Neuruppiner Antifanachwuchs auf Spurensuche

Posted in Uncategorized on August 20, 2010 by nsfkn

Neuruppiner Jugendliche des Wohnprojektes “Mittendrin” waren eine
Woche in der Gedenkstätte Ravensbrück.
Ein sogenanntes Workcamp für eine Woche voller Vorträge, Lesezirkel und gewissenserleichternder Unkrautbeseitigung.

So wurde erläutert, welche Mitschuld der Siemenskonzern am Tod und Elend der Häftlinge in Ravensbrück hat.
Es wird beklagt, dass Siemens keine Verantwortung vor der Geschichte übernommen hat und die Geschädigten nicht
oder nur unzureichend entschädigt hat.

Um daran zu erinnern haben diese pflichtbewussten Jugendlichen ein Schild angeferetigt ,das am Eingang des Komplexes stehen soll.
Darauf soll zu lesen sein, dass Siemens Zwangsarbeiter ausgebeutet hat.
Der Vereinsvorsitzende vom Mittendrin, Herr Leonhardt, sagte
wörtlich:”Ich glaube, wir werden Siemens mal auf die Bude rücken.”
Wir sind gespannt, was “auf die Bude rücken” im antifaschistischen
Sprachgebrauch zu bedeuten hat.
So machten sich die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren auf den Weg zur ehemaligen Fabrik um Wege und Bahngleise
von Unkraut zu befreien.

Bei dieser Gelegenheit, wenn man schon mal in der Zeitung ist, wird
natürlich gleich erwähnt, dass das Wohnprojekt in Neuruppin
regelmäßig von Neonazis angegriffen wird. Und man interessiert sich
dafür wo der Hass herkommt, so der tiefgründige Anlass
um an dem Workcamp teil zunehmen.

Da sollen wir die ewig Gestrigen sein? Wenn für den märkischen
Antifaschismus die Geschichte wichtiger ist als die aktuellen
Dramen der Welt, das nennen wir Widerstand den die Welt nicht braucht!

Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.

von Ingeborg Bachmann
(25.06.1926 – 17.10.1973)

Schwarz-Rot-Gold Herkunft und Bedeutung

Posted in Geschichte on August 16, 2010 by nsfkn

Die Legende besagt, daß Schwar-Rot-Gold aus der Zeit Rotbarts, König Barbarossas stammt. Als dieser 1152 in Frankfurt/Main zum deutschen Kaiser gekrönt wurde, legte man auf Anordnung der Hohenstaufer den Weg zum Dom und Römer, dem damaligen Kaiserhof und Rathaus mit s-r-goldenem Tuch aus, welches anschließend zerschnitten und als Souvenier verteilt wurde!

1184 im Reichstag zu Mainz wurden diese Farben als die echten deutschen anerkannt und hielten sich bis 1806, als Napoleon dem deutschen Reich römischer Nation ein Ende bereitete.
Bis zu dieser Zeit war es üblich, Fahnen nur mit 2 Farben zu kombinieren, welche auch eine nur begrenzte Möglichkeit bot und Fürsten und Königen vorbehalten war!

S-R-G als die ältere Fahne, wurde im Vergleich zu Schwarz-Weiß-Rot, 1848 nach der Märzrevolution durch einen Machtspruch Friedrich Wilhelms IV. von Preußen so festgelegt und bestätigt.
Das Motto „Aus Nacht, durch Blut zum Licht“ wurde später weiterentwickelt und zu:

„Schwarz die Vergangenheit, Rot oder Blutig der Kampf oder die Gegenwart und Golden die Zukunft“, umgedeutet.

Der neuere Ursprung und der damit wohl verbundene revolutionäre Gedanke den viele hegen, wenn sie an S-r-g denken, liegt vermutlich in den Uniformen der Lützower Reiter, welche dem Freiwilligen-Freikorps des preuß. Majors Adolf von Lützow angehörten und 1813 gegen die napoleonische Fremdherrschaft über Deutschland kämpften.

