Für die freien Kräfte aus Steinburg und Dithmarschen war klar, daß man dieses Jahr mit dem Bus nach Dresden anreist. Es wurde im Vorfeld aus organisatorischen Gründen der Kontakt mit dem NPD-Bezirksvorsitzenden Ingo Stawitz aufgenommen, um abzuklären, ob die NPD auch mit dem Gedanken spielen einen eigenen Bus zu organisieren. Seine Antwort war: ,,NEIN, man war letztes Jahr schon in Dresden und man müßte da ja nicht jedes Jahr hin.” Soweit so gut, wir fingen an unseren Bus zu bewerben und nach einigen Tagen war bereits die Hälfte des Busses belegt. Auf einmal erreichte uns die Nachricht, daß der NPD-BV Westküste nun doch einen eigenen Bus organisiert, was in unseren Augen totaler Unfug war. Bei uns lief bereits die Organisation und darüber hinaus hat man es noch nicht mal für Notwendig erachtet uns zu informieren. Man hätte sich unserem Bus einfach anschließen können und wenn die Plätze nicht ausgereichend gewesen wären, dann hätte man sicherlich eine andere Lösung gefunden oder einen zweiten Bus angemietet. Telefonisch bei Kai Otzen (stellvertretender Bezirksvorsitzender) nachgefragt, ob die Information der Wahrheit entsprechen würde, kam als Antwort: ,,JA”. Wir einigten uns, daß sich die freien Kräfte dem NPD-Bus anschließen und wir unseren eigenen Bus abblasen. Richtig wäre es anders herum gewesen. Man wollte aber keinen internen Streit verursachen und es wäre unnötig, wenn man evtl. mit zwei halbvollen Bussen die Reise angetreten hätte!
Nach kurzer Zeit folgte auch schon das nächste Problem, als es um die Kollektivanreise mit den anderen Bussen aus SH und HH ging. Man wollte sich mit den anderen Bussen nicht zusammenschließen und hat sich strikt dagegen gewährt. (Das Argument war: ,,daß man eher drei Busse kontrolliert und aus dem Verkehr zieht, als ein Bus!” Hallo, die Angst vor Kontrollen steht über die körperliche Unversehrtheit der Kameraden?!) Obwohl mehrere erfahrene Kameraden, u.a. Thomas (Steiner) Wulff (NPD-Parteivorstand), mit dem Verantwortlichen Kai Otzen telefonierten und ihn auf die Gefahren und befürchteten Ausschreitungen (und das nicht nur in Dresden, sondern auch bereits bei der Anreise) ausführlich informierten, wurden diese Warnungen einfach nicht weiter beachtet. Auch die diesbezüglichen Hinweise des freien Nationalisten David Tiedje beim NPD-Klönschack in Steinburg blieben unberücksichtigt. Die Sicherheit der Busbesatzung war durch grobe Fahrlässigkeit nicht mehr garantiert, daher suchte Kamerad Tiedje einen Tag vor der Demo erneut das Gespräch mit den Organisatoren und rief Kai Otzen ein weiteres Mal an, um ihn nochmals auf die Gefahren hinzuweisen. Das Telefonat endete mit dem Satz: ,,Sowie die momentane Lage ist, werden wir uns wohl mit den anderen Bussen zusammenschließen!”
