Infoportal Dortmund: Informations- und Mobilisierungsveranstaltung für den Trauermarsch in Dresden

Etwa 65 Aktivisten besuchten am Abend des 5. Februars eine Mobilisierungsveranstaltung für den Trauermarsch in Dresden. Neben einem Vortrag über Demonstrationsrecht mit Verhaltenshinweisen wurde über den aktuellen Rechtskampf berichtet und organisatorische Hinweise bekannt gegeben. Beendet wurde der Abend mit der Filmvorführung einer Reportage des nationalen Filmprojekts “Volksfront Medien”.

Der erste Redner, der sich schwerpunktmäßig mit rechtlichen Fragen beschäftigte, erläuterte zu Beginn die aktuelle Situation in Dresden, nachdem am 26. Januar 2010 der Aufmarsch auf eine stationäre Kundgebung beschränkt werden sollte. Am heutigen Tag hob das Verwaltungsgericht Dresden diesen Beschluss erwartungsgemäß auf und betonte, dass die Beschränkung der Demonstration auf eine Kundgebung “in unzulässiger Weise in die vom Grundgesetz geschützte Meinungsfreiheit eingreife”. Nach diesen Hinweisen wurden allgemeine Rechts- und Verhaltenshinweise zum Verhalten gegenüber Polizeibeamten und linksradikalen Störern gegeben. Beendet wurde der Vortrag mit der Möglichkeit, Nachfragen zu stellen, von der mehrere – vor allem junge – Aktivisten Gebrauch machten.

Als nächstes folgten Informationen zu den Anreisemöglichkeiten, sowie ein kurzer Rückblick auf die letzten Jahre. Weiterhin wurde auf ausgelegtes Mobilisierungsmaterial in Form von Aufklebern und Flugblättern hingewiesen, welche bereits kurz darauf vergriffen waren.

Beendet wurde die Mobilisierungsveranstaltung mit der Vorführung der Dokumentation über den alliierten Bombenholocaust am 13. und 14. Februar 1945. Dieser etwa einstündige Film veranschaulicht das Leiden der Dresdner Bevölkerung, als sie dem angloamerikanischen Bombenhagel schutzlos ausgeliefert waren und zu hunderttausenden ihr Leben ließen. Mehrere Zeitzeugen berichten in dem Film über ihre persönlichen Erfahrungen und die bestialischen Methoden, mit denen die alliierten Kriegstreiber gezielt gegen die Zivilbevölkerung der mit Flüchtlingen überfüllten Stadt Dresden vorgingen. Für die Kriegsführung hatten die Luftangriffe keinerlei Bedeutung mehr – einziges Ziel war die Vernichtung von deutschen Volksgenossen!

Mit dem Aufruf, sich am 13. Februar dem Trauermarsch in Dresden anzuschließen und ein eindrucksvolles Zeichen gegen die Verunglimpfung der deutschen Opfer zu setzen, wurde die Veranstaltung beendet.

Quelle: Infoportal Dortmund

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