Archiv für den Monat November, 2009

Oskar the Roadrunner: Warum ich geflitzt bin

Wenns mal irgendwie dumm gelaufen ist, dann bemühen sich einige Experten ganz besonders doll darum, nicht als die letzten Idioten da zu stehen, indem sie versuchen mit 08/15-Ausreden und Erklärungen das, was besonders peinlich war, irgendwie als logisch nachvollziehbar erscheinen zu lassen.
Nach dem mehr als peinlichen Auftritt Oskar Kirchners – inzwischen besser bekannt als Stralsunds Roadrunner – vom vergangenen Wochenende, ist er in genau dieses Fettnäpfchen getreten.

Zur Erinnerung: Aus unerfindlichen Gründen griff er in der letzten Freitagnacht ein Hatecrew-Mitglied an der TOTAL-Tankstelle, Richtung Rügendamm, an. Dem Angegriffenen eilten zwei HC-Mitglieder zur Hilfe, woraufhin Oskar in atemberaubender Geschwindigkeit die Flucht ergriff. Einem herannahenden Polizeiauto warf er sich regelrecht vor die Räder und bettelte darum von ihnen einkassiert zu werden, in der Hoffnung so vor seinen Kontrahenten geschützt zu sein. Letztlich wurde er von einem Rettungswagen abtransportiert.

Tja, wie das nun mal so ist, folgt dem Suff für gewöhnlich nicht nur der Kater sondern auch der Katzenjammer. So meldete sich der inzwischen zum Roadrunner avancierte Oskar bei einer uns bekannten Person über die Community OKF und gab darin so etwas wie eine Erklärung für den peinlichen Auftritt zum besten: „nun erstens wieso feige das wa es ganz sicher nicht denne ihr sein auf ein gegangen das t feige das mit auf die knie na so war es denne auch nicht ganz da nir irgend einer in die knie getrehten hat aber weißt was du hast recht ich habe meine ruhe“
… weiterlesen

  • Share/Bookmark

Die Lieblings-Touris der Stralsunder Zeitung

In unserer schönen Hansestadt gibt es eine Menge Attraktionen deretwegen Touristen jährlich zu tausenden nach Stralsund strömen. Dazu zählen unter anderem allerhand Bauwerke, die wie durch ein Wunder, vor 64 Jahren, glücklicherweise nicht von britischen Bomben dem Erdboden gleich gemacht worden sind.

Was hingegen nicht zu den Besuchermagneten zählt, sind unter anderem die Judenstele im Johanneskloster, sämtliche Stolpersteine und die Judentafel in der Langenstraße – vom Judenfriedhof mal ganz zu schweigen. Das gilt sowohl für Touristen als auch für Stralsunder selbst. So wird vermutlich kaum ein Stralsunder bis zum seltsamen Abtauchen der Judentafel im Strelasund und dessen Rettung durch die Feuerwehr vor ein paar Wochen, von deren Existenz gewusst haben.
… weiterlesen

  • Share/Bookmark

Stralsunds neue linke Witzfigur: Oskar der Roadrunner

Wer Jäger sein will, sollte Obacht geben nicht plötzlich zum Gejagten zu werden. Eine Erfahrung die jüngst der bekennende Linke, Oskar Kirchner, machen musste.

Aus unerfindlichen Gründen griff er in der Nacht von Freitag zu Samstag ein Hatecrew-Mitglied an der TOTAL-Tankstelle, Richtung Rügendamm, an. Während seine mitgebrachte Verstärkung unmittelbar danach die Zuschauer-Position einnahm, eilten dem Angegriffen zwei HC-Mitglieder zur Hilfe die den „Jäger“ plötzlich in die Situation des Gejagten versetzten.

Die darauf folgende Situation bietet durchaus Stoff für eine Komödie: Oskar Kirchner, eben noch Jäger, lief in atemberaubender Geschwindigkeit in Richtung Karl-Marx-Straße. Möglicherweise zu seinem Glück, patrouillierte just in diesem Augenblick eine Polizeistreife in Richtung Tankstelle. Den Polizeibeamten warf er sich regelrecht vor die Füße und flehte darum mitgenommen zu werden. Weil die Polizei sich jedoch offenbar weigerte diesem Wunsch nachzukommen, gab er plötzlich Verletzungen an um so wenigstens von einem Rettungswagen abtransportiert zu werden – offenbar in der Hoffnung, so seinen Kontrahenten nicht noch einmal über den Weg zu laufen.
… weiterlesen

  • Share/Bookmark

Och wie schade: Stralsunds Antifa-Gurkentruppe sagt Adieu

Hin und wieder sind auch wir von den alltäglichen Nebensächlichkeiten derart in Beschlag genommen, dass mehr oder weniger bedeutende Ereignisse vonstatten gehen ohne dass wir von ihnen Notiz nehmen. So geschehen schon vor anderthalb Wochen, als sich ein politisches Grüppchen am Strelasund von der Bildfläche verabschiedet hat. Wir kennen sie besser als Stralsunds Gurkentruppe, der sogenannten Linksjugend / Solid.

