der Tankstelle stand.
Während die 10 Personen auf der Straße immer wieder die Angriffsversuche abwehrten bekam einer der Fahrer Panik und rammte bei seiner Flucht einen der Angreifer, dieser wurde dabei schwer verletzt. Bezeichnend für die Skrupellosigkeit der BSG Chemie Fans ist auch deren Jubel nach dem die Person angefahren wurde, der erst endete als sie merkten das es einer von ihnen war, welcher dort angefahren wurde. Dieser Vorfall tut uns, den Beteiligten Leid, denn unsere Absicht war es nie, einen der dort anwesenden Fans zu attackieren oder gar schwer zu verletzen, die Reaktion des Fahrers, welcher danach unter Schock stand, entstand aus einer Situation heraus, in welcher er direkt um sein Leben fürchten musste. Wir unterstreichen hier noch einmal deutlich dass uns die Tatsache, dass der Angefahrene so schwer Verletzt wurde, definitiv Leid tut. Auch wenn wir, und daraus brauchen wir keinen Hehl machen, wenig Sympathien für die Fans der BSG empfinden und es in Leipzig auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten kommt, sind wir in keiner Weiße bereit Tote oder schwer Verletzte Menschen, egal welcher Seite sie angehören, in Kauf zu nehmen.
Als es mithilfe der Eisenstangen gelang die Angreifer zu großen Teilen in die Flucht zu schlagen, nutzten die verbliebenen Aktivisten die Gelegenheit um in die Autos zu flüchten und vom Ort des Geschehens zu verschwinden. Man wollte sich mit Sicherheit keiner polizeilichen Maßnahme entziehen, da man nichts zu befürchten hatte, sondern sich nur noch in Sicherheit bringen. Außerdem sind durch die Kameras die Autokennzeichen auf Videoband, so dass es der Polizei möglich ist, die Reisegruppe und die daran beteiligten Personen ausfindig zu machen. Bei der Abreise wurden durch zurück eilende BSG Fans zwei Autos beschädigt als diese mit Eisenstangen beworfen wurden. Eine der Eisenstange schlug nur unwesentlich unter der Seitenscheibe auf der Fahrerseite ein, wo sie in klaffendes Loch im Kotflügel hinterließ. Währe diese Eisenstange 30cm weiter oben, sprich in die Seitenscheibe eingeschlagen wäre ein schwerer Unfall mit dem vollbesetzten Auto mit Sicherheit die Folge gewesen.
Wir möchten ebenfalls betonen, dass bis auf einzelne der Großteil unserer Gruppe unvermummt war und z.T. noch nichteinmal Handschuhe trug, was ebenfalls gegen einen geplanten Übergriff spricht.
Leider blieb bei der überhasteten Flucht einer der Kameraden zurück, welcher von rund 25 der Angreifer zusammengetreten und geschlagen wurde, er überstand dies jedoch leicht Verletzt.
Anhand dieser Ereigniskette ist deutlich abzusehen dass dies kein geplanter und organisierter Überfall war, sondern ein spontan und von beiden Seiten (!) ungewolltes Aufeinandertreffen. Als erstes flogen eindeutig Flaschen von den angreifenden BSG Fans (die Reisegruppe selber hatte gar keine leeren Glasflaschen, da sie sich auf dem Weg zu einer Demonstration befand) außerdem trugen einige von ihnen Totschläger bei sich. Das wir anschließend ebenfalls mit Waffengewalt (welche eindeutig erst am Ort des Geschehens „eingesammelt“ wurden) uns wehren mussten, um unsere Fahrzeuge das, Leben unserer Freunde sowie natürlich unser eigenes zu schützen leugnen wir in keiner Form. Wenn man sich aber einer bewaffneten Horde von rund 50 aggressiven Ultras und Antifaschisten gegenübersieht und selbst nicht einmal ein Dutzend ist, so ist dieser Schritt sicher für jeden klar denkenden Menschen nachvollziehbar.
Als weiteren Anhaltspunkt für die Unschuld der Nationalen Aktivisten kann man einen Überfall, welcher heute früh gegen 7.00 Uhr im Leipzig Süd-Westen statt gefunden hat, heranziehen. Einer der Beteiligten wurde als Racheaktion auf seinem Weg in die Schule von zwei vermummten Personen überfallen, überstand diesen feigen Übergriff jedoch leicht Verletzt. Einer der Angreifer trug eine grün-weiße Sturmhaube, wie sie auch Fans der BSG Chemie Leipzig tragen, nachzuweißen auf Fotos. Der Überfall wurde vom Geschädigten nicht zur Anzeige gebracht, die Blessuren an Arm und Ohr jedoch fotografisch dokumentiert.
[Wir fordern Sie deshalb auf Ihren Artikel in der LVZ Ausgabe vom Montag, den 5. Oktober zu korrigieren und Richtig zu stellen, ansonsten werden wir aufgrund der Bewussten Tatsachenverdrehung rechtliche Schritte einleiten.]
Hochachtungsvoll _________________
Quelle: Unbekannt

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