Am 8. Mai versammelten sich 35 deutsche Volksgenossen/innen an einem, für das Datum angemessenen Ort im Ruhrgebiet. Ihr Anliegen war ein traditionelles, welches leider keine Tradition mehr in unserer Nation hat: das Gedenken an die Gefallen des eigenen Volkes.
Gegen 21 Uhr nahmen sie Aufstellung. Vorweg ein Fackelträger, gefolgt von zwei Fahnenträgern dessen sich die Übrigen mit Fackeln in 2er-Reihen angeschlossen haben.Sie marschierten ruhig und diszipliniert den Weg zu einem ehemaligen Massengrab, welches vor 66 Jahren gefüllt war von Opfern alliierten Bombenterrors. Um dieses Grab herum stehen heute 168 Grabsteine mit den Namen jener, deren der Grund ihres Ablebens bekannt war. Jedes dieser Grabmäler leuchtete im seichten Lichte des Sonnenuntergangs durch eine Kerze. In mitten des Massengrabes wurden Kerzen in Form einer Todesrune aufgestellt um die sich die Trauernden versammelten.Die erste Rede wurde von einem Gladbecker Kameraden vorgetragen. Sie befasste sich mit den Konsequenzen der Kapitulation am 8. Mai. Jene Konsequenzen die wir heute weit mehr spüren, als die direkte Nachkriegsgeneration. Denn so wie einst die Väter und Großväter auf dem Felder standen und kämpften, die Mütter und Kinder das Heim bewachten, so kämpfen wir die geistige Revolution. Ein Kampf der nicht oft direkt unser Blut fordert, aber es auf bald vergänglich machen wird, wenn wir ihn nicht gewinnen. War der Krieg von 1939-1945 physischer Art, wurde er nach den offiziellen Kriegsjahre zu einem psychischen Terror gegen die deutsche Bevölkerung umstrukturiert.
Er beendete seine Rede mit einem Gedicht von Renate Schütte.
Als nächstes sprach ein Kamerad des NW-Recklinghausen. Er thematisierte in seiner Rede, welch unvorstellbare Qualen die Frauen und Mädchen, die den Rotarmisten zu Opfer fielen über sich ergehen lassen mussten. Das Leid jener die aus ihrer angestammten Heimat im deutschen Osten in die Ungewissheit aufbrachen und ihre Geburtsstätte niemals wieder sahen. Wie viele kamen im Bombenhagel des alliierten Terrors ums Leben? „Wir vergessen nicht, wir verzichten nicht und wir verraten nicht“ war sein Abschlusssatz.
Auch er trug noch ein Gedicht vor.
Zum Schluss wurden noch weitere drei Gedichte vorgetragen. Anschließend nahmen sie erneut Aufstellung und verließen den Gedenkort mit einem bekannten Liedchen auf ihren Lippen.
Der 8. Mai ist für uns kein Tag der Freude und keiner zu feiern. Er symbolisiert für uns das größte Unrecht was jemals über uns Deutsche hereingebrochen war. Dieser Tag verkörpert nicht nur die Niederlage eines uns aufgezwungenen Weltkrieges, sondern auch die Stunde Null zum Untergang des europäischen Abendlandes. Wir dürfen nicht nur jener gedenken, die für uns gefallen sind, sondern müssen ihren Auftrag weiterführen. Für Deutschland, für Europa und für den Rest der Welt.