In einem kurzen Statement auf deren Seite heißt es zwar kurz und bündig, dafür aber trotzdem viel sagend: „Die Regionalgruppe Solid Stralsund gibt hiermit ihre Auflösung bekannt. Grund dafür sind Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe.“

Jens Knoop und Anid Hohensee

Nunja, die Auflösung dürfte das Ergebnis des Desasters vom 24. Oktober sein. Seinerzeit hatte die Gruppe unter großem Getöse im Internet und Stralsunder Zeitung große Gegenaktionen zum NPD-
Trauermarsch am besagten Tag angekündigt. Was letztlich bei raus kam, war der um Verzeihung bittende Versuch nicht ausgelacht zu werden. So leisteten sich die beiden Chefgurken vom Dienst, Andi Hohensee und Jens Knoop derart peinliche Fehler in der Planung und Durchführung ihrer Gegendemonstration, die bisherige antifaschistische Peinlichkeiten – von denen man geglaubt hatte sie nicht mehr toppen zu können – noch in den Schatten gestellt hat.
Über die Fehler und Peinlichkeiten hatten wir bereits lang und breit gesprochen – und zwar HIER

Zweifellos hatte die Stralsunder Linksjugend an den besagten Tag eine sehr hohe Erwartungshaltung gestellt. Das wurde schon daran deutlich, dass man im Vorfeld die propagandistische Blödheit begann sich regelrecht mit Vorschusslorbeeren zu überschütten und geglaubt hatte die Gegenaktion werde schon deshalb ein Erfolg, weil sie erstens stattfindet und zweitens Unterstützung von außerhalb kommt. Dass die Unterstützung von außerhalb letztlich sogar dazu beitrug, dass die Demo auf halben Weg abgebrochen werden musste, entbehrt dabei natürlich nicht auch einer gewissen Komik.

Stralsunds Linksjugend hat am 24. Oktober versagt und ihre Unfähigkeit unter Beweis gestellt. Insofern sind Unstimmigkeiten die logische Konsequenz. Wer gibt sich schon gern dauerhaft mit Verlierern ab?
… weiterlesen

  • Share/Bookmark

Gruß an die Polizei: Warten lohnt sich nicht

Morgen, dem 19. Oktober, haben mal wieder einige uns nahe stehende Personen eine Vorladung in die Heilgeiststraße 76. Grund: Mitführen von “Schutz-
bewaffnung”, also konkret gesagt, angeblicher “Verstoß gegen das Versammlungsgesetz”. Passiert am 24. Oktober, der Tag an dem der NPD-Trauermarsch samt linker Gegendemonstration stattfand. Die Delinquenten wurden um drei Paar Quarzsandhandschuhe und einige Dosen Pfefferspray erleichtert.

Hier nun aber die wichtigste Info für die Stralsunder Polizei, weil wir nette Menschen sind: Wie gewohnt, lohnt sich das Warten auf die Beschuldigten zur Vernehmung nicht.
… weiterlesen

  • Share/Bookmark

Und Tschüss… die letzten Bilder von der Juden-Tafel

Die Suche nach der verschollenen Juden-Tafel hat ein Ende! Auf Youtube ist inzwischen ein Video aufgetaucht, aus dem hervor geht, dass die Tafel offenbar in den unendlichen Weiten und Tiefen des Strelasunds versenkt worden ist. Wir sind darüber selbstverständlich wie immer bestürzt und betroffen.

Der Anne-Frank-Spruch, der die Platte zierte, „Geschehene Dinge lassen sich nicht rückgängig machen“ ist damit in diesem Fall wohl Programm. Es sei denn die Stadt gönnt sich den Luxus ein paar Taucher loszuschicken…

  • Share/Bookmark

Ein (gutgemeinter) Hinweis an alle Nachtschwärmer…

Wer in der Nacht vom Sonntag zu Montag beabsichtigt aus irgendwelchen Gründen einen Spaziergang durch die Innenstadt zu machen, dem sei geraten daran zu denken, einen Personalausweis mit sich zu führen. Außerdem täte er gut daran sich einmal mehr zu vergegenwärtigen, gegen kein Gesetz zu verstoßen wenn er eine Begegnung mit der dritten Art in Zivil oder möglicherweise auch uniformiert vermeiden möchte.

