Wie wir in unserem Text über die Behandlung des Themas ,,Repressionen und Presseverhalten“ in linken Kreisen bereits anhand vieler Beispiele bewiesen haben, unterstellt man der Regierung, bzw. regional den Städtepolitikern und der Justiz, immer wieder eine Vernachlässigung rechtsextremistischer Strukturen. Das dies nicht der Fall ist haben wir ebenso anhand der Grundauslegung der BRD klargestellt. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regeln, und die Persönlichkeiten der einzelnen juristischen, politischen und polizeilichen Vertreter mögen unterschiedlich sein und wohl auch manchmal eher der nationalistischen Theorie, als der linken Praxis zugeneigt sein. Doch dürfte dieser Anteil unbedeutend gering sein, und vor allem sich nicht auf die Amtsausführung jener Personen niederschlagen, hängen diese doch sicherlich an ihrem Job.
In einem Bericht der WAZ meldet sich nun die Stadtverordnete des Wählerbündnisses AUF, Monika Gärtner-Engel, zu Wort, um auf die Geschehnisse um den Gelsenkirchener Präventionsrates einzugehen. Dieser Präventionsrat, bestehend aus Polizei, Politik und Stadt, hatte sich Anfang dieser Woche versammelt. Der Ort der Versammlung war dabei unüberlegt und vor allem nachhaltig schlecht gewählt. Mal wieder verfiel man in falsche Toleranz und versuchte wohl tunlichst eine Gastronomie mit ausländischem Hintergrund zu finden. Diese fand man auch. Das an den Wänden Fahnen, Symbole und Persönlichkeiten der ,,rechtsextremen“ türkischen MHP [Graue Wölfe] hingen, fiel einigen Besuchern zwar auf, veranlasste aber nicht zu einem Raumwechsel. Auch die Hinweise die bereits Monate zuvor beim Versammlungsleiter eingingen wurden nicht wahrgenommen. Dass sich dann auch noch eine Frau, in der Versammlung, zu Wort meldete, die sich offiziell als MHP-Mitglied zu erkennen gab, und die lästigen Kurden-Demonstrationen anprangerte, sowie aus ihrer rechtsextremen Gesinnung keinen Hehl machte, brachte das Fass wohl auch nicht zum überlaufen. Menschen ohne politische Manifestation lassen sich eben von gelehrten Grundsätzen leiten – konsequente Gastfreundlichkeit und Liebe zum Fremden.
Erst die WAZ brachte die Diskussion in die Öffentlichkeit und ließ nun auch die genannte Frau Gärtner-Engel zu Wort kommen. Diese ,,Stadtverordnete eines regionalen Wählerbündnisses“ ist nicht irgendwer. Um die gesagten Worte entsprechend bewerten zu können, folgendes zu ihr: An dem Nachnamen erkennt man bereits, dass es sich hierbei um die Ehefrau von Stefan Engel handelt, Vorsitzender der MLPD [Marxistisch-Lenistische Partei Deutschland]. Frau Engel ist allerdings nicht für die MLPD, sondern ihrer Vorfeld- und Tarnorganisation ,,AUF“ in den Stadtrat eingezogen. Von diesen ,,Tarnorganisationen“ gibt es zahlreiche im Umfeld Gelsenkirchen, die allesamt als Wurzeln die MLPD vorzuweisen haben. Diese Partei ist selbst in linken Kreisen als sektenartig verschrien und kriegt bei Wahlen, wenn sie unter ihrem wahren Namen antritt, keinerlei Bedeutung geschenkt, so erreichte sie bei den Landtagswahlen weniger als 0,1% der Stimmen.
Nach Meinung von Frau Gärtner-Engel sei die Politik auf dem rechten Auge trüb, im Gegensatz zum linken Auge. Wir zitieren hier die heutige Online-Ausgabe der WAZ:
,,Während die Verantwortlichen in Richtung „Links” immer furchtbar aufgeregt seien, sei das Auge beim Blick nach „Rechts” doch arg trüb.“
Diese Aussage unterstreicht unsere vorgebrachten Thesen. Auch bewarben Antifaschisten erst vor wenigen Tagen erneut politische Aktionen und Versammlungen, die sich als Solidaritätsaktionen für den angestochenen Polizisten Alois Mannichl verstanden. So kämpfe man für die ,,wenigen aufrechten Polizisten“.
Verkehrte Welt?
Quellen:

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