Während der Trauermarsch kurzfristig in Gera angemeldet wurde und dort mit der „breiten Masse“ von 70 Gegendemonstranten fertig werden musste, trafen sich in Dresden „Demokraten“ und Antideutsche aller Couleur.
Laut taz blieb Dresden „Nazifrei“, angekündigte Aktionen der Nazis seien nicht zu sehen gewesen. Sollte eigentlich jeder wissen, denn von nationaler Seite wurde für diesen Tag nichts angemeldet. Dies ist schon seit Anfang Januar bekannt.
So protestierten die Krawalltouristen gegen nicht stattfindenden Naziaufmarsch, errichteten mit Sicherheit ihre Barrikaden und Sitzblockaden, in der Hoffnung, dass wenigstens noch ein Nazi auftauchen würde.
Es gab Fisch Symbole, Schwarze Blöcke, und auch sonst alles, was man gegen Rechts auf die Straße bringen könnte. Mit Sicherheit ist auch der Alkohol gut geflossen, leere Bierflaschen sind sowohl Kapital der Zecken, als auch gute Wurfgeschosse. Ob diese Protestaktionen nun zu einem Karnevalsumzug umgemeldet wurden, ist nicht klar, doch in der taz liest es sich so:
Der bekannte Jenaer Jugendpfarrer Lothar König erschien diesmal nicht im schwarzen Talar wie am Montag, sondern in sehr schlichtem Obdachlosenzivil. Einige Demonstranten trugen Faschingskostüme und warfen Konfetti. Auf der Demonstrationsroute erschollen unter der Brücke am Neustädter Bahnhof nicht nur die Rufe “Alerta Antifascista!” wegen des Echos besonders laut. Dort zündeten auch einige Böller.
Liebe Antifa, liebe Gutmenschen, dazu fällt mir nur eines ein:
„Ihr seid nur ein Karnevalsverein,….“
Quelle: http://taz.de/!88001/

Hier ist die Grenze zum Lachen aber überschritten. Schlimm genug, dass wir uns Dresden haben nehmen lassen.
Teilweise gebe ich Dir recht, Odin. Aber wir dürfen Ihnen nicht auch den verbalen Sieg überlassen.