Vielen jungen Deutschen ist der 17. Juni als Nationaler Gedenktag des Deutschen Volkes nicht mehr bekannt, obwohl er bis 1990 fast 40 Jahre gesetzlicher Feiertag in der BRD war.
In den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu zahlreichen Streiks, Protesten und Demonstrationen, die ihren Höhepunkt in den Aufständen an jenem 17. Juni fanden.
Nach der Besetzung und Teilung des Deutschen Reiches nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im besetzten Mitteldeutschland die Sozialistische Einheitspartei von der Sowjetunion eingesetzt, um den Kommunismus im Land aufzubauen.
Anfang der 50er Jahre forcierte sich die “Sowjetisierung” der Gesellschaft und die Stärkung der Staatsmacht.
Da der Staat sich in einer katastrophalen wirtschaftlichen Lage befand, wurde das Volk mit erhöhten Abgaben belastet. Dies sollte zudem Bauern und Selbstständige zur Aufgabe ihres Gewerbes zwingen. Neben Enteignungen, Verfolgungen und Repressionen gegen Regimegegner, sorgte die katastrophale Versorgungslage für zunehmenden Unmut in der Bevölkerung.
In dieser Krise beschloss die SED eine Erhöhung der Arbeitsnormen bei gleichem Lohn, was die gesamte Arbeiterschaft verärgerte. Trotz eines “Neuen Kurses” in der Politik, bei welchem einige Maßnahmen entschärft wurden und der die vergiftete politische Lage bereinigen sollte, wurde die Erhöhung der Arbeitsnormen nicht zurückgenommen. Dies wurde vielfach als Bankrotterklärung der DDR gedeutet.
Schon am 16. Juni kam es deshalb in Berlin zu Arbeitsniederlegungen und Demonstrationszügen, die sich in ihrem Laufe ständig vergrößerten.
Nun wurde zwar seitens der Regierung die Rücknahme der Normenerhöhung mitgeteilt, doch waren nun die Forderungen der Arbeiter politisch geworden.
Sie forderten den Rücktritt der Regierung, freie Wahlen und die Deutsche Einheit.
Für den 17. Juni wurde der Generalstreik ausgerufen und in über 500 Orten in der DDR kam es zu Streiks, Kundgebungen und Demonstrationen. Dabei wurden Ämter, Bürgermeistereien, Parteigebäude, Gefängnisse, Dienstgebäude von Staatssicherheit und Polizei erstürmt und zum Teil besetzt. Es beteiligten sich bis 1,5 Millionen Menschen an den Protesten.
Die Polizei war mit den Ereignissen hoffnungslos überfordert; einzelne Volkspolizisten liefen sogar zu den Demonstranten über.
Die sowjetischen Behörden verhängten daraufhin den Ausnahmezustand, riefen das Kriegsrecht aus und übernahmen die Regierungsgewalt. Nun griffen sowjetische Truppen zusammen Panzern in das Geschehen ein und schlugen die Proteste zum Teil blutig nieder. Einzelne Proteste an den folgenden Tagen erreichten nicht mehr diese Ausmaße. Die Folge war eine Verhaftungswelle durch Polizei und Staatssicherheit, welchen unter Anderem lange Haftstrafen und Hinrichtungen folgten.
Die Westalliierten betrachteten die Aufstände als DDR-inszenierte Veranstaltungen. Der britische Premierminister Winston Churchill, der für seine antideutschen Hetztiraden bekannt war, erklärte, dass er die Niederschlagung durch die Sowjetunion für rechtens halte.
Die BRD instrumentalisierte den Einheitswillen der Bevölkerung in Mitteldeutschland als Tag der Deutschen Einheit und versuchte somit ihren Anspruch der einzige rechtmäßige deutsche Staat zu sein, zu legitimieren. Der 17. Juni wurde sodann Feiertag, der 1990 vom 3. Oktober nach der Teilwiedervereinigung des Deutschen Volkes abgelöst wurde.
Wie der preußische König in den napoleonischen Freiheitskriegen 1812/13 an sein Volk appellierte, sie sollen es ihren Vätern gleichtun, in denen sie ein Beispiel hätten, so nehmen wir jungen Nationale Sozialisten uns ein Vorbild an den mutigen Aufständischen des 17. Juni.
Trotz Verfolgung und Repressionen standen sie gegen ein Unrechtsregime auf, um es niederzuschlagen. Sie waren Rebellen und Freiheitskämpfer wie wir, die im festen Glauben an eine Zukunft und ein besseres Deutschland ihre Faust erhoben. Sie wussten sehr wohl, dass sie gegen die Reaktion des Staates möglicherweise machtlos sind. Sie hatten jedoch nichts mehr zu verlieren und erhoben sich mutig und entschlossen, um ihren Willen durchzusetzen, den Willen des Volkes zum Sieg zu führen.
Sie wehrten sich gegen die von den Besatzern initiierten Vasallenregierungen und kämpften für ein freies geeintes Deutschland in Recht und Freiheit. Heute, am 17. Juni 2009, ist mit der DDR nun schon fast 20 Jahre lang ein Besatzerstaat verschwunden. Doch die BRD existiert immer noch fort und führt das Zerstörungswerk der alliierten Feinde am Deutschen Volke weiter.
Sollten wir uns nicht erheben und unser Deutschland befreien, wird einst unser Land danieder gegangen sein.
Stehen wir auf und kämpfen…
Hier habt Ihr ein Beispiel, nun gebt ein Beispiel: Volk steht auf, der Sturm bricht los!
Stell’ Dir vor, es kommt Krieg und keiner geht hin.
Dann kommt der Krieg zu Euch!
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt
und lässt andere kämpfen für seine Sache
der muss sich vorsehen :
Denn wer den Kampf nicht geteilt hat,
der wird teilen die Niederlage.
Nicht einmal Kampf vermeidet,
wer den Kampf vermeiden will:
Denn es wird kämpfen für die Sache des Feindes,
wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.
Quelle: AG Schwaben
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