Archiv Seite 2

Aus der Nachbarschaft: “Bundesdeutsche Geschichtsbewältigung“

Mal wieder ein Blick in die nicht ganz so dichte Nachbarschaft, wo auf dem Portal Aktionsgruppe Güstrow am 2. März folgender Artikel erschien:

„…“(…) Wie lebt es sich mit dem Namen Göring oder Himmler? Wie lebt es sich als Verwandte von Massenmördern, Kriegsverbrechern, Monstern? (…)”, eiskalt läuft es einem den Rücken runter, die BILD und ihre unbequemen Fragen. Schon die Überschrift lässt einen erzittern: “Wir sind die Nachkommen der Nazi-Verbrecher”, das Blut gefriert in den Adern, es ist einfach zu selten, dass wir von unserer dunklen deutschen Vergangenheit noch etwas zu lesen, zu hören oder gar zu sehen bekommen. Nirgends erfahren wir mehr über unsere Geschichte, über Adolf Hitler, über das dritte Reich. Eine Hülle des Schweigens umgibt jene zwölf Jahre, doch das engagierte und aufgeklärte Tagesblatt durchbricht jene Hülle und serviert uns neben entblößten Frauen, den wichtigsten Promi-news und den angesagtesten BRD-Trends, ab und an einen tiefen Blick in die schwarze Seele unseres Volkes.
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Erste Berufung gegen Handschuh-Urteil eingelegt

Eine Woche nach der Verurteilung eines HC-Mitgliedes durch das Amtsgericht Stralsund, hat dieser jetzt Berufung gegen das Urteil eingelegt. Ihm wurde vorgeworfen gegen das Versammlungsgesetz verstoßen zu haben. So hatte ihn die Polizei nebst zwei anderen Personen am 24. Oktober mit Quarzsandhandschuhe und Pfefferspray im Gepäck aufgelesen. Angeblich habe er sich auf dem Weg zu einer zwei Stunden später stattfindenden NPD-Demonstration befunden.

Diesen Monat soll den beiden anderen Angeklagten diesbezüglich auch noch der Prozess gemacht werden, darunter unter anderem am 23. März um 10.45 Uhr am Amtsgericht Stralsund.

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Club der Ungeküssten verurteilt NPD-Marsch in Sassnitz

Weihnachtsfete der Jusos

Am 6. März findet in Sassnitz ein NPD-Marsch zur Erinnerung an den alliierten Bombenterror auf die Hafenstadt von vor 65 Jahren statt, der sich, wie über jede andere deutsche Stadt auch, fast ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung gerichtet hat: Vornehmlich gegen Frauen, Kinder und Greise.

Wenn von rechter Seite zu einem Marsch aufgerufen wird, dann darf die Antifa freilich nicht fehlen. Weil es diese aber in Vorpommern im allgemeinen, in Sassnitz im besonderen nicht gibt, übernehmen diesen Part die neuen OZ-Lieblinge, nämlich die Stralsunder Jusos in Kooperation mit den Jungen Liberalen von Nordvorpommern und der Jungen Union Rügen.
(Wir erinnern uns: Bei den Jusos handelt es sich um den Club der Ungeküssten, deren Akteure darauf hoffen, dass sich unter möglichen Neuzugängen auch mal ein paar Frauen befinden)

Wir hatten ja bereits neulich geschrieben, dass es sich bei den Stralsunder Jusos um die neuen Lieblinge der Ostsee-Zeitung handelt, von denen man nichts anderes erwartet, als dass sie Stellung gegen Rechts beziehen. Man könnte auch sagen sie sind die Quoten-Jugendlichen, die es ansonsten im Kampf gegen Rechts nicht gibt, mit denen man aber so tun will, als stünde die breite Masse der Jugendlichen hinter der offiziell propagierten Linie von Weltöffentlichkeit und Toleranz.
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Erstes HC-Mitglied im Handschuh-Prozess verurteilt

Polizeiliches Großaufgebot am 24. Oktober in der Reiferbahn um drei paar Handschuhe und Pfefferspray sicher zu stellen

Am Amtsgericht Stralsund fand heute der erste der drei Handschuh-Prozesse statt. Wir erinnern uns, es geht immer noch um den 24. Oktober und die drei Paar sicher-
gestellten Quarzsand-
handschuhe und Pfefferspray. Die Anklage warf dem 18-jährigen Angeklagten vor, am besagten Tag auf dem direkten Weg zur NPD-Demo gewesen zu sein. Völlig zu Recht würde es sich hierbei um einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz handeln, hätte sich der Angeklagte auch wirklich auf dem Weg dorthin befunden.

