Israel will Demonstranten deportieren!

Die so oft gerühmte “Demokratie” im Nahen Osten zeigt einmal mehr wie demokratisch sie ist. Denn ein elementares Recht in einer Demokratie, nämlich die Demonstrationsfreiheit wird massiv beschnitten.
Israel plant schon seit seiner Gründung einen “ethnisch” reinen jüdischen Staat. Bei Gründung des Staates Israels wurden die Palästinenser systematisch vertrieben. Ein Massaker hier und da hat den Vorgang auch noch beschleunigt. Nicht umsonst sind die Palästinenser das größte sich auf der Flucht befindende Volk der Welt. Ihnen wurde ihre Heimat einfach genommen. Seit Jahren wird diese Politik nun fortgesetzt. Ein Jude, egal ob er noch nie in Palästina war, hat das Recht auf Heimkehr, aber die Palästinenser, die dieses Gebiet seit tausenden von Jahren ihr Zuhause nennen, haben nicht dasselbe Recht. Man stelle sich vor, es reicht allein aus jüdischen Glaubens zu sein um geraubtes Land besitzen zu dürfen. Das ist Rassismus in seiner feinsten Art. Wie der Türkische Premier Erdogan treffend formulierte “Ein Staat, der nur seine eigenen Menschen wie Menschen behandelt, kann nicht ernsthaft an Frieden interessiert sein”.

Nun wurde dem noch eins draufgesetzt. Israel versucht seit Jahren die Palästinenser Stück für Stück aus Jerusalem rauszuekeln. Man macht ihnen das Leben so unerträglich wie möglich, damit sie “freiwillig” gehen.
Jetzt ist ein neues Gesetz da, welches den Israelis erlaubt, Palästinenser, die an einer Demonstration in Jerusalem teilnehmen, einfach abzuschieben. Die werden quasi einfach deportiert. Ein weiterer Schritt zum “ethnisch” reinen Judenstaat.
Aber damit nicht genug: Nicht nur die Demonstranten, sondern auch deren Familien werden mit deportiert. Wenn man bedenkt, dass Jerusalem ein heiliger Ort für alle Weltreligionen ist, ist die eine Frechheit, ein Skandal, ein offener Schlag ins Gesicht.

Mir tun diese Menschen einfach nur Leid. Sie sind vollkommen der Willkür der israelischen Regierung ausgesetzt. Als ob das bisher geraubte Land nicht reicht, giert man noch weiter. Zu den bereits existierenden Siedlungen im Westjordanland und Jerusalem kommen dieses Jahr noch neue hinzu.
Allein die Existenz eines Siedlungsprogramms auf fremdem Land ist ein völkerrechtswidriges Verbrechen. Aber die Weltöffentlichkeit duldet dies seit Jahrzenten und wird dies auch weiterhin tun.

Alle diejenigen, die aufschreien, dass sich die Türkei langsam als Führer der muslimischen Länder rauskristallisiert, sollten sich fragen warum. Israel und der Westen geben dem Orient eine klare Nachricht: Einen nach dem anderen werden wir plattmachen. Die einzige alternative hierzu ist eine Union der Islamischen Staaten im Orient, der auf dem besten Weg ist zu entstehen. Natürlich wird man jetzt in den Medien verstärkt versuchen, die Türkei als Buhmann darzustellen (wie es “seriöse” Zeitungen bereits getan haben).

Aber Gott weiß, wer Recht hat und wer nicht. Bleibt zu hoffen, dass ein Umbruch in der Bevölkerung in den westlichen Ländern zu einem Wechsel der Konfrontationspolitik in eine Politik des Miteinanders führen wird.

Quelle: Nachrichten aus dem Orient

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