Aktionswochenende gegen Kapitalismus in Italien vom 02.12. – 04.12. 2011

Freunde und Kameraden der autonomen und revolutionären Bewegung in Italien, luden uns und weitere Gruppen aus Deutschland und Europa ein,  gemeinsamen an einer Demonstration gegen Kapitalismus teilzunehmen.

 

Somit machten sich am frühen Freitagmorgen, dem 2. Dezember 2011 einige autonome Aktivisten aus Ostfriesland, sowie den Niederlanden auf dem Weg nach Italien. Mit dem Flugzeug ging es nach Norditalien, zum Flughafen Bergamo! In Bergamo angekommen holten uns einige italienische Kameraden in mehreren PKWs ab. Gemeinsam ging es ins knapp 50 km entfernte Mailand.

In Mailand angekommen, trafen wir am Abend auf weitere Kameraden aus der dortigen Mailänder autonomen Szene. Nach einem ersten kennenlernen in einm Irish Pup, fuhren wir noch in das autonome Zentrum in der Mailänder Innenstadt. Dort trafen wir auf noch mehr Kameraden der antiimperalistischen und antikapitalistischen Szene. Dort wurde uns dann auch erzählt das die ursprüngliche Demo die eigentlich in Bergamo stattfinden sollte, von der Polizei verboten wurde, das die Polizei und der Staat zur Zeit energisch allen extrempolitischen Organisationen beobachtet, gerade nach den schweren Krawallen vom 15. Oktober in Rom. Allerdings wurde uns eine Kundgebung in der Mailänder Innenstadt erlaubt, wohin es dann am nächsten Tag gehen sollte.

Nachdem wir uns mit Aufklebern, Flyern usw. austauschten, merkte man sofort das man bei Gleichgesinnten angekommen war! In mehreren Gesprächen kam man dann auf die Idee absofort nur noch International in einem eigenen Netzwerk zusammen arbeiten zu wollen. Dieses sollte dann genauer am nächsten Tag, nach der Kundgebung erörtert und besprochen werden.

Nach der ersten Nacht, die wir dort verbrachten, fuhren wir am frühen Vormittag nach einem italienischen Frühstück zum Treffpunkt, wo wir dann auf weitere deutsche Kameraden warteten. Nach einer Weile erschienen dann auch einige italienische Kameraden vom Vorabend, gemeinsam mit der Band “N’ Socialist Soundsystem”, und einigen anderen bekannten Gesichtern aus Südwest Deutschland, und alten bekannten autonomen Sportsfreunden aus Thüringen! Zusammen ging es dann mit der Mailänder Metro zum Kundgebungsplatz, zum “Central Station Plaza”. Die Kundgebung fand vor bekannten regionalen Regierungsgebäuden statt, sowie vor bekannten Firmengebäuden des Kapitals! Anwesend unter den ca. 100 Aktivisten waren verschiedene Gruppen wie die: “Resistenza Nazionale”, autonome Gruppen aus Ivrea, Turin, Mailand, Bardonecchia, Saluzzo, Bergamo, Verona, Massa und Rom. Sowie die “Resistenza Femminile” (eine autonome Mädelgruppe), Nazionalisti Camuni, sowie aus dem Ausland: AN Ostfriesland, AN Den Haag – NSA Niederlande, Offensiva Animalista aus der Schweiz, Gruppen aus Ungarn, Spanien und eben aus Deutschland, sowie die  ”Skinhead Piemonte”.

Verschiedene Redner machten auf die Problematik des Kapitals aufmerksam, sowie die aktuelle Euro-Krise. Begleitet von verschiedenen antikapitalistischen Parolen, auch in verschiedenen Sprachen, machte dies einen guten entschlossenen Eindruck, gemeinsam International gegen den Kapitalismus kämpfen zu wollen. Zum Abschluss wurden noch verschiedene Grussbotschaften der anwesenden Kameraden aus den verschiedenen Ländern vorgelesen, bis die Kundgebung am frühen Abend offiziell beendet wurde!

Nun ging es zurück zum Treffpunkt, bis es dann langsam ins ca. 80 km entfernte Brescia ging, wo das Konzert “Anticapitalist Soundrevolution” stattfinden sollte.

Mit 4 Bands aus Italien, Ungarn und Deutschland startete das konzert am Abend des 3. Dezember, wo wir nochmal gemeinsam alle zusammen kamen. Wir nutzten die Räumlichkeiten des “Bulldog Pub”, um nochmals unsere zukünftige Zusammenarbeit in Form eines Netzwerkes zu beschliessen! Unter anderen fanden auch Gespräche mit Vertretern des Nationalen Widerstandes statt, da sich unser Netzwerk als Teil des revolutionären Widerstands verstehen möchte, aus Vertretern von AN Gruppen, National- und  Sozialrevolutionärer Gruppen, sowie Linksnationalisten, Nationalbolschewisten, ebenso wie Nationalsozialisten. Allerdings mit der Bedingung alte traditionelle und reaktionäre Vorstellungen über Bord zu werfen!

So kam es das an diesem Abend das “Anticapitalist Network/ Antikapitalisches Netzwerk” (ACN/AKN) gegründet wurde. Mehr dazu werdet ihr demnächst erfahren. Jedoch haben schon jetzt mehrere Gruppen aus verschiedenen Ländern Europas ihre Zusage gemacht, sich dem Netzwerk anschliessen zu wollen. Auch aus den USA und Kanada hat man bereits Interesse bekundet!

Gegen 4 Uhr morgens endete dann das Konzert, und wir hatten noch kurz die Möglichkeit in den Räumlichkeiten des Bulldog Pub zu schlafen, bis es am Vormittag wieder mit dem Flugzeug in die Heimat ging! Für uns war es ein sehr erfolgreiches Wochenende! Danke den Kameraden aus Italien für die Gastfreundschaft! Mit der Gründung des ACN/AKN wurde eine neue erfolgversprechende Basis und Zusammenarbeit für die Zukunft geschaffen!

 



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