Kommen wir zur Anreise nach Dresden. Als sich unser Bus kurz hinter HH befand, fragten mehrere freie Kameraden, wann wir denn nun mit den anderen Bussen zusammentreffen, da die Situation von Kilometer zu Kilometer immer gefährlicher wurde. Auf Nachfrage bei Ingo Stawitz, kam als Antwort: ,,da müßten wir uns selber drum kümmern!” Auf Eigeninitiative erfuhren wir von den Ansprechpartnern aus den anderen Bussen, daß der Hamburger Bus bereits mehrere Stunden vor uns sei und der Bus aus Kiel sich auf einer anderen Autobahn befand. Mit anderen Worten, es sollte von Anfang an keine Zusammenführung der Busse stattfinden! Denn kamen am laufenden Band von Kamerad Thomas (Steiner) Wulff, von den anderen Bussen und Kameraden die bereits in Dresden vor Ort waren Informationen, Warnungen und Anweisungen. Alle Info’s und Anweisungen wurden an unsere ,,Busführung” (Kai Otzen und R.B.), die den NPD-Vorstand Westküste angehören, weitergegeben. Alle diese Warnungen wurden völlig ignoriert. Die „Busführung“ war der Meinung es besser zu wissen und äußerte sogar über das Busmikrophon, daß die interne Unruhe und Panikmache unnötig sein. Man stehe, so die „Busführung“, mit dem Versammlungsleiter vor Ort in Kontakt und in Dresden sowie Autobahnraststätten sei die Lage ruhig. Alles andere wäre Blödsinn! Einem freien Nationalisten wurde dann der neue Treffpunkt (Neustädter Bahnhof) mitgeteilt. Alle Busse sollten dorthin koordiniert werden, da es in Neustadt Zentrum nur so von Antideutschen wimmelte und es bereits schon zu mehreren Angriffen gekommen sei. Auch dieser neue Treffpunkt wurde von der ,,Busführung” ignoriert, woraufhin wir dann auch keine weiteren Informationen an unsere ,,hervorragende Busführung” weitergaben, da die Kooperation gleich Null war und es nichts brachte.
Denn kam was zu erwarten war. Wir sind gradewegs rein ins antideutsche Moskitonest. Nun hieß es auch noch raus aus dem Bus, daß war der Wahnsinn pur. Nach einen kurzen und orientierungslosen Fußmarsch (die ,,Busführung” wußte nicht, wie man zum Treff kommt) durch das Neustädter Zentrum (man hatte uns vorher gewarnt, auf gar keinen Fall das Zentrum anzufahren) ging es wieder zurück Richtung Bus, da sich die Straßen immer mehr mit Antideutschen füllten. Die freien Kräfte wollten, daß ein freier erfahrener Kamerad die Führung übernimmt, da unsere ,,Busführung” ja gar nicht weiß was sie hier macht! Es dauerte nicht lange und der hintere Teil unserer Gruppe, wurde auch gleich von einer gleichstarken Gruppe gewaltbereiter Antifas angegriffen. Man hat uns mit Steinen und Flaschen beworfen, mit Schlagstöcken attackiert und mit Gas- und Leuchtspurmunition beschossen. Als sich nach kurzen Feindkontakt in unmittelbarer Nähe weitere 200 Antifas mit ,,Alerta, Alerta Antifaschista” näherten, wurde der Rückzug angetreten. Bei dieser kurzen Auseinandersetzung, gab es auf unserer Seite zwei verletzte Kameraden und auf der Angreiferseite waren es ca. 5-8 Verletzte. Großes Lob an die Pinneberger Kameraden, die sich im angegriffenen Teil der hinteren Gruppe befanden und sich den Angreifern entgegenstellten. Einige Kameraden suchten Zuflucht in einer Tankstelle, die ebenfalls von den kriminellen Antifabanden angegriffen und zum Teil zerstört wurde. Zum Glück kam keiner der durchgeknallten und unter Drogen stehenden Antifas auf die Idee, mit der Leuchtspur auf das heraus gelassene Benzin zu feuern! Wir können von Glück reden, daß nichts Schlimmeres passiert ist! Die Busführung spielte an diesem Tag durch ihr fahrlässiges Verhalten mit dem Leben unserer Kameraden!
Im Großen und Ganzen war die Busfahrt: schlecht organisiert, chaotisch, verantwortungslos, willkürlich und geführt von „demounerfahrenen“ Personen. Mit anderen Worten unsere freien Kräfte, die über die Hälfte der Busbesatzung ausmachten, wurden verheizt! Es fand überhaupt keine Kooperation statt.
Freie Kräfte sind aufgefordert in Zukunft eigene Busse zu nutzen, damit sich die Ereignisse in dieser Form nicht wiederholen können. Der NPD-BV Westküste wäre gut beraten sich Ausschließlich um die eigentlichen politischen Aufgaben einer Partei zu kümmern und die Kampf auf der Straßen den Kameraden zu überlassen, die die notwendige Erfahrung mitbringen. Nur so können solche Vorfälle zukünftig vermieden werden.