Besonders markante Punkte an denen man vorbildlicher Staatsbürger sein sollte, sind die Langenstraße sowie das Johanneskloster. Wer meint sich in Gegenwart bestimmter Reliquien wie Stolpersteine, Judentafeln, Stele etc. nicht zusammenreißen zu können, sollte besser die gesamte Innenstadt meiden.

  • Share/Bookmark

Das Ende eines Anti-Rechts-Transparents

Wie wir in der vergangenen Woche festgestellt haben, ist den Stralsunder Anti-Rechts-Aktivisten scheinbar ein Transparent abhanden gekommen, das so tut als sei ganz Stralsund gegen Rechtsextremismus. Wie wir nun voller Entsetzen feststellen müssen, ist dem Transparent übel zugesetzt worden. So hat man uns inzwischen Bilder zukommen lassen, bei denen wir natürlich einmal mehr unser Entsetzen darüber zum Ausdruck bringen, was für schlechte Menschen es doch gibt.

Ursprünglich hatte es noch geheißen, man denke zumindest darüber nach, das Transparent seinem rechtmäßigen Besitzer zukommen zu lassen. Warum man daran inzwischen doch kein Interesse mehr hatte, entzieht sich natürlich unserer Kenntnis. Möglicherweise weil sich die Besitzer nicht gemeldet hatte oder aber eine andere mögliche These unsererseits wäre, dass man sich eventuell die Frage gestellt hat, ob man denn von linker Seite ebenso generös wäre, nämlich falls ihnen ein NPD-Transparent in die Hände fallen würde. Wohl kaum!

  • Share/Bookmark

Wo ist nur die Tafel hin, wo ist sie geblieben…

Eines vorweg, wir wissen nicht wo sich die auf mysteriöse Art und Weise verschollene Juden-Tafel aus der Langenstraße zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet. Auch wenn es einigen Zeitgenossen vielleicht schwer fällt das zu glauben, aber wir sind nun mal auch nicht für alles Elend dieser Welt verantwortlich.

Wir hatten in der vergangenen Woche ausdrücklich betont, dass uns lediglich ein Bild der Juden-Tafel zugeschickt worden ist, das wir dann veröffentlicht hatten. Ein Dankeschön von polizeilicher Seite und auch von der Stadt selbst, wäre ob dieser Geste, an dieser Stelle eigentlich angebracht. Denn wir haben unsere Zweifel ob es sonst überhaupt schon irgendjemandem aufgefallen wäre, dass da an der Hauswand Nr. 69 irgendetwas fehlt. Laut Stralsunder Zeitung sind Polizeibeamte erst im Zusammenhang mit „Recherchen“ im Internet darauf aufmerksam geworden, explizit auf der Hatecrew-Netzseite. – Nichts zu danken!
… weiterlesen

  • Share/Bookmark

Antifa Greifswald droht mit Prügel für Stralsunds Antifa-Gurken

Im Krieg nennt man so etwas „friendly fire“, wenn die Geschosse einer Armee die eigene Truppe oder Verbündete treffen. Einen Begriff den echte linke Pazifisten wie etwa die beiden Stralsunder Chefgurken vom Dienst, Andie Hohensee und Jens Knoop freilich nicht kennen werden, sich aber ungeachtet dessen jetzt merken sollten. Denn auch ihnen droht ein friendly fire, oder anders ausgedrückt, eine proletarische Abreibung von den Antifa-Genossen aus Greifswald.

Das behauptet jedenfalls ein Greifswalder Antifaschist, dessen Lebenswerk offenbar darin besteht die Nutzer der Onlinecommunity NB-Town in Gästebüchern mit bolschewistischem Geschwafel zu langweilen oder zu amüsieren, je nachdem.

So schrieb dort ein gewisser „VEB_Kombinat_Antifa“ im Gästebuch des Nutzes LeviathanHST: „Bestell deinen solid Gurkenbrüdern und den anderen braunen Ratten in Stralsund einen schönen Gruß! Die werden wir auch noch alle aufmischen.“
In welcher Reihenfolge, also erst die „braunen Ratten“ und dann die „solid Gurkenbrüder“ oder umgekehrt, hat der Internetpunk nicht gesagt. Sofern wir uns von der Hatecrew davon auch angesprochen fühlen sollen, dann bleibt uns dazu weiter nichts zu sagen, außer vielleicht: Hach, wenn’s uns doch nur gruselte…

  • Share/Bookmark