Die wirklich ernstgemeinte Frage ob die Stralsunder Justiz eigentlich keine anderen Sorgen hat, als sich mit solch lächerlichen Kram zu beschäftigen, sollte angesichts des Aufwands und der Tatsache dass zwei weitere Prozesse folgen, durchaus gestattet sein. Nimmt man es nämlich genau, so geht es eigentlich nur darum, dass der Angeklagte ein paar Quarzsandhandschuhe und eine Dose Pfefferspray zum besagten Zeitpunkt in seiner Jackentasche mit sich führte – sonst nichts. Dabei handelt es sich nicht einmal um verbotene Gegenstände. Es wäre nämlich kein Problem mit den Handschuhen bekleidet zum Bäcker oder zum Friseur zu gehen…
Dass man ungeachtet dessen, heute vor Gericht so tat als handele es sich bei dem Vergehen um ein Staatsverbrechen, dürfte nicht wirklich überraschen, noch weniger dass das Verfahren mit einem Schuldspruch endete, nämlich 80 Arbeitsstunden.
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Juso-Helden-„Nazikicker“ machen ihre VZ-Profile dicht…

Geschlossene Gesellschaft heißt es künftig bei den meisten Jusos in der Online-Community MeinVZ. Waren die Profile der Hauptakteure noch bis vor kurzem für jedermann einsehbar, so geben sich die „Nazikicker“ jetzt weniger öffentlichkeitsfreudig und wollen an diesen künftig nur noch Bekannte und Verwandte teil haben lassen. (Wer die Nazikicker sind? HIER klicken!)

Einer der Hauptgründe dafür dürfte wohl der Umstand sein, dass sich die eine oder andere interessierte Internetseite ein wenig in den Bildergalerien der Hauptakteure Miseler und Haug bedient haben. Allerdings dürfte das für Personen des „öffentlichen Lebens“ eigentlich zu verschmerzen sein. Das umso mehr wenn es sich bei ihnen um Zeitgenossen handelt, die im Kampf gegen Rechts die Parolen „Gesicht zeigen“ und „Zivilcourage“ ausgegeben haben. Nunja, wenn man es unter Courage versteht sich vor der Konkurrenz zu verstecken, dann hat das eigentlich weniger etwas mit Courage zu tun, sondern eher mit Duckmäusertum, andere würden sagen, es handele sich um eine feige Bande.

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Aktenzeichen “ROADRUNNER”: Anklage gegen HC-Mitglieder

Oskar the Roadrunner

Drei uns nahestehenden Personen ist dieser Tage eine Anklageschrift zugegangen, wonach diesen der Prozess wegen Beleidigung und Körperverletzung gemacht werden soll. Über das Ereignis um das es geht, hatten wir in der Vergangenheit lang und breit berichtet (zum Beispiel HIER).

Wie die Staatsanwaltschaft den Fall sieht, oder besser gesagt sehen möchte, dokumentieren wir an dieser Stelle mit einer Kopie der Anklageschrift:

Wir müssen wohl nicht betonen, dass es sich hierbei um wahrhaft stümperhaft zusammen geschmiertes Zeug handelt, das nicht nur jeden Zusammenhang vermissen lässt sondern zusätzlich lediglich ausdrückt, dass man die drei Angeklagten um jeden Preis vor Gericht ziehen will in der Hoffnung eine Verurteilung zu erzielen.

Aus Rücksicht auf die Angeklagten und den Prozesstaktischen Gründen werden wir uns hierzu nicht weiter äußern, allerdings ist schon jetzt klar, dass eine Verurteilung in dieser Sache nur unter der völligen Missachtung sämtlicher Rechtsnormen möglich ist.

