Dem Volkstod immer näher

Jedes Jahr geht die Zahl der Lebendgeborenen in der BRD weiter zurück. Besonders bemerkbar macht sich dies in Bundesgebieten wie Thüringen, die an westdeutsche Bundesländer grenzen, die dadurch so oder so schon eine hohe Abwanderungsrate haben.
So gab es 2004 93.570 Zuzüge und 103.469 Fortzüge (macht eine Differenz von 9.899). 2008 jedoch gab es zwischen Fort- und Zuzügen bereits eine Differenz von 12.693 (90.139 Zuzüge sowie 102832 Fortzüge). Ebenso erschreckend ist der Vergleich der Lebendgeborenen im Freistaat.
Wurden 1955 noch 47.940 Kinder in Thüringen lebendig geboren, waren es 2008 gerade einmal noch 17.332.
Gründe für den drastischen Geburtenrückgang werden vor allem bei der Bevölkerung gesucht. Doch die wirklich wahren Gründe liegen hier eindeutig in der Politik.
Viele Frauen entscheiden sich für eine Abtreibung, da sie oftmals von der Politik dazu getrieben werden und ihnen bei Beratungsgesprächen keine wirklichen Alternativen dargelegt werden. Der Staat unterstützt diese Frauen mit der legalen Abtreibung, die bis zur zwölften Schwangerschaftswoche möglich ist. Hierzu gibt es im berühmten §218 eine eindeutige Regelung. Die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch tragen bei gering verdienenden oder arbeitslosen Frauen selbstverständlich die Krankenkassen. So gab es 2009 insgesamt in Thüringen 3.853 Abbrüche, 1.174 davon fanden bei Frauen im Alter von 18 bis 25 statt (in dieser Statistik werden nur die legal vorgenommenen Abbrüche in Krankenhäusern und Arztpraxen berücksichtigt).

Auch die finanzielle Situation der jungen Frauen spielt eine große Rolle bei der Familiengründung. Erst kürzlich forderte die FDP, dass für Langzeitarbeitslose sowie Arbeitslosengeld II Empfänger kein Elterngeld mehr geben soll, da es systemwidrig sei,

„dass Langzeitarbeitslose zusätzlich zu ihrer Grundsicherung 14 Monate lang 300 Euro monatlich Elterngeld erhielten“ (FDP-Generalsekretär Lindner).

Wie soll nun ein junges Paar, dass vielleicht nicht verschuldet in die Arbeitslosengeld II „Falle“ geraten ist, noch ein Kind ernähren?
Doch auch den arbeitenden Müttern werden viele Steine in den Weg gelegt. Immer lauter wird der Ruf nach Frauen in den Chef-Etagen. So eine Position will man natürlich nicht so einfach aufs Spiel setzen, wenn man einmal so eine hohen Rang erreicht hat, in der mehr Männer als Frauen beschäftigt sind. Meist haben Frauen auch Angst, ihren Job zu verlieren, wenn sie länger nicht tätig waren in ihrem Beruf.
Doch genau hier muss angesetzt werden. Es muss mehrere Möglichkeiten aufgezeigt werden, dass Frauen ihre Tätigkeit wieder aufnehmen können und die ersten drei Jahre bei ihrem Kind bleiben können, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ihren Job zu verlieren.
Die Politik muss hier noch viel Arbeit leisten, dass die Geburtenrate wieder ansteigt und unser Volk erhalten bleibt.

von Sandra

Quelle: www.free-gender.de