Ihre Zivilröcke waren schwarz gefärbt und mit roten Beschlägen sowie goldenen Knöpfen versehen. Am 17.Juni 1813 gerieten die „schwarzen Jäger“ nahe Leipzig in einen Hinterhalt und wurden fast vollständig aufgerieben.
2Jahre später, am 12.Juni 1815 gründeten 7Studenten und ehemalige Freiwillige des Korps die Burschenschaft zu Jena, welche die Losung: Ehre, Freiheit, Vaterland“ hatte. Mit anderen national gesinnten wählten sie s-r-g zu den Farben der Burschenschaft.
In der Gründungsurkunde heißt es:
„Eingedenk, das bei Wartburgfest 1817 den jugendlichen Freuden auch stets der Ernst des Lebens zu bedenken sei, bestimmen sie Rot und Schwarz zu den Farben ihres Paniers.

Zum 4.Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, dem 18.Juni 1817 zogen ca.500Burschen und einige Professoren unter der Losung: „Nur im Ganzen ist Heil“, mit rot-schwarz-roten Fahnen, bei der nur die Fransen und das Emblem gold waren, zur Wartburg.
Die Losung war als Zeichen für Freiheit und ein gemeinsames Reich demonstrativ und ein gefühlsmäßiger Beginn – deutscher Erhebungen!!!

Vom 27. bis 30.Mai 1832 demonstrierten 30.000 Teilnehmer auf dem Hambacher Fest erstmals mit schwarz-Rot-gold, wie wir sie kennen und der Inschrift:
„Deutschlands Wiedergeburt“

Am 13.November 1848 wurde schwarz-Rot-Gold im Reichsgesetzblatt als offizielle deutsche Flagge verkündet.
Während des deutsch-deutschen Krieges kämpften 1866 einige Korps unter s-r-g gegen Preußen, welches die lange innere Zerrissenheit Deutschlands zeigt und gleichzeitig die Farben des alten Reiches, der Donaumonarchie Österreich-Ungarns war!

Betrachtet man Schwarz-Rot-gold nüchtern kann man geteilter Meinung über seine revolutionäre Herkunft sein!!!

Ich persönlich halte es da zum Abschluß doch eher mit den Worten Ernst Jüngers und seinem wundervollen Zitat von 1926, welches die Frage der Nationalfahne völlig neu bewertet und einiges in einem anderen und neuen Licht erscheinen läßt!

Zitat:

„Unsere Fahne ist nicht rot, nicht schwarz-Rot-gold und nicht schwarz-weiß-rot,
sie ist die Fahne eines neuen größeren Reiches, das in unseren Herzen begründet und aus ihm heraus gestaltet werden soll.

Es wird der Tag kommen, an dem sie in Reinheit entrollt werden darf!!!“

Danke!

„Es beginnt bei Dir“

Posted in Aktionsberichte on August 11, 2010 by nsfkn

Unter diesem Motto sollte unser nunmehr drittes Vernetzungstreffen am 31.07.2010 im Raum OPR stattfinden. Wochen harter und langer Vorbereitung waren geschafft, Einladungen sind verschickt worden und ein Rahmenprogramm wurde auf die Beine gestellt. Das einzige, was uns jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen konnte, war das Wetter, bzw., das Fernbleiben der Gäste.

Beides bewahrheitete sich zum Glück nicht, und somit fanden ca. 80-90 Kameradinnen und Kameraden bei herrlichem Sonnenschein den Weg zu uns. Eine Vorstellrunde sollte den Beginn des Tages bilden, in der jeweils ein Vertreter der Regionen Worte zur politischen Lage in seinem Heimatort verlor. Zwei darauf folgende Vorträge sorgten ebenfalls für einen gelungenen Start in den Tag. Zum einen wurde der Sinn eines solchen Treffens dargestellt, und mit dem zweiten Vortrag Leute kritisiert, welche sich National nennen, jedoch alles andere machen, als auch danach zu leben.

Nun ging es erst einmal zum sportlichen Teil über, nach dem Lose ziehen, formierten sich die Mannschaften zum Tauziehen, Büchsenwerfen, Sackhüpfen, Hammerwurf und Völkerball, womit einmal mehr klar wurde, wie leicht es sein kann, ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, auch wenn man sich nicht kannte: das gemeinsame Ziel verband.

Im Anschluss wurde darauf hingewiesen, dass eine weitere Demonstration in Planung ist, weitere Infos werden folgen. Den Abschluss des Programms, bildeten mehrere gemeinsam gesungene Lieder und vorgetragene Gedichte. In einem toll gehaltenen Vortrag, machte eine Kameradin noch einmal deutlich, dass sich die Frage, „wohin wollen wir?“ gar nicht gestellt werden darf, denn das, sollte Jedem, der diesen, unseren Weg gewählt hat bewusst sein.

