In unserer schönen Hansestadt gibt es eine Menge Attraktionen deretwegen Touristen jährlich zu tausenden nach Stralsund strömen. Dazu zählen unter anderem allerhand Bauwerke, die wie durch ein Wunder, vor 64 Jahren, glücklicherweise nicht von britischen Bomben dem Erdboden gleich gemacht worden sind.
Was hingegen nicht zu den Besuchermagneten zählt, sind unter anderem die Judenstele im Johanneskloster, sämtliche Stolpersteine und die Judentafel in der Langenstraße – vom Judenfriedhof mal ganz zu schweigen. Das gilt sowohl für Touristen als auch für Stralsunder selbst. So wird vermutlich kaum ein Stralsunder bis zum seltsamen Abtauchen der Judentafel im Strelasund und dessen Rettung durch die Feuerwehr vor ein paar Wochen, von deren Existenz gewusst haben.
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