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Neues von der ARGE Greifswald – “Wenn Arbeit nicht mehr lohnt!”

An dieser Stelle mal zur Abwechslung einen Artikel aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft, nämlich vom Internetportal NS-Greifswald:

“Wie bereits in den letzten Wochen, von diversen Medien berichtet, möchten die Arbeitsagenturen und Gemeinschaften (ARGE) weiter gegen Lohndumping vorgehen.Allen voran und fast vorbildlich, die ARGE – Stralsund, die damit ein kleines Zeichen setzte und schon die ersten Erfolge erzielen konnte. Schon allein der kurzzeitige Medienrummel zu diesem Thema sorgte bei einigen dieser kapitalistischen Ausbeuter für ängstliche Gemüter.
Doch wie nicht anders zu erwarten, machte die ARGE Greifswald wieder einmal nichts und bezog trotzdem Stellung: Man möchte lieber abwarten, was die Zukunft bringt und was andere Gerichtsurteile sagen werden. “Däumchen drehen” wird eben groß geschrieben beim Arbeitsamt Greifswald, das auch wirklich alles tut, um nichts zu tun. Ein untragbares Verhalten für die vielen Menschen, die in diesem Land arbeiten gehen und trotzdem absolut nichts von ihrem hart erarbeiteten Geld haben.
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Nanu, euch gibt’s ja auch wieder… Gurkentruppe feiert Comeback

Ein wahrhaft großer Moment hat sich in Stralsund vollzogen, ohne dass ihn jemand bemerkt hätte. Die PDS-Linksjugend meldet sich zurück – wir kennen sie besser als Gurkentruppe um Jens Knoop und Andi Hohensee. Ja das sind die, die sich im vergangenen Jahr zwei oder dreimal aufgelöst und ebenso häufig neu gegründet haben.

Die aktuelle Neugründung sei bereits am 8. Januar erfolgt, nachdem man die Diskrepanzen die zur letzten Auflösung geführt haben, geklärt hatte. Diese Neuigkeit war den Akteuren der Linksjugend dann immerhin so wichtig, dass sie diese dann gleich drei Wochen später, nämlich am 29. Januar der Öffentlichkeit bekannt gaben.
Nunja, weitere Ausführungen darüber sparen wir uns diesmal, sondern heben sie uns für die nächste oder übernächste Auflösung und Neugründung auf.

Im Übrigen ist auch der Liebesentzug der Stralsunder Zeitung gegenüber der Linksjugend unverkennbar. So hat man stattdessen wohl künftig den Jusos den Part zugedacht, in der Öffentlichkeit den nützlichen Idioten gegen Rechts zu mimen.

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Stralsunds neue “Nazikicker”

Nachdem Stralsunds „Linksjugend“ inzwischen eine Art Scheintotendasein fristet, hat die Stralsunder Zeitung nunmehr scheinbar eine neue „Jugendbewegung“ entdeckt die sie künftig mit besonderer Aufmerksamkeit privilegiert und so tut als wäre das Engagement dieser Gruppe für die Hansestadt unentbehrlich. So richtete die Zeitung heute ihr Augenmerk auf die nicht ganz so linken Jusos (SPD-Jugend), mit der Überschrift „Junge Leute wollen sich einmischen“

“Juso-Weihnachtswochenende”

Gemeint sind 16 eingetragene, davon aber nur sechs aktive, Mitglieder. Dass man ungeachtet der sechs aktiven Mitglieder bislang noch so rein gar nichts von den Jusos gehört hat, mag mitunter daran liegen, dass man von „aktiv“ unter den Genossen möglicherweise eine andere Auffassung haben mag als dies beispielsweise bei uns der Fall ist.
Wenn die Stralsunder Zeitung über „engagierte Jugendliche“ berichtet, dann handelt es sich dabei meistens nicht nur um solche, die bei der übrigen Jugend als Langweiler, Opfer, Hoschies oder Weichereier durchgehen, sondern was besonders wichtig ist, sie müssen gegen alles sein was in irgendeiner Form Rechts sein könnte. Das sind die Jusos in jedem Fall, so heißt es auf deren Internetseite nämlich, dass man es sich zu einem von drei Zielen gesetzt habe, den letzten „Nazi aus dem Rathaus zu kicken“.

Mathias Miseler

Oder um dies mit den Worten der Stralsunder Zeitung zu sagen: „Zu den „messbaren Zielen“ ihrer Arbeit gehört für Mathias Miseler, (Juso-Chef in HST) bei der nächsten Kommunalwahl „das letzte NPD-Mitglied der Bürgerschaft aus dem Stadtparlament herauszukatapultieren“.

Inwieweit dies allerdings ein „messbares Ziel“ sein soll, ist fraglich. Nehmen wir nämlich mal an, der „letzte Nazi“, gemeint ist Dirk Arendt, würde bei der nächsten Kommunalwahl nicht wieder ins Rathaus gewählt werden,… welchen Verdienst hätten dann Miseler und sein Juso-Haufen daran? Inwiefern haben sie einen Beitrag dazu geleistet, außer dass man es zu seinen „messbaren Zielen“ erklärt habe?
Wenn überhaupt jemand dafür verantwortlich ist, dass die NPD aus dem Rathaus fliegt dann höchstens die NPD selbst und zwar aus eigenem Unvermögen, aber wohl kaum wegen solcher Witzfiguren. So mag man sich bei den Jusos vielleicht ja für unwiderstehlich halten, aber solche Typen sind für gewöhnlich der Grund, warum wir allen Diskrepanzen zum Trotz, letztlich doch die NPD wählen.

Den „Nazi aus dem Rathaus zu kicken“ ist aber längst nicht das einzige Ziel, welches sich die Juso-Genossen gesetzt haben. So gibt es außerdem die Zielsetzung 20 aktive Mitglieder in den nächsten zwei Jahren und 500 Klicks monatlich auf deren Internetseite. Und dann gibt es da noch ein ganz besonderes Ziel über das es im Provinzblatt Stralsunder Zeitung heißt: „Die Mitgliederwerbung gehört zu den wichtigsten Anliegen der Jusos. Vor allem junge Frauen wolle man gewinnen. Schon allein, um die Frauenquote im Vorstand zu erfüllen.“

Dass es diesbezüglich ein wenig Nachholbedarf zu geben scheint, ist mit Blick auf die bisherigen männlichen Mitglieder durchaus nachvollziehbar, so erwecken sie mehr den Eindruck, als handele es sich bei ihnen um einen Club der Ungeküssten, auf die die Stralsunder Damenwelt nun nicht gerade gewartet hat – wenn man von einigen Auswüchsen mal absieht.
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Liebe Antifa, meint Ihr nicht es wäre Zeit für ein Update?

Dass ihr uns vor Jahren schon mit einem virtuellen Fotoalbum bedacht habt, finden wir ehrlich gesagt sehr rührselig, um nicht zu sagen spitze. Insbesondere jene Bilder die ihr nicht nur von irgendwelchen Profilen unterschiedlicher Communitys stibitzt habt, sondern zum Beispiel aus euerm Demozug im September 2006 heraus geschossen habt, finden da verständlicherweise besonderes Interesse unsererseits.
(Hier gibts die ganze Bilderkollektion)

Nun werdet ihr jedoch verstehen, dass aller Ruhm vergänglich ist und ihr euch nun nicht jahrelang auf diese Lorbeeren ausruhen könnt. So stellen wir nämlich fest, dass die Bilder unter den Betrachtern nur noch allgemeines Gähnen auslösen. Und das kann es ja schließlich nicht sein was ihr wollt, also eure Leser oder Zuschauer zu langweilen, auch wenn eure Internetseiten zumindest diesen Eindruck erwecken.

PS.: Ja wir wissen dass es euch eigentlich nicht mehr gibt, aber für die Aktualisierung eines Fotoalbums braucht man ja wohl kaum große Antifastrukturen, oder?

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