Somit war der offizielle Teil des Tages erfolgreich bewältigt. Wir hoffen, dass dieses Treffen genau wie die anderen davor etwas gebracht hat und die Teilnehmer zum Nachdenken angeregt wurden. Jeder sollte die Chance, sich zu vernetzen nutzen, denn eine geeinte Widerstandsfront ist das, was das System am meisten fürchten sollte.

„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“(K. von Siena)

Sommerfest in Rathenow

Posted in Uncategorized on Juli 18, 2010 by nsfkn

Am gestrigen Samstag veranstaltete der NPD Stadtverband Rathenow, unterstützt von Freien Kräften, ein Sommer- und Familienfest auf einem Gartengelände in Rathenow.

Der Veranstaltungsbeginn wurde auf 15.00 Uhr angesetzt, damit Eltern mit ihren Kindern erscheinen konnten. Von dieser Möglichkeit wurde ausgiebig Gebrauch gemacht und rund siebzig Gäste folgten der freundlichen Einladung.

Spaß und Abwechslung für Jung und Alt ward angesagt und auch erfüllt.

Während sich die kleinen Gäste auf der Hopse Burg und in der Bastelstunde vergnügten, versuchten sich die Älteren im Bogenschießen.

Daneben wurde selbstredend auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Sowohl Kaffee und Kuchen am frühen Nachmittag, über Räucherfisch und handfestem Braten in den frühen Abendstunden wurden gereicht.

Da der Mensch jedoch nicht nur vom „Brot“ allein lebt und der Veranstalter eine politische Partei, so rundeten politische Vorträge, von Kameradinnen und Kameraden zu historischen Verläufen bis hin zu politischen Aktivitäten der Gegenwart vehement vorgetragen, das Programm ab.

Daneben wurde den Teilnehmern ausgiebig die Möglichkeit geboten, sich mit Bekannten und Gästen über aktuelle politische Fragen und Themenkomplexe auszutauschen, was auch sehr dankbar aufgenommen wurde.

Aber auch die herzlichste Festivität neigt sich irgendwann einmal seinem Ende entgegen.

Gegen 22.00 Uhr verließen die ersten Gäste die festliche Stätte mit dem guten Gefühl, einen wertvollen Tag unter Freunden verbracht zu haben und dem erklärten Wunsch, sich im nächsten Jahr abermals zu einem nationalen Sommerfest in Rathenow zu treffen.

Der Pressesprecher

Pressestelle NPD Kreisverband Havel-Nuthe
am 18. Juli 2010

Konsequenzen für Gegendemonstranten? – Ein Signal für alle Neuruppiner -

Posted in Uncategorized on Juni 30, 2010 by nsfkn

Aufgrund unserer Demonstration am 27. März diesen Jahres, drohen so einigen Gutmenschen und selbsternannten Weltverbesserern Konsequenzen.
Durch die Sitzblockade in der Schinkelstraße prüft die Staatsanwaltschaft
Neuruppin gegen 52 Personen den Sachverhalt einer Straftat.
Es sind Verstöße gegen das Vermummungsgesetz, Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung zur Strafanzeige gebracht
worden.
Ein längst überfälliges Zeichen der Neuruppiner Polizei und Staatsanwaltschaft.
Auch wenn nicht von nennenswerten Strafen auszugehen ist, zeigt es, wer für Meinungsfreiheit an diesem Tag auf der Straße war.
Dieser Vorgang ist natürlich für Herrn Osinski, selbsternannter
Sittenwächter und Initiator des Aktionsbündnisses “Neuruppin bleibt bunt”,
ein rotes Tuch und er fordert die Verantwortlichen zum Einstellen der
Verfahren auf.
So sieht Rechtsverständnis der selbsternannten Gutmenschen aus.
Er hat sich mit seinem propagierten zivilen Ungehorsam mit strafbar gemacht, was nur den wenigsten Neuruppinern bewusst ist.
Vielleicht sollte mal hinter die Fassade, des fast schon pazifistisch scheinenden Gutmenschen geschaut werden.
Seltsam, wie viel Zeit ins Land ziehen kann bis etwas passiert,
bei uns hat man nach einem Monat schon das Urteil vom Gericht in der
Hand, dank Eilvervahren.
Aber wir bleiben einfach mal zuversichtlich und beobachten weiter, was sich dort entwickelt.
Auf jeden Fall ein Signal an alle Neuruppiner nachzudenken, ihre einfache
Denkweise von gut und böse aufzubrechen und hinter die Kulissen zu
schauen, um zu begreifen, wer wirklich intolerant ist.

Sommersonnenwende – Durch Blut zum Licht

Posted in Wissenswertes on Juni 19, 2010 by nsfkn

Es ist wieder soweit, die Sonne Baldur befindet sich auf ihren Höhepunkt, um dann zu sterben. Sein Vater Odin befragt die Völva über Balders drohenden Tod. Selbst seine Mutter Frigg kann ihn nicht verhindern, obwohl sie von allen Lebewesen, Pflanzen und Steinen das Gelübde abnimmt, dass sie Balder nicht schaden. Doch hat sie die Mistel übersehen und so stiftet Loki dann Balders blinden Bruder Hödr an, ihn mit einem Pfeil aus einem Mistelzweig zu töten. Zur Herbst Tag- und Nachtgleiche versinkt Balder dann in der Hel und seine Frau Nanna, der Abendstern, folgt ihm. Daher wird in den Sonnenwendsfeuern, die dann auf den Kultbergen brennen, auch eine Strohpuppe verbrannt, die den Baldur auf dem Scheiterhaufen darstellt. Auch werden brennende Räder die Berge heruntergerollt, die die Sonne darstellen, die jetzt wieder von ihrem Zenit heruntersteigt. Wer Heiraten wollte, besiegelte das mit einem Sprung durch das Feuer und die Mädchen waren dabei nackt, um so die Fruchtbarkeit auf sich zu übertragen. Es wurden die Teiche und Brunnen geschmückt zu Ehren Sagas, der Göttin des Wassers und der Weisheit, und dabei wurde das heilige Mittsommerwasser geschöpft.

Wie bei vielen unserer germanischen Feste ging es nicht nur um die Ehrung der Natur, sondern auch um die „Hochzucht der Menschen“ ganz im Sinne Nietzsches, der schon zu seiner Zeit erkannte: „Nicht fort, sondern hinauf sollt ihr euch pflanzen!“. Durch solche Fruchtbarkeitsrituale sollte die Zeugungsfähigkeit der Frauen in unserem „Indoeuropäischen“ Kulturkreis gesteigert werden, um so unsere Art vor dem Aussterben zu bewahren. Rudolf John Gorsleben schreibt dazu in seinem Meisterwerk „Hoch-Zeit der Menschheit“: „Darum bevorzugte man besondere Gattungszeiten zu gewissen Festen, die im Jahreslaufe günstig lagen für die Geburt bevorzugter Menschentypen. So ergab die Zeugung zur Sommersonnenwende die brauchbaren Widdermenschen, Kämpfernaturen, nach dem Stande der Sonne Ende März.“

Glaube ist Schwäche, Wissen ist Macht! Die Paganistischen/Naturreligiösen Grundsätze unserer Ahnen waren steht’s Ausdruck um das himmelskundliche Wissen der Welt. Nur wer die Geschicke der Natur erkennt kann mit ihr im Einklang leben. Alle Götter, Riten und Runen sind Sinnbildzeichen und stehen in einem unbestreitbaren Zusammenhang mit ausgedehnten astronomischen Kenntnissen, die in der Frühzeit der Menschheit aus der Erfahrung der astrologischen Zusammenhänge von selbst erwachsen sind. Frühe schon, zur Zeit der ältesten nachweisbaren Verwendungen, künden diese Zeichen schon der Sonne-Sohn an, das bedeutet die Geburt des jungen Gottes (Sonne), der jährlich aus der himmlischen Jungfrau, der unbefleckten Mutter Natur empor steigt. Damit erweisen alle Religionen der Erde, einschließlich der christlichen Konfessionen, sich als Erben eines alten religiösen Gleichnis-Gutes, das die meisten schon bei ihrer Übernahme nicht mehr recht verstanden haben.

Wir dürfen das Erbe unserer Vorfahren nicht sterben lassen, lasst die Quellen germanischen Brauchtums nicht im Ungeist der Zeit versickern…

Wir ackern für Deutschland – auch am Herrentag

Posted in Aktionsberichte on Mai 16, 2010 by nsfkn

Am 13.05.2010 hat im MAFZ Erlebnispark Paaren im Glien (Landkreis Havelland) die 20. Brandenburgische Landwirtschaftsaustellung für vier Tage eröffnet. Als „Ehrengäste“ wurden am Vormittag Ministerpräsident Matthias Platzeck und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (beide SPD) begrüßt.

Unter dem Motto „Wer Bauern quält, gehört abgewählt“ zeigten einige Aktivisten der NPD, sowie freie Kräfte aus den Regionen Potsdam, Havelland, Ruppiner Land und Märkisch-Oderland dort Flagge, was den Vertretern der etablierten Parteien offenbar ein Dorn im Auge war, haben diese schließlich eine Politik zu verantworten, die sich an den Interessen internationaler Konzerne anstatt an die der einheimischer Landwirte orientiert. Positiv anzumerken ist den Veranstaltern das Abspielen fast ausschließlich deutscher Musik und des Brandenburgliedes „Märkische Heide, Märkischer Sand“, das von den Aktivisten auch mitgesungen wurde. Zudem waren sie einheitlich mit grünen T-Hemden bekleidet, mit der gut lesbaren Aufschrift „Wir ackern für Deutschland“, was von den anderen Besuchern der Ausstellung überwiegend positiv aufgenommen wurde.

Unmittelbar nach dem Eintreffen der „Ehrengäste“ fingen die Aktivisten an, Flugblätter zu verteilen, in denen die Missstände der derzeitigen Agrarpolitik aufgezeigt wurden, und ein Transparent mit der Aufschrift „Wer Bauern quält, wird nicht gewählt“ zu zeigen. Schnell zog es den Zorn lokaler Politiker und ihrer Lakaien nach sich, was zwar schnell zu einem Platzverweis führte, jedoch nicht ohne Aufmerksamkeit bei den Besuchern zu erregen und den Zorn der o. g. Politiker auf sich zu ziehen. Ein älterer Herr versuchte in alter Stasi-Manier einem Verteiler die NPD-Flugblätter aus der Hand zu reißen.

Die übrigen Flugblätter, die von den Bürgern sehr gut angenommen wurden, verteilten die Aktivisten vor dem Gelände. Rot und blau angelaufen begegnete uns dort noch einmal der genannte ältere Herr, dem seine Empörung wohl zu doll auf den Magen schlug. Selbstverständlich wünschen wir ihm eine gute Besserung.

Fazit: Eine Aktion, die wohl als voller Erfolg gewertet werden kann. Mit wenig Mühen erreichten wir hunderte von Menschen, welche uns gegenüber überwiegend positiv eingestellt waren. An jeden Mitstreiter sei gesagt, haltet Augen und Ohren auf. Auch bei euch in der Nähe gibt es Feste, Messen usw., auf denen ihr aktiv werden könnt. Taten statt Worte soll unser Credo lauten!

Quelle NPD KV Havel/Nuthe

Bombardierungen von Neuruppin

Posted in Geschichte on Mai 10, 2010 by nsfkn

Wir schreiben den 10 April 1945, der Tag des ersten Angriffes durch die
anglo-amerikanische Air Force. Hauptziel war der noch intakte Flugplatz Neuruppin, was natürlich nicht hinderte in der Innenstadt auch dieverse Gebäude und Menschen zu bombardieren.

Von 14.50 bis 15.20 Uhr wurden fast 400 Tonnen Bomben über Neuruppin abgeworfen, diese kosteten 106 Zivilisten ihr Leben. Darunter 60 Frauen und 30 Kinder. Die Opferzahlen der Luftwaffe wurden nie ermittelt, es ist heute noch unklar wieviele Menschen dort ihr Leben verloren.

In der Nacht von vom 14 auf den 15.April flogen ein B-24 Jagdbomber und ein schwerer Bomber einen Angriff erneut gegen den Flugplatz. Da dieser Einsatz als ”erfolglos” im Kriegstagebuch vermerkt wurde kamen in der gleichen Nacht von der Royal Air Force erneut 3 B-24 Jagdbomber und griffen den Flugplatz mit Napalmbomben und im Tiefflug mit Bordwaffen an. Dabei fielen wieder Wohnhäuser und Zivilisten den Bomben zum Opfer.

Am 20 April 1945 startete die Air Force den zweiten Angriff auf
Neuruppin, diesesmal war der Bahnhof ausgeschriebenes Ziel der
Bombardierung. Bei diesem Angriff starben 35 Zivilisten, obwohl dieses Ziel mitten in der Stadt liegt, zeigt es sehr deutlich wie genau die Piloten in der Lage waren zu zielen wenn sie denn wollten. Denn ein weiterer B-17 Bomber flog mit 2,5 Tonnen Bomben an Bord erneut den Flugplatz an und richtete dabei Zerstörung bis nach Bechlin an, was ein Vorort von Neuruppin ist, Nur auf der anderen Seite der Stadt.

In berichten der Air Force und Royal Air Force ist vermekt das sie in
Neuruppin leichtes Spiel hatten da es keine deutschen Maschinen zur
Gegenwehr gab und sich lediglich 1 Flak-Geschütz Kaliber 30 in diesem
Bereich aufhielt.

Trauriges Ergebnis der Terrorangriffe auf unsere Stadt:ca.280 Tote, 640 ausgebombte Zivilisten und unzählige schwer beschädigte oder zerstörte Häuser.

So sieht Befreiung auf amerikanisch aus, damals wie heute.

Wir gedenken der Opfer in stiller Trauer und geben das Versprechen niemals zu vergessen wer die Verantwortlichen für dieses Unheil sind.

„Freiheit, Frieden und Selbstbestimmung“ (Demonstration in Brandenburg(Havel))

Posted in Demonstrationsberichte on Mai 9, 2010 by nsfkn

Da der 8. Mai 1945 für uns kein Tag der „Befreiung“ ist, sondern nur die Knechtschaft und Unterdrückung Deutschlands brachte, versammelten sich 280 Nationale Sozialisten genau 65 Jahre später zu einer Demonstration in Brandenburg an der Havel. Zu dieser machten auch wir, die Freien Kräfte Neuruppin/ Osthavelland , uns auf den Weg.

Nachdem die Anreise ohne große Probleme erfolgte und wir pünktlich am Startpunkt ankamen, ergriff gegen 13 Uhr der Vorsitzende des NPD Kreisverbandes Havel- Nuthe das Wort. Nachdem er den lästigen Teil ( Auflagen verlesen ) hinter sich gebracht hatte, klärte er uns darüber auf, dass unsere angemeldete Route durch die Innenstadt nicht begangen werden kann. Denn natürlich zog dieses Datum auch andere auf die Straße, jedoch nicht um wie wir darauf aufmerksam zu machen, dass wir seit dem 8. Mai 1945 ein besetztes Land sind und jede noch so dreiste Lüge über uns schlucken und erdulden müssen, sondern um die angebliche Befreiung des deutschen Volkes zu FEIERN. Sie feiern die Vergewaltigungen an Millionen deutscher Frauen durch die Rote Armee, sie feiern die Gefangenschaft unzähliger Deutsche nach Kriegsende, sie feiern die Zerstörung  ganzer Städte welche dem Erdboden gleich gemacht wurden und Millionen in den Tod rissen.

Was in keinem anderen Land der Welt möglich wäre, gehört in der BRD zum guten Ton. Jedoch gibt es auch in Brandenburg an der Havel viele Bürger, die verstanden haben, worum es uns geht und uns dieses auch spüren ließen. So konnten wir einige winkende Menschen an den Fenstern und auf den Balkonen beobachten und auf den Kundgebungen ernteten wir beachtlichen Applaus. Nach einigen gelaufenen Kilometern ergriff als erster der stellvertretende Landesvorsitzende der NPD, Ronny Zasowk das Wort. Er erklärte, dass wir seit der „Befreiung“ nichts weiter als Vasallen Amerikas sind und in besagter Knechtschaft und Unterdrückung leben. Direkt im Anschluss ergriff eine freie Kameradin das Wort, in ihrem Redebeitrag beschrieb Sie, was die 65 Jahre Umerziehung angerichtet haben: Ein Volk ohne Stolz und Wurzeln, was Beifall  zu seinem Untergang klatscht und einen Krieg, der verdeckter begangen wird, aber getrost als 3 Weltkrieg bezeichnet werden kann. Beim weiteren Marsch durch die Neubauschluchten Brandenburgs fiel uns auf, wie weit der Volkstod vorangeschritten ist und wie wichtig unsere Aktionen, gerade in diesen Gebieten sind. Spielplätze, insofern vorhanden, verrotten in grauer Betonlandschaft, von den leer stehenden Wohnungen und geschlossenen Schulen ganz zu schweigen. Auf einer geeigneten Kreuzung und unter den Augen etlicher Schaulustiger, ergriff nun der Landesvorsitzende der JN Sachsen-Anhalts Andy Knape das Wort. Er machte allen Anwesenden klar, dass der Nationale Sozialismus die einzig wahre Alternative zu diesem Maroden und kranken System ist.

Mit den bekannten Sprechchören machten wir uns dann auf den Rückweg. Obwohl die Route nicht durch die schöne Altstadt führte, sind wir uns einig, dass diese Route trotzdem mehr gebracht hat, da uns nicht der pöbelnde, verblendete Haufen der Rotfaschisten, den direkten Blick ins Volk versperrte. Wir konnten unsere Ziele klar formulieren, ohne uns mit der Gegenseite beschäftigen zu müssen (was unserer Meinung nach auf Demonstration sowieso fehl am Platz ist).

Unser Fazit: Brandenburg hat definitiv Potential, was der Kreisverband der NPD (Havel- Nuthe) richtig erkannt hat. Bei der weiteren Beackerung dieses fruchtbaren Bodens erhaltet ihr weiterhin unsere vollste Unterstützung. Gelungene Demonstration, mit tollen Bannern, Sprechchören usw.!

Ich stehe hier vor ihrem Grab,

und ich denke noch immer an den Tag.

Er sollte wohl der Tag der Befreiung sein,

doch ich höre sie noch immer schreien.

Die wilden Horden aus den Steppen

wüteten in unseren deutschen Städten.

Die Bestie, die aus dem Osten kam,

und uns unsere Mutter nahm.

Ja, sie ist nun endlich frei,
und sie starb am 8. Mai.

Generationen der Feigheit müssen vergehen – 1.Mai in Hoyerswerda

Posted in Uncategorized on Mai 7, 2010 by nsfkn

Unter dem Motto “Generationen der Feigheit müssen vergehen”, trugen rund 400 Teilnehmer, unter anderem aus dem Ruppiner- und dem Osthavelland, der außerparlamentarischen Opposition ihren Protest gegen das herrschende System auf die Straße. Ein System welches sich zum Ziel gesteckt hat, den schleichenden Volkstod nicht aufzuhalten und zu verhindern, sondern ihn lediglich zu verwalten. Und so überraschte es wenig, dass die Demokraten nicht nur im Vorfeld der Demonstration versuchten die Veranstaltung zu behindern. Nachdem zuerst der Rechtsweg zur Durchsetzung der Versammlungsfreiheit beschritten werden musste, setzten sich die Repressionen auch am gestrigen 1.Mai fort. So wurden mehrere hundert Widerstandskämpfer aufgrund eines angeblichen Gleisbrandes nur wenige Stationen vor Hoyerswerda an der Weiterfahrt gehindert. Während am Versammlungsplatz bereits einige hundert Aktivistinnen und Aktivisten ausharrten, setzten sich die Festgesetzten unverzüglich zu Fuß in Richtung Hoyerswerda in Bewegung. So kam es in den Orten Hosena und Lauta auf einer Strecke von etwa 5 Kilometern zu ersten Spontandemonstrationen. Ähnliche Situationen wurden unterdessen auch aus anderen Orten rund um Hoyerswerda, sowie aus Hoyerswerda selbst gemeldet.

Hoyerswerda – die einst kinderreichste Stadt der DDR, die heute zum Rentnerparadies ausgebaut wird. Als vor etwas mehr als zwanzig Jahren der eiserne Vorhang zusammenbrach, da waren es auch in Hoyerswerda Generationen des Mutes, welche sich daran machten die neu erkämpften Freiheiten und Privilegien für sich in Anspruch zu nehmen. Doch kaum jemand hatte damals daran gedacht was der ersten Welle der Euphorie eigentlich folgen würde. So wurden viele Menschen sehr schnell eingeholt von den Realitäten des Kapitalismus. Sie sahen sich plötzlich nicht mehr nur befreit von einer durch den Kommunismus provozierten Mangelwirtschaft und einem Regime welches zur eigenen Machterhaltung seine Bevölkerung einsperrte. Sie sahen sich plötzlich auch befreit von ihren Arbeitsplätzen, befreit von ihren Ersparnissen, befreit von ihrer Identität und Heimat, befreit von ihrer Zukunft. Kaum eine Region Mitteldeutschlands ist dafür beispielhafter als die Region Hoyerswerda. Eine Region deren Bild bis heute geprägt ist von Abwanderung und Arbeitslosigkeit. So wurden über Jahrzehnte hinweg Generationen des Mutes zu Generationen der Feigheit, wurden Menschen die sich heute an das Letzte klammern was ihnen noch geblieben ist. Menschen die es nicht wagen dem herrschenden System auch nur den geringsten Widerstand entgegenzusetzen, die in der Hoffnung leben auf eine bessere, eine wahre Demokratie. Bereits hier muss die erste Erkenntnis erwachsen, die Erkenntnis, dass es keine besseren, keine wahren Demokraten gibt und das wir auch nicht in einer so oft herbei geredeten Scheindemokratie leben. Denn das was wir Tag für Tag erleben, der Ausverkauf von Volkseigentum, die Verfolgung freidenkender Menschen, die Ausbeutung des Arbeiters durch das Kapital – genau das ist Demokratie, genau das sind die Demokraten die unausweichlich den Volkstod bringen. Es wird keine besseren geben.

Dies stellten die Demokraten nun einmal mehr selbst unter Beweis, indem sie mit der Ablehnung der eingereichten Ordner und dem Verbot von Schminke als passive Schutzbewaffnung weiter auf ihre Verzögerungstaktik setzten. Währenddessen landeten auf einer Wiese neben dem Platz zwei Hubschrauber der Bundespolizei und setzten weitere Einheiten ab – eine reine Machtdemonstration die jedoch ins Leere lief. Nachdem immer wieder Gruppen von zuvor aufgehaltenen Teilnehmern eingetroffen waren, setzte sich der Demonstrationszug mit nun 400 Teilnehmern gegen 17 Uhr in Bewegung. Lautstark entfaltete sich nun der Protest und fand tausendfachen Widerhall zwischen den unzähligen Mietskasernen aus denen viele Menschen dem Treiben in ihrer Stadt zuschauen. “Die Demokraten bringen uns den Volkstod” steht mahnende auf dem Spruchband der Sensenmänner. Hinter ihnen ein Block Arbeiter. Schlosser, Maurer, Bäcker, Straßenbauer, Landschaftsgärtner, ein ganzer Block mit der Losung “Wir bleiben hier” wie sie schon 1989 erklang. Einheimische Jugendliche begleiteten auf Fahrrädern oder zu Fuß neugierig die Demonstration, fragen nach Flugblättern welche Aktivistinnen am Rande der Marschroute an Passanten verteilen. Auch sie spüren den drohenden Untergang des eigenen Volkes oder zumindest ihrer Heimatstadt, deren Antlitz mindestens ebenso grau und trist scheint wie das Wetter an diesem 1.Mai. Doch auch der einsetzende leichte Regen lässt die Sprechchöre nicht verstummen. Am Platz vor dem Lausitzcenter wird Aufstellung genommen. Der erste Redner tritt ans Mikrofon, erklimmt eine Bank um die Szenerie besser zu überblicken. Seine Worte lassen die einsame Trillerpfeife, die vereinzelten Schmährufe verstummen. Ist das alles was die Demokraten in Hoyerswerda aufzubieten haben? Weitere Sprecher folgen. Ein Mädel verliest einen Brief an die Elterngeneration, halten die Sensenmänner ein übergroßes Spruchband als Mahnung an die Letzten von Hoyerswerda. Es folgen der Rückmarsch und das Ende einer erfolgreichen Mai-Demonstration durch die einst kinderreichste Stadt der DDR, die heute zum Rentnerparadies ausgebaut wird – Hoyerswerda.

Weitere Berichte und Bilder rund um die Demonstration in Hoyerswerda hier.

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