Wer Jäger sein will, sollte Obacht geben nicht plötzlich zum Gejagten zu werden. Eine Erfahrung die jüngst der bekennende Linke, Oskar Kirchner, machen musste.
Aus unerfindlichen Gründen griff er in der Nacht von Freitag zu Samstag ein Hatecrew-Mitglied an der TOTAL-Tankstelle, Richtung Rügendamm, an. Während seine mitgebrachte Verstärkung unmittelbar danach die Zuschauer-Position einnahm, eilten dem Angegriffen zwei HC-Mitglieder zur Hilfe die den „Jäger“ plötzlich in die Situation des Gejagten versetzten.
Die darauf folgende Situation bietet durchaus Stoff für eine Komödie: Oskar Kirchner, eben noch Jäger, lief in atemberaubender Geschwindigkeit in Richtung Karl-Marx-Straße. Möglicherweise zu seinem Glück, patrouillierte just in diesem Augenblick eine Polizeistreife in Richtung Tankstelle. Den Polizeibeamten warf er sich regelrecht vor die Füße und flehte darum mitgenommen zu werden. Weil die Polizei sich jedoch offenbar weigerte diesem Wunsch nachzukommen, gab er plötzlich Verletzungen an um so wenigstens von einem Rettungswagen abtransportiert zu werden – offenbar in der Hoffnung, so seinen Kontrahenten nicht noch einmal über den Weg zu